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Nachgekocht: Sauerampfersüppchen mit Currysahne

So Ostern ist vorbei, aber natürlich möchte ich Euch nicht vorenthalten, wie das Osterfrühstück im Hause „Einfach Guad“ ausgeschaut hat:



Es gibt gekochte Eier, Geräuchertes mit Merrettich und Osterbrot. 30 Eier haben wir zu siebt verspeist und meine Schwester hat mir einen wunderbaren Frühlings- strauss mitgebracht.



Aber eigentlich wollte ich Euch ja etwas von dem Sauerampfersüppchen vor- schwärmen. Suse von Hundertachziggrad hat ein wunderbares Ostermenü gezaubert und mir und meinem Mann die Zähne langgemacht. Da meine Sauerampfersuppe letztes Jahr sehr gut, von der Farbe her aber relativ unansehnlich war, musste das gleich mal ausprobiert werden. Und siehe da, es hat geklappt! Also merken – Sauerampfer nicht mitkochen, sondern später in der nur noch heißen Suppe pürieren! Die Currysahne war das Tüpfelchen auf dem i, passte hervorragend zur Suppe, ebenso wie der kleine Bärlauchstrudel, den wir anstatt von Quark mit Ziegenfrischkäse gemacht haben! Der Rest vom Menü ist schon vorgemerkt ;-)



Sauerampfersüppchen mit Currysahne
1 Schalotte, gewürfelt
1 Schuss trockener Weißwein
1 TL Butter
50 g Sahne
150 ml Geflügelfond
1 Handvoll Sauerampferblätter
1 EL angeschlagene Sahne
mildes Currypulver

Schalottenwürfel in Butter anschwitzen, mit Weißwein ablöschen und einköcheln lassen. Sahne und Fond angießen und reduzieren lassen. Suppe pürrieren und durch ein Sieb passieren.
Die gewaschenen, verlesenen Sauerampferblätter mit der heißen Suppe im Mixer fein pürriern, erneut durch ein Sieb gießen und evtl. kurz warm stellen. Sahne mit dem Currypulver abschmecken, Suppe in heiße Tassen füllen und jeweils mit einem Tupfer Sahne dekorieren.

Bärlauchstrudel
1-2 Blätter Filoteig
1 EL Ziegenfrischkäse
ein paar Blättchen Bärlauch
etwas geriebener Ziegengouda
Salz, Pfeffer
flüssige Butter

Ziegenkäse mit fein geschnittenem Bärlauch und Gouda verrühren, abschmecken. Filoteigblätter teilen, jeweils mit einem Teil der Masse füllen und nicht zu stramm aufrollen. Mit flüssiger Butter bestreichen und bei 200°C goldbraun backen.

Quelle: Hundertachtziggrad

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Sauerampfersuppe

Auf der großen Wiese hinter unserem Haus habe ich Sauerampfer gefunden. Mit Sauerampfer zu kochen ist ganz neu für mich, deshalb wollte ich ihn gleich verarbeiten (noch bevor auf der Weise mit Kuhdung gedüngt wird :-) Die Oma meines Mannes hat mir Sauerampfersuppe empfohlen, im Bayerischen Kochbuch habe ich tatsächlich ein Rezept dafür gefunden. 200 Gramm Sauerampfer benötigt man für 1 1/4 Liter Suppe.
Wie ich festgestellt habe, braucht man fürs Pflücken von 80 Gramm dieser kleinen Blättchen schon ziemlich lange. OK, ich habe mich dann entschieden, nur einen halben Liter Suppe zu machen. Mir hat es nämlich gereicht, ich hatte keine Lust mehr aufs Blätterzupfen :-)
Wenn man ein Sauerampferblatt zerkaut, merkt man, warum er Sauerampfer heißt. Ich war also sehr gespannt auf den Geschmack der Suppe. Leider hat der Sauerampfer seine schöne leuchtende Farbe verloren und die Suppe hat eine unschöne grau-grün-graue Farbe bekommen, geschmeckt hat sie allerdings sehr gut, leicht säuerlich, durch die Sahne auch cremig. Wenn das zeitaufwändige Pflücken nicht wäre, würde ich die Suppe doch glatt nochmal machen!

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Sauerampfersuppe
Menge: 2-3 Portionen

Zutaten:
1/2 Zwiebel
1 EL Butter (ca. 15 g)
1 EL Mehl (ca. 20 g)
80 g Sauerampfer ohne Stiele, klein geschnitten
1/2 – 3/4 Liter Gemüsebrühe
100 ml Sahne

Quelle:
Bayerisches Kochbuch

Zubereitung:
Fein geschnittene Zwiebel in Fett glasig dünsten, Sauerampfer dazugeben und ein wenig mit andünsten. Das Mehl zugeben und lichtgelb bis goldgelb rösten.

Mit der lauwarmen Gemüsebrühe nach und nach unter Rühren aufgiessen, gut glatt rühren und zum Kochen bringen. Bei mäßiger Hitze offen 5-10 Minuten kochen lassen.

Mit Salz und Pfeffer würzen, dann die Sahne dazugiessen und die Suppe pürieren.