Schlagwort-Archiv: Suppe

Tomatensuppe mit Basilikumschaum

Suppen stehen bei uns zu Zeit hoch im Kurs und Eintöpfe kann mein Mann eh immer essen. Von unserer lieben Nachbarin haben wir wieder eine ganze Menge grüner Tomaten bekommen, die in unserer Küche nachreifen durften. Tomatensuppe wollte ich machen, aber irgendwas mit Pfiff, nicht nur einfach eine Suppe. In der neuen „Lust auf Genuss – Feine Suppen & Eintöpfe“ habe ich eine Tomatensuppe mit Basilikumschaum gefunden. Die Milch für den Schaum wird mit Basilikum und Knoblauch aromatisiert, bevor sie aufgeschäumt auf die Tomatensuppe gegeben wird. Ich habe nur den Fehler gemacht, eine große Knoblauchzehe zu nehmen. Der Schaum schmeckte nur ein gaanz klein bisschen nach Basilikum und ein gaanz großes bisschen nach Knoblauch ;-)
Trotzdem war das sehr köstlich und macht was her, vorausgesetzt, man hat die richtigen Gläser dafür. Meine Wassergläser waren eindeutig zu groß! Auf den Schaum habe ich noch ein wenig feurig-fruchtiges Gewürz von Alnatura gegeben (Meersalz mit Chili und Orangenschale).







Tomatensuppe mit Basilikumschaum
Menge: 6 kleine Vorspeisenportionen oder 3 Wassergläser ;-)

Zutaten:
1 (kleine) Knoblauchzehe
200 ml Milch
50 ml Sahne
Salz
3-4 Zweige Basilikum
400 g Tomaten
1 Zwiebel, klein gehackt
1 kleine rote Chilischote, Kerne entfernt, fein gehackt
2 EL Olivenöl
1 EL Zucker
1 EL Tomatenmark
2 EL Essig
300 ml Gemüsebrühe
Nach Belieben: Alnatura feurig-fruchtig, Meersalz mit Chilis und Orangenschale

Zubereitung:
Knoblauch abziehen und grob hacken, in der Milch und Sahne aufkochen. Topf vom Herd nehmen, mit Salz würzen. Basilikum samt Stielen grob hacken und in die Milch geben. Ca. 15 Minuten ziehen lassen.

Tomaten waschen, putzen. Mit den Zwiebel- und Chiliwürfeln im Öl andünsten. Zucker darüberstreuen und leicht karamellisieren lassen. Tomatenmark unterrühren, mit Essig ablöschen. Brühe angiessen und bei schwacher Hitze zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen. Fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Basilikummilch durch ein Sieb in einen kleinen, hohen Topf gießen. Noch einmal erwärmen und mit einem Pürierstab schaumig aufmixen. Dabei den Topf schräg halten, so bildet sich der Schaum besser.

Tomatensuppe in Tassen oder hitzebeständige Gläser verteilen. Milchschaum abschöpfen und auf die Suppe geben. Gegebenfalls die Milch nochmals schaumig schlagen.

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Zwetschgenmarmelade, Zwiebelkuchen und Kürbis-Curry-Suppe

Letztes Wochenende war es wieder soweit – unsere Zwetschgen waren reif und wie auch letztes Jahr meldeten sich unsere Freunde mit Sack, Pack, Kind und Kegel bei uns an. Im Schlepptau hatten Sie nicht nur den Thermomix – sie brachten lecker Zwiebelkuchen und Roten Sauser mit! Und das, wo wir doch gerade Mittag gegessen hatten. Macht nix, manchmal muss man sich für den guten Zweck opfern ;-)



Viel zu spät haben wir dann mit der Zwetschgen-Ernte begonnen. Dieses Jahr haben wir 45 Gläser Marmelade gemacht, also ein paar mehr als letztes Jahr und wir hatten sogar noch 2 kg Zwetschgen übrig, die wir redlich geteilt haben um dann noch Zwetschgendatschi zu machen.

Dieses Jahr haben wir folgende Sorten gemacht:

Reine Zwetschgenmarmelade
Zwetschge-Holunder (600 g Zwetschgen und 400 ml Holundersaft)
Zwetschge-Amaretto (Am Ende 4 cl Amaretto dazugegeben)
Zwetschge-5-Gewürzepulver (2 gehäufte TL auf 1 kg Zwetschgen)
Zwetschge-Ingwer (daumengrosses Stück auf 1 kg Zwetschgen)
Zwetschge-Zimt (2 gehäufte TL auf 1 kg Zwetschgen)
Zwetschge-Zitronengras (2 Halme mitkochen lassen, dann entfernt)
Zwetschge-Wasabi (2 EL Pulver auf 1 kg Zwetschgen)
Zwetschge-Zartbitterschokolade (einen halben großen Osterhasen auf 1 kg Zwetschgen)

Auf die Wasabi-Version bin ich schon echt gespannt, denn beim Verkosten hat man noch nicht viel von der Schärfe geschmeckt. Aber ich denke, das kommt noch.



Am Abend zwischen dem Marmelade-Einkochen haben wir dann noch eine Kürbis-Curry-Suppe mit Jakobsmuscheln gemacht. Ich hatte noch welche eingefroren und die Gelegenheit war günstig. Die Jakobsmuscheln werden in Petersilienbrösel gewendet und dann rausgebacken. Das Foto ist zwar nicht ganz so gelungen, es war schon ziemlich spät! Wir hatten viel Spaß und es war trotz der vielen Arbeit ein schöner Tag!



Kürbis-Curry-Suppe mit Jakobsmuscheln
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
250 g Hokkaido-Kürbis, samt Schale in große Würfel geschnitten
1 Schalotte, klein gewürfelt
20 g frischer Ingwer, klein gewürfelt (mehr genommen)
½ kleine rote Chilischote (getrockneten genommen)
2 EL Olivenöl
1 EL Currypulver (das von Alfons Schubeck)
500 ml Gemüsebrühe (ca. 750 ml genommen)
150 ml Kokosmilch aus der Dose (200 ml genommen)
1 Bund Petersilie
2 Scheiben Toastbrot
4 Jakobsmuscheln
Salz, Pfeffer
Mehl zum Wenden
1 Ei
Sonnenblumenöl zum Ausbacken
2 EL halb steif geschlagene Sahne (weggelassen)

Quelle: Lust auf Genuss – Kürbis und Kartoffeln, 10/2009

Zubereitung:
1. Kürbis, Schalotte, Ingwer und Chilischote in heißem Olivenöl 2-3 Minuten andünsten, mit Curry bestäuben und kurz mit andünsten. Mit Brühe und Kokosmilch aufgießen und die Suppe ca. 25 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
2. Inzwischen den Backofen auf 80 Grad (Ober- und Unterhitze) oder 60 Grad (Umluft) vorheizen. Von der Petersilie die Blättchen abzupfen, das Toastbrot würfeln. Beides im Mixer fein pürieren. Jakobsmuscheln waschen, trockentupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend in Mehl wenden, durch das verquirlte Ei ziehen und in den Petersilienbröseln panieren.
3. Die Jakobsmuscheln in heißem Öl in etwa 1 Minute schwimmend ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und dann im Ofen warm halten.
4. Suppe pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sahne dazugeben und die Suppe schaumig mixen. In Teller oder Schüsseln servieren, die Jakobsmuscheln halbieren und je 2 Hälften auf Holzspieße stecken und zur Suppe reichen.

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Sellerie-Apfel-Suppe

Ihr kennt das bestimmt auch: Ihr habt viele verschiedene Kochhefte und Bücher zuhause, die Ihr ab und zu mal duchblättert. Das eine oder andere Rezept gefällt Euch und Ihr merkt Euch vielleicht die Grundzutaten. Tja und dann, wenn Ihr genau die Grundzutaten zuhause habt, geht das grosse Suchen los… wo war doch denn gleich noch das Rezept drin??

Ich hatte noch ein Stück Sellerie zuhause und zwei fast schon runzlige Apfel warteten darauf, entweder verwertet oder verkompostiert zu werden. Das Glück war mir hold – ich habe das Rezept fast auf Anhieb gefunden :-)

Die Sellerie-Apfel-Suppe ist schnell und einfach gemacht und schmeckte sehr gut. Sogar meine Tochter hat einen ganzen Teller gegessen – vielleicht lags auch an den Sternen-Croutons! Eine Änderung habe ich allerdings am Rezept gemacht – mir schmeckte die Suppe zu wenig „apfelig“ und da habe ich noch 1/4 Liter Apfelsaft dazugegeben. Dann war´s perfekt!

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Apfel-Sellerie-Suppe
Menge: 4 Portionen

500 Gramm Knollensellerie
300 Gramm Äpfel
100 Gramm Zwiebeln
25 Gramm Butter
1 Ltr. Gemüsebrühe
200 ml Schlagsahne

Quelle: Essen & Trinken für jeden Tag 11/2008

Zubereitung:
Sellerie schälen und grob würfeln, Äpfel vierteln, entkernen und
grob würfeln. Zwiebeln würfeln. Butter in einem Topf schmelzen
lassen und alles ca. 5 Min. andünsten lassen. Gemüsebrühe
dazugiessen und aufkochen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 30 Min.
köcheln lassen. Am Ende der Garzeit die Suppe mit dem Pürierstab
fein pürieren. Sahne dazugeben, kurz aufkochen lassen und mit
Pfeffer und Salz würzen. Dazu passen in Butter gebratene
Weißbrotcroutons.