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Pilz-Bolo oder Spagetti Bolognese ohne Fleisch

„Ohne“ ist das derzeitige Motto des Kochevents im Kochtopf. Petra von Seelensturm hat sich dieses, doch etwas aus der Reihe fallende Thema ausgesucht. Ob das wohl zählt, daß ich immer ohne Schürze koche?? ;-)

Aber ich habe meinen Kopf angestrengt und mich an diese Pilz-Bolognese erinnert, die wir früher mal mit Freunden gekocht haben. Ganz und gar unkompliziert, anstatt des Hackfleisches werden einfach fein gewürfelte Champignions verwendet.



Auch zum Haltbarmachen ist diese Sauce sehr gut geeignet. Ich habe mir ja diese kleinen Weckgläschen eigentlich zum Servieren von Nachspeisen gekauft, aber ich verwende sie jetzt immer öfter auch zum Einwecken von Saucen und Fonds. Die Menge eines Glases reicht für ein bis zwei Portionen und ist daher immer gut, wenn man mal schnell was auf den Tisch bringen muss.
Nachtrag: Wie ich sehen muss, hatte nicht nur ich den Gedanken, Bolognese ohne Fleisch zu machen. Ein leckeres Rezept mit Linsen findet Ihr bei Lindas Bistro!



Auch unserer Tochter hat es augenscheinlich gut geschmeckt ;-)



Pilz-Bolo
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
1 Zwiebel, klein gehackt
1 Knoblauchzehe, klein gehackt
2 EL Olivenöl
500 g Champignons, klein gehackt (habe ich mit dem Quick-Chef von Tupper gemacht)
1 Karotte, klein gehackt
2 kleine Dosen Tomaten, klein gehackt
Salz, Pfeffer, Zucker und etwas Balsamico zum Abschmecken
2-3 Thymianzweige, die Blätter abgezupft

Zubereitung:
Die Zwiebel- und die Knoblauchwürfel in einer großen Pfanne in Olivenöl glasig dünsten. Die Champignon- und die Karottenwürfel dazugeben und solange andünsten, bis keine Flüssigkeit mehr aus den Pilzen austritt. Die Tomaten dazugeben und so lange köcheln lassen, bis die Tomatensauce zur gewünschten Konsistenz eingekocht ist. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und etwas Balsamicoessig abschmecken und die Thymianblättchen unterrühren.

Zum Einwecken den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, dabei auf der untersten Schiene das tiefe Blech mit ca. 1 cm Wasser gefüllt, mitaufheizen lassen. Die noch heiße Sauce in die Gläschen (gleiche Größe) füllen (nicht zu voll, ca. 2 cm sollten frei bleiben) und verschließen. Der Glasrand muss absolut saubern sein, denn ansonsten kann es passieren, daß kein Vakuum entsteht. Dann die Gläser in das Blech mit dem Wasser stellen und darauf achten, daß sie sich nicht berühren. Wenn im Glas im Sugo Perlen aufsteigen, die Temperatur auf 130 bis 150 Grad drosseln. Ab hier beginnt die Einkochzeit. Je nach Inhalt beträgt die sie 20-90 Minuten. Ich habe meine Tomatensauce 30 Minuten im Ofen gehabt, Sugo mit Fleisch würde ich 60-90 Minuten im Ofen lassen. Dann die Gläser vorsichtig aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Die so eingekochte Sauce hält mindestens 1 Jahr. Leider hatte ich mein Sugo etwas zu dick in der Pfanne einkochen lassen, deshalb haben sich in den Gläschen beim Einkochen Luftzwischenräume gebildet. Daher das Sugo etwas flüssiger belassen, man kann es dann ja beim Erwärmen wieder etwas reduzieren lassen.

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