Schlagwort-Archiv: Kuchen

Rotkäppchen-Torte mit Erdbeeren

Viel zu spät bin ich mal wieder dran, denn diese kleine Torte habe ich schon im Mai gemacht – mit
den ersten Erdbeeren die ich auf dem Markt bekommen habe. Aufgrund des vielen Regens waren meine
eigenen Erdbeeren noch klein und grün und ich hatte so viel Lust auf Sommer. Mit Erdbeeren beginnt
der Sommer eigentlich erst richtig, oder?

Diese kleine Torte brachte uns viel Vorfreude auf die Sonne und inzwischen sind meine eigenen
Erdbeeren schon fast alle abgeerntet und Sonne gab es dieses Wochenende – zumindest bei uns in
Bayern – reichlich!

Rotkäppchen Torte mit Erdbeeren

Menge: Für eine 20 cm Springform

Zutaten Boden:

2 Eier, Größe M

1 EL Wasser

30g Zucker

25g Mehl

25g Speisestärke

15g Kakao

1/2 TL Backpulver

Zutaten Creme und Verzierung:

5 Blatt weiße Gelatine

50g + 1 EL Zucker

850g kleine Erdbeeren

250g Mascarpone

175g Magerquark

2 Päckchen Vanillezucker

200g Schlagsahne

Quelle: Zeitschrift Lecker, Ausgabe 06/2010

Zubereitung:

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Backofen vorheizen (Ober- und Unterhitze 200 Grad,
Umluft 180 Grad.)Für den Biskuit Eier, Wasser und Zucker mit dem Schneebesen des Rührgeräts ca.
5 Minuten dickcremig aufschlagen. Mehl, Stärke, Kakao und Backpulver mischen, auf die Eimasse sieben
und unterheben. Masse glatt in die Form streichen. Im Backofen 10-12 Minuten backen, auskühlen lassen.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 300g Erdbeeren waschen und putzen. 200g in sehr feine Würfel
schneiden, 100 g pürieren. Mascarpone, Quark, Erdbeerpüree, 50g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker
glatt rühren. Gelatine ausdrücken und bei schwacher Hitze auflösen. 4 EL Creme einrühren, dann unter
die übrige Creme rühren. 10-15 Minuten kalt stellen, bis die Creme zu gelieren beginnt.

Inzwischen den Biskuit aus der Form löschen und auf eine Tortenplatte setzen. Mit einem Tortenring
oder hohen Formrand umschließen. Sahne steif schlagen und unter die Erdbeercreme heben. Die Erdbeer-
würfel ebenfalls unterheben. Creme glatt auf den Biskuit streichen. Zugedeckt 20-40 Minuten kalt
stellen, bis die Creme schon fest wird, aber die Oberfläche noch etwas weich ist.

400g Erdbeeren waschen, putzen und gut trocken tupfen. Dicht an Dicht auf die Creme stellen, dabei
leicht in die Creme drücken. Torte mindestens 4 Stunden kalt stellen.

Inzwischen restliche Erdbeeren waschen und putzen. Mit 1 EL Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker
pürieren. Erdbeerpüree kurz vor dem Servieren auf der Torte zwischen den Erdbeeren verteilen.

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Englischer Schokoladen-Weihnachts-Pudding

Herzlich willkommen zum 7. Türchen des kulinarischen Adventskalenders!

Kennt Ihr Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt? Dieses Buch lese ich im Moment meiner Tochter abends vor dem schlafengehen vor. Der junge Erfinder Tobbi Findeisen hat das Fliewatüüt erfunden, ein Flugzeug, mit dem man auch zu Wasser und an Land fahren kann. Eines Nachts steht ein kleiner Roboter vor seinem Fenster. Er bittet Tobbi um Hilfe, denn er muss für die 3. Roboterklasse drei Prüfungsaufgaben lösen. Tobbi ist begeistert, denn Robbi hat auch noch gleich das Fliewatüüt im Schlepptau. Und so machen sich die Beiden auf eine abenteuerliche Reise. Sie suchen nach einem gelb-schwarz geringelten Leuchturm und landen nach einer langen Reise am Nordpol bei den Eskimos. Sie lernen Nessi kennen, das Ungeheuer im Loch Ness, das ihnen den Weg zur nächsten Roboterfrage nach Plumpudding-Castle zeigt.

Was ist denn ein Plumpudding – fragte mich meine Tochter da – kann man das essen, ist das ein Pudding so wie bei uns? Hm, essen schon, aber kein Pudding, das ist eine besondere Spezialität, eher sowas wie ein Kuchen, der aus vielen getrockneten Früchten besteht und im Wasserbad gegart wird, krame ich aus meinem Gedächtnis etwas Halbwissen hervor.
Kurz spiele ich mit dem Gedanken, sowas auch mal zu machen, aber beim Blick ins Internet und der Zutat Rindernierenfett wird mir dann doch etwas anders. Außerdem ist die Zubereitung etwas aufwendig wie Ihr dem Rezept hier entnehmen könnt.

Zufällig bin ich dann über das Rezept für „Englischen Chocoladen-Weihnachtspudding“ von Johann Lafer gestolpert und war gleich Feuer und Flamme. Ein Problem hatte ich allerdings noch, denn ich habe keine Guglhupfform mit Deckel, in der der Pudding im Wasserbad garen kann. Ich habe mir dann mit einer Kinder-Guglhupfform beholfen (Inhalt 1/2 Liter), die ich mit Alufolie fest verschlossen habe. Das klappte wunderbar! Heraus kam ein köstlicher kleiner Weihnachtspudding, der noch mit einer Orangen-Schokoladen-Sauce begossen wurde. Dazu gab es Kardamom-Spekulatius-Mousse und karamellisierte Orangen. Ein weihnachtlicher Nachtisch, der uns allen richtig gut geschmeckt hat.

Und wie geht’s weiter mit Robbi,Tobbi und dem Fliewatüüt? Sie haben Plumpudding-Castle natürlich gefunden, aber sehr viel unerfreulichere Dinge entdeckt als leckeren Weihnachtspudding. Aber mehr wird natürlich nicht verraten!

Ich wünsche Euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit und viel Glück, denn auch dieses Jahr gibt es wieder einen Wettbewerb, bei dem es tolle Preise von Betty Bossy, Braun, Cupcakes-cupcakes.de, Deutsche See, Kuhn Rikon, MySwisschocolate.ch, Senseo und Trisa Electronics zu gewinnen gibt. Um die Wettbewerbsfragen – die sich übrigens hinter dem Türchen 24 verstecken – beantworten zu können, sollte man unbedingt alle Türchen aufmerksam verfolgen!

Englischer Schokoladen-Weihnachtspudding
Menge: 1 kleine Guglhupfform, 1/2 Liter Inhalt, gibt etwa 8 kleine Stücke

Für den Pudding:
75 g Dörr-Obst (Pflaumen, Datteln, Aprikosen)
1 TL Backpulver
50 g Lindt Zartbitter-Schokolade 70 %
25 g weiche Butter
Mark von einer Vanilleschote
75 g brauner Zucker
2 Eier
36 g Mehl
1 EL Kakaopulver

Für die Sauce:
100 ml Sahne
25 g Zucker
Saft von 1/2 Orange
50 g Lindt Zartbitter-Schokolade 70 %
25 g Lindt Vollmilch Schokolade
1 EL Grand Marnier nach Belieben

Quelle: Chocoladen Seiten, Lindt Magazin, Rezept von Johann Lafer

Zubereitung:
Dörr-Obst klein würfeln und mit 75 g kochendem Wasser mischen. 15 Minuten ziehen lassen und anschließend die Mischung mit einem Mixstab fein pürieren.

Schokolade klein hacken und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Butter, Vanillemark und Zucker mit dem Hand-Mixer einige Minuten verrühren. Nach und nach die Eier zufügen und untermixen. Danach Mehl, Backpulver, Kakao, Früchtepüree und die geschmolzene Schokolade unterrühren.

Teig in eine gefettete Pudding- oder Guglhupfform geben und diese mit dem passenden Deckel oder mit Alufolie dicht abdecken. Die Form bis fast zum Rand in leicht köchelndes Wasser in einen Topf stellen. Topf zudecken, den Pudding etwa 1 Stunde darin garen.

Inzwischen Sahne, Zucker und Orangensaft aufkochen, Topf von der Herdplatte nehmen. Schokolade klein hacken und nach und nach unter die Flüssigkeit rühren. Sauce nach Belieben mit Grand Marnier aromatisieren.

Pudding noch 10 Minuten stehen lassen, dann stürzen und mit der Schokoladensauce übergiessen.

Spekulatius-Kardamom-Mousse mit karamellisierten Orangen
Menge: 4 kleine Portionen

Zutaten Mousse:
3 Blatt Gelatine
25 g Spekulatius
2 Eier (Größe M)
36 g Zucker
6 EL Orangensaft
1/4 -TL gemahlener Kardamom
75 g Schlagsahne

Zutaten Orangen:
2 EL Zucker
Orangensaft
Filets einer Orange

Quelle: Nach einem Rezept auf www.lecker.de
Zubereitung:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Kekse fein mahlen. Eier trennen. Eigelbe und Zucker ca. 5 Minuten cremig rühren. Mit Orangensaft und Kardamom würzen. Sahne steif schlagen, unterheben. Gelatine ausdrücken, lauwarm auflösen. 2 Esslöffel Creme in die Gelatine rühren. Angerührte Gelatine unter Rest der Creme rühren. Kalt stellen, bis die Creme fest zu werden beginnt. Eiweiß steif schlagen. Unter die Creme heben. Creme und Kekse abwechselnd in eine Schüssel füllen, ca. 1 Stunde kalt stellen.

2 Esslöffel Zucker goldbraun schmelzen, vorsichtig mit dem Orangesaft aufgiessen und dickflüssig einkochen lassen. Die Orangenfilets kurz mit in die Pfanne geben und mit dem Karamell beträufeln. Creme mit einem großen Eiskugelformer oder mit Hilfe von 2 großen Löffeln portionsweise abstechen. Creme mit den Orangen und dem Weihnachtskuchen anrichten.

Bunter Obstkuchen vom Blech

Bei Obstkuchen mit Hefeteig bin ich immer ein wenig skeptisch. Ich habe schon viele Zwetschgendatschis vom Bäcker gegessen, bei denen der Boden steinhart war. Meine Mom machte immer Zwetschgendatschi mit Quark-Öl-Teig. Der ist fluffig-flaumig und kein Vergleich zum Hefeteig. Das Titelbild der Essen & Trinken von 8/2010 hat mich aber so angelacht, daß ich dem Hefeteig noch eine Chance gegeben habe. Der Belag bestand ich Zwetschgen, Äpfel, Feigen und Brombeeren (die leider noch nicht ganz reif waren). Ja, so schmeckt Obstkuchen auch mit Hefeteig, aber den Quark-Öl-Teig werde ich Euch bestimmt auch nochmal vorstellen :-)







Bunter Obstkuchen vom Blech
Für 12 bis 16 Stück

Zutaten:
450 g Dinkelmehl 630
100 g Zucker
1 Prise Salz
25 g frische Hefe
200 ml lauwarme Milch
50 g weiche Butter
2 Eier

Belag nach Wahl:
250 g Brombeeren
2 Feigen
2 Äpfel
375 g Aprikosen oder Zwetschgen
2 EL Butterflocken
9 EL braunen Zucker

Quelle: Essen & Trinken Für jeden Tag 8/2010

Zubereitung:
Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die Hefe mit der lauwarmen Milch verrühren. Zusammen mit der Butter und den Eiern zur Mehlmischung geben und mit den Knethaken des Handrührers 5 Minuten gut verkneten. Mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen.
Inwischen die Brombeeren verlesen, die Äpfel und Feigen in Spalten schneiden, die Pflaumen oder Aprikosen halbieren.
Den Teig auf ein tiefes, gefettetes Blech geben und mit bemehlten Händen gleichmäßig bis in die Ecken auseinanderdrücken. Den Teig streifig mit den Früchten belegen. Mit den Butterflocken belegen und mit 6 EL braunen Zucker bestreuen. Weitere 15 Minuten gehen lassen.
Im vorgeheiztem Ofen bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) oder 180 Grad (Umluft) im unteren Drittel 30 Minuten backen. Nach Belieben mit 3 weiteren EL braunem Zucker bestreuen. Am besten warm servieren.

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Kokos-Zwetschgen-Traum

Frau Hedonistin von der Low-Budget-Küche ist seit Juli auf der Suche nach kleinen Kuchen. Ich finde das ziemlich genial, denn wir sind nur zu dritt und wenn ich nicht alles an meine Arbeitskollegen verfüttern möchte, ist so ein kleiner Kuchen auch für uns gut zu schaffen.
Ich musste mir erst einmal eine Form anschaffen, was gar nicht so teuer ist, wie ich feststellen musste.
Als erstes habe ich den Altländer Apfelkuchen von Eva mit Zwetschgen ausprobiert.


Sehr lecker! Gibt es eigentlich auch eine Formel um 18 cm Kuchen auf ein Back- blech umzurechnen? :-)
Aber das ist noch nicht mein Beitrag zum September Event „Kleine Kuchen mit Zwetschen“
Seit langem ruht ein Rezept mit dem klingendem Namen „Kokos-Zwetschgen-Traum“ (Kokos in der Füllung und in den Streuseln!!) in meinem Rezepteordner, aber das Nachbacken scheiterte an der fehlenden Form. Für eine Freundin habe ich jetzt den Kuchen zum Geburtstag gebacken. Leider konnte ich ihn selbst nicht probieren, aber was ich da so beim Vorbereiten mal gekostet habe…. hat er den Namen nicht umsonst :-)

Kokos-Zwetschen-Traum
Für eine 18 cm Springform

Für den Teig:
150 g Dinkelmehl
100 g Mascarpone
2 EL Sonnenblumenöl
2 EL Zucker

Für den Belag:
150 g Mascarpone
50 g Zucker
50 g Kokosraspel
375 g Zwetschgen

Für die Streusel:
50 g Kokosraspel
50 g Mehl
2 EL Zucker
50 g Butter

Quelle: Chefkoch, Verfasser: alina1st

Zubereitung:
Die Springform einfetten und kalt stellen. Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, falls er zu fest sein sollte, etwas Wasser dazugeben. Den Teig ausrollen und in die Form legen, dabei einen hohen Rand formen. Kalt stellen.

Für die Streusel Kokosraspel, Mehl und Zucker mischen, die Butter in Flöckchen zugeben und alles mit dem Rührer oder per Hand zu Streuseln verarbeiten. Kalt stellen.

Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.

Für den Belag Mascarpone, Zucker und Kokosraspel verrühren. Die Zwetschgen entsteinen und halbieren oder vierteln. Die Kokoscreme auf den Teig in die Form streichen, mit den Zwetschgen belegen und mit den Streuseln gleichmäßig bestreuen.

Im Ofen ca. 45 Minuten backen.