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Zitronenmuffins für Ostern

Fast hätte ich es versäumt, meine Zitronenmuffins noch rechtzeitig zu Ostern zu veröffentlichen. Aber wenn Ihr
beide Augen zudrückt, dann ist der Ostermontag abends ja noch immer Ostern oder?

Mein Bruder hatte Geburtstag und ein Kuchen sollte her. Eigentlich wollte er ja eine Erdbeerrolle, aber die
konnte ich ihm aufgrund fehlender Erdbeeren (die, die es gab waren einfach noch zu grün) leider nicht machen.

So wurde es ein Zitronenkuchen. Einen kleinen Gugelhupf für ihn und den Rest habe ich in eine Muffinsform
gefüllt für Ostern. Das Rezept habe ich dieses Mal ausnahmsweise nicht auf einem Blog oder im Internet
gefunden, sondern ich habe das „Bayerische Kochbuch“ zu Rate gezogen. Für Standardrezepte oft meine erste Wahl.

Auch dieses Mal hat mich das Kochbuch nicht enttäuscht, die Muffins waren sehr fluffig und sind im Ofen schön
hochgegangen. Auch am nächsten Tag waren sie noch nicht trocken. Wer es noch zitroniger und saftiger mag,
kann den Kuchen vorsichtig mit einem Zahnstocher einstechen und mit Zitronensaft tränken.

Ich wünsche ich Euch noch schönen Ostermontagabend ich hoffe Ihr hattet eine schöne Osterzeit!

Zitronenkuchen
Menge: 1 Kastenform oder 12 Muffins

200 g Butter
200 – 250 g Zucker
4 ganze Eier
Schale von 2 Bio-Zitronen
2-3 Eßl. Milch nach Bedarf
300 g Dinkelmehl
75 g Stärkemehl
1/2 Tüte Backpulver
Butter zum Fetten der Form oder Muffinsförmchen

Evtl. zum Tränken des Kuchens:
Saft von 1-2 Zitronen

oder für eine Zitronenglasur:
500 g Puderzucker
2-3 Eßl. Zitronensaft
gehackte Pistazien zum Verzieren

Quelle: Bayerisches Kochbuch

Zubereitung:
Den Ofen mit 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die weiche Butter schaumig rühren, bis sie Spitzen zieht, abwechselnd Zucker und ganze Eier einzeln unterrühren.
Die Masse muß locker und schaumig sein. Dann die Zitronenschale unterrühren. Mehl mit Stärkemehl und
Backpulver gut verrühren und im Wechsel mit Milch zur Schaummasse geben. Der Teig muss breit und schwer vom
Löffel fallen. Teig in eine gut gebutterte Kastenform oder in Muffinsformen füllen.

Backzeit bei den Muffins ca. 20 Minuten, ein Kastenkuchen braucht ca. 1 Stunde.

Den abgekühlten Kuchen aus der Form stürzen und komplett erkalten lassen. Nach Belieben mit einem
Zahnstocher einstechen und mit dem Zitronensaft vorsichtig beträufeln. Den Saft jeweils gut einziehen
lassen.

Oder eine Zitronenglasur zubereiten, dafür den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren und den Kuchen
damit überziehen. Mit Pistazienkernen bestreuen.

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Nutella Mini-Muffins

Im Blog von Paules stöbere ich sehr gerne, nicht zuletzt wegen der wundervollen Fotos! Vor allem ihre Kuchen, Brownies und Mini-Muffins haben es mir angetan. Letztere nur zum gucken, denn ich habe keine Mini-Muffins-Form. Das wäre dann noch ein sperriges Teil, was ich eh nicht mehr in der Küche unterbringen kann, weil schon alles voll ist. Ich höre noch meinen Mann beim Einbau der Küche noch schwärmen, wie groß die Küche ist und daß wir jetzt soviel Platz haben. In den letzten 8 Jahren hat sich mein Küchenkrempel so vermehrt, daß nun kein kleines bisschen Platz mehr ist. Aber ich schweife ab….
Beim Einkaufen habe ich kleine Papier-Mini-Muffins-Förmchen (was für ein Wort) von einem großen Gefrierbeutel-Hersteller gefunden, die als „Ready to use“ Förmchen stehen alleine – auch ohne Muffin-Blech – angepriesen werden. Ganz billig waren sie ja nicht und die Farbe ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber jetzt endlich konnte ich diese verlockenden Nutella Mini-Muffins nachbacken!
Ich war ja echt gespannt, ob diese Förmchen halten was sie versprechen und hab lieber mal zwei Förmchen je Muffin verwendet, aber es klappte wirklich hervorragend.
Vor den Nutella-Mini-Muffins kann ich Euch nur warnen – da besteht absolute SUCHTGEFAHR! Ich sag Euch, wir haben die kleinen Dinger zu viert innerhalb einer viertel Stunde aufgefuttert und mussten uns wirklich zurückhalten, um für die zwei Mädels jeweils noch einen Muffin übrig zu lassen!

So und nun überlege ich doch, ob ich mir nicht doch eine Silikon-Mini-Muffins-Form zulege, denn die
Süsse Ziegenkäsetörtchen mit Brombeer-Balsamico-Sauce und die Mini Dulce de Leche Cheesecakes müssen im Wasserbad gebacken werden! Silikonformen kann man klein zusammenrollen oder?

Mini-Nutella-Muffins
Menge: 12-15 Stück in Papier-Muffins-Formen

Zutaten:
150 g Nuss-Nougat-Creme (Alnatura Nuss-Nougat-Creme)
1 Ei Grösse L
30 g Weizenmehl 550 (Dinkelmehl 630)
20 g Kakaopulver
1/4 geriebene Tonkabohne (wer mag)
1 Esslöffel Haselnüsse, grob gehackt

Quelle: Paules Kitchen – Nutella Mini-Muffins

Zubereitung:
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mini-Muffinblech (wenn vorhanden) mit Papierförmchen auskleiden.

Mehl und Kakaopulver in eine kleine Schüssel sieben und mit geriebener Tonkabohne vermischen.

Nuss-Nougat-Creme und Ei mit dem Schneebesen glatt rühren. Mehl-Kakao-Mischung unterrühren.

Gleichmässig in die Förmchen verteilen und mit grob gehackten Haselnüssen bestreuen. Im vorgeheizten Backofen 10-15 Minuten backen. Kurz vor Ende der Backzeit wölbt sich die Oberfläche und es bilden sich Risse. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Es sollten einige Krümel dran haften bleiben, aber kein feuchter Teig.

Aus dem Ofen nehmen und und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

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Guten-Morgen-Muffins

Unsere Tochter ist am Samstag 10 Jahre geworden. Es ist kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht :-) Am Geburtstagsmorgen wecken wir unsere Tochter immer mit Kuchen und brennenden Kerzen, aber 10 Kerzen auf einen kleinen Guglhupf ist eindeutig zuviel! Daher habe ich mich für Muffins entschieden und zwar für Nickys Guten-Morgen-Muffins. Der Vermerk „sind auch noch am nächsten Tag saftig“ und die positiven, ja begeisterten Kommentare der Nachbäckerinnen hier und hier haben mich überzeugt.

Das Resultat ebenso, denn diese Muffins sind wirklich einmalig lecker und sie sind auch heute noch – 2 Tage später – saftig und schmackhaft!

Gute Morgen Muffins
12 Muffins

Zutaten
80 Gramm gemahlene Haselnüsse
2-3 Essl. Haselnüsse (gehobelte Haselnüsse verwendet)
175 Gramm Mehl (Dinkelmehl 630 verwendet)
2 Teel. Backpulver
1 Prise Salz
1 Prise Zimtpulver
200 Gramm Möhren
1 kleiner Apfel
2 Eier
150 Gramm brauner Rohrzucker
100 Gramm Sonnenblumenöl

Quelle: Nicole Stich – Delicious Days

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Gemahlene Haselnüsse bei mittlerer Hitze trocken in der Pfanne anrösten, bis sie leicht Farbe annehmen und duften, dann abkühlen lassen. Die Haselnusskerne grob hacken oder in einen Gefrierbeutel geben und ein paar Mal mit einer schweren Pfanne daraufschlagen. Mehl, Backpulver, Salz und Zimt in einer Schüssel vermischen. Die Möhren waschen (falls nötig schälen), putzen und fein reiben. Den Apfel vierteln, entkernen, schälen und fein stifteln.

Eier, Rohrzucker und Öl mit den Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen (2-3 Minuten), dann gemahlene Haselnüsse, geriebene Möhren (inklusive ausgetretenem Saft) und den Apfel unterrühren, zum Schluss das Mehl zugeben. Jetzt nur so lange weiterrühren, bis alle Zutaten eben vermengt sind.

Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Mit Hilfe von zwei Esslöffeln bis knapp unter den Rand mit Teig füllen, mit den groben Haselnussstückchen bestreuen. Im Ofen 30-35 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis die Muffins schön aufgegangen sind und ein wenig Farbe angenommen haben. Mit einem Holzstäbchen in der Mitte anstechen: Bleibt kein Teig mehr daran kleben, sind die Muffins fertig gebacken. Aus dem Ofen nehmen, einige Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen. Lauwarm oder kalt essen sie schmecken auch am nächsten Tag noch sehr saftig.

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