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Rosenlikör

Rosen liebe ich sehr, in jede Rose, die ich sehe, muss ich meine Nase stecken und den Duft einsaugen! Was liegt da näher, als den Duft in einem Rosenlikör zu konservieren. Dann hat auch der Gaumen etwas von dem Wohlgeschmack!
Im Internet findet man verschiedene Rezepte und ich habe auch bei mir in einem Kochbuch ein Rezept gefunden.
Ich habe mich dann nach dem Rezept im Buch gehalten und die Rosenblätter zuerst in Wasser 2-3 Tage eingeweicht, filtriert und das Rosenwasser dann mit der Zuckerlösung und dem Alkohol vermischt.
Am Wochenende habe ich dann einen wundervollen Rosenlikör probieren dürfen. Bei diesem Rezept wurden die Rosenblätter gleich direkt mit dem Alkohol und dem Zucker vermischt. Da mein Likör bis jetzt noch nicht so wahnsinnig nach Rosen gerochen hat, habe ich noch Rosenblätter in den Ansatz gegeben – jetzt muss der Likör noch ca. 2 Monate ziehen und ich mich noch solange gedulden!





Rosenlikör (verbessertes Rezept)

Etwa 5 Handvoll Rosenblätter (kann auch mehr sein)
1 Liter Doppelkorn oder Wodka
1 Kardamomkapsel (wer mag)
1 Vanilleschote (wer mag)
300 g Zucker
300 ml Wasser

Zubereitung:
1. Die Rosenblüten (am besten rote) an einem warmen, sonnigen Tag zur Mittagszeit pflücken. Die Blüten von den Stielen und grünen Blättern befreien und vom Fruchtansatz lösen. Nicht waschen

2. Das Wasser mit dem Zucker aufkochen und abkühlen lassen. Die Zuckerlösung mit dem Alkohol, den Gewürzen und den Rosenblättern vermischen und in ausgekochte Flaschen umfüllen. Verschließen und für 2-3 Monate an einem warmen, dunklen Ort ziehen lassen.

3. Den Likör filtrieren und verkosten. Bei Bedarf nachsüssen. Wenn die Farbe des Likörs nicht schön rosa ist (z.B. bei weißen Duftrosen) kann man auch mit einem kleinen Schuss Grenadine-Sirup nachhelfen. Wenn noch Rosenaroma fehlt, kann man mit etwas Rosenwasser aus der Apotheke aufbessern. Ich habe auch Rezepte gesehen, in denen getrockneter Rosentee mit in den Ansatz kommt.

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