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Die ultimativen Rosmarinkartoffeln vom Blech

Bis jetzt habe ich Kartoffeln vom Blech so zubereitet: Gewaschen, in Viertel geschnitten, in eine Schüssel gegeben, Kräuter, Salz und jede Menge Öl dazu, den Deckel drauf und kräftig geschüttelt. Das Ganze dann aufs Blech und gebacken. So zubereitet sind die Kartoffeln zwar lecker, aber viel zu ölig. Wenn ich weniger Öl genommen habe, hafteten die Kräuter nicht richtig auf den Kartoffeln. Auch dieses Rezept hat mich nicht überzeugt.
Beim Stöbern in älteren Kochheften habe ich jetzt das für uns ultimative Rezept gefunden! Man benötigt kaum Öl und die Kartoffeln werden trotzdem genau so knusprig. Das besondere daran ist, dass man nur das Backblech mit ein wenig Öl bestreicht, klein geschnittenen Rosmarin und grobes Salz draufstreut und die halbierten Kartoffeln mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech legt. Nach dem Backen sind die Kartoffeln so wie sie sein sollen, knusprig, leicht salzig und herrlich lecker!

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Rosmarinkartoffeln vom Blech
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
1,2 kg Kartoffeln (kleine oder mittlere)
einige Zweige Rosmarin
2-3 EL Olivenöl
1-2 EL grobes Salz

Quelle: Nach der Zeitschrift Lecker, 04/2005

Zubereitung:
Die Kartoffeln gründlich abbürsten und trocknen. Den Rosmarin waschen, abtrocknen und klein hacken.
Ein Backblech mit dem Öl bestreichen (ich lege noch Backpapier drunter) und mit dem Rosmarin und dem Salz betreuen. Die Kartoffeln halbieren und auf der runden Seite mehrmals einschneiden, aber nicht durchschneiden. Mit der Schnittfläche nach unten dicht nebeneinander aufs Blech legen. Im vorgeheizten Backofen 30-45 Min (je nach Grösse der Kartoffeln) backen, E-Herd 200 Grad, Umluft 175 Grad.

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Rosmarinkartoffeln mit Knoblauch-Rosmarin-Creme

Bei soviel Rosmarin im Rezept kann es sich nur um eines handeln – um meinen Beitrag zum Kochevent im Gärtnerblog :-)
Die Knoblauch-Rosmarin-Creme habe ich mir schon länger vorgenommen und ich wollte eigentlich ganz normale Ofenkartoffeln mit Schale machen, habe aber dann im neuen Heft „Lust auf Genuss – Kochen mit Olivenöl“ ein Rezept gefunden, bei dem die kleinen Kartoffeln in Pergamentpapier verpackt gegart werden. Das hat mir auf dem Bild sehr gut gefallen.
Also habe ich mir die Arbeit gemacht und 1 kg Drillinge geschält, dann laut Rezept in Olivenöl mit Meersalz, Rosmarin, Knoblauch, Salz und Pfeffer mariniert. Auch der Saft von einer Zitrone kam dazu. Leider wurde daher das Ganze viel zu flüssig, die Gewürze hafteten nicht an den Kartoffeln und blieben fast komplett am Boden meiner Schüssel. Außerdem wurden die Kartoffeln im Pergament auch nicht so schön braun wie auf dem Foto im Heft. Ich glaube, das nächste Mal mache ich wieder mein Standardrezept, obwohl die Päckchen schon schön zum Anschauen waren.
In der Knoblauchcreme ist eine ganze Knolle Knoblauch drin, obwohl ich zuerst schon überlegt habe, ob ich das wirklich wagen soll. Aber ich habe schönen frischen Knoblauch bekommen, der nicht stark gerochen hat und der Knoblauch-Geschmack hat in der Creme auch nicht überhand genommen – sehr lecker und fluffig!
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Kartoffeln mit Meersalz
Menge: 3 Portionen als Hauptspeise

Zutaten:
1 kg kleine Kartoffeln (im Rezept 750 g)
4-5 Rosmarinzweige
1 Knoblauchzehe, gehackt
Saft von 1 Zitrone
Meersalz, Pfeffer
10 EL vollmundiges-kräftiges Olivenöl

Quelle: „Lust auf Genuss – Kochen mit Olivenöl“

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze). Die Kartoffeln mit den Gewürzen mischen.
8 große Stücke Pergamentpapier (ca. DIN A 4 groß) vorbereiten. Je zwei Stücke übereinanderlegen. Kartoffeln darauf verteilen, wie Bonbon-Päckchen zu- sammenfalten. Die Enden zusammendrehen, mit Küchengarn festbinden. Im heißen Ofen ca. 60 Minuten garen.

Knoblauch-Rosmarin-Creme
Menge: 4 Portionen (als Vorspeise)

Zutaten:
1 frische Knoblauchknolle
2 Rosmarinzweige (habe 5 genommen)
200 ml Weisswein
5 Blätter Gelatine
300 g griechischer Johurt 10 % (Ziegenjohurt)
Schale von 1/2 Zitrone
Salz
Pfeffer aus der Mühle
1 Messerspitze Cayennepfeffer
200 ml Sahne

Quelle: Nach Andrea Karrer „Bärlauch, Knoblauch, Lauch“

Zubereitung:
Knoblauch schälen und in grobe Würfel schneiden. 1 Rosmarinzweig grob zerschneiden, von den restlichen die Nadeln abzupfen und fein hacken. Wein mit Knoblauch und grob geschnittenem Rosmarin einmal aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze etwa 8-10 Minuten kochen. Rosmarin entfernen und den Knoblauch mit dem Wein pürieren.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Joghurt, Knoblauch, klein geschnittenen Rosmarin und Zitronenschale in einer Schüssel verrühren, mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen. Gelatine ausdrücken und tropfnass in heissem Wasser auflösen, die Johurtmasse vorsichtig unter die Gelatine rühren und ca. 15 Minuten kalt stellen.
Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Die Creme in dekorative Gläser füllen und mindestens 6 Stunden kalt stellen.
Anmerkung: Ich habe die Creme in der Schüssel belassen und dann Nocken abgestochen.