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Aus meiner Nachbackliste – Kuchen mit Johannisbeeren

Es tut mir leid, daß ich mich schon so lange nicht mehr gemeldet habe, irgendwie ist die Luft raus im Moment, ich bin einfach urlaubsreif würde ich mal sagen. Viel Stress, wenig Zeit Neues auszuprobieren.

Das wenig Neue, das ich ausprobiert habe, möchte ich aber gerne mit Euch teilen – bevor die Johannisbeersaison endgültig vorbei ist!

Zuerst war da dieser wunderbare Blitzbutterkuchen vom Blech, den Juliane von Schöner Tag noch! mit Johannisbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren gemacht hat. Bei mir gab es Johannisbeeren mit Süsskirschen. Diesen Kuchen kann ich uneingeschränkt empfehlen, geht super schnell, ist saftig flaumig und einfach unwiderstehlich! Ich werde den Kuchen auf alle Fälle noch mit Zwetschgen und/oder Äpfeln ausprobieren.


Dann noch ein Johannisbeerkuchen von Julianes Blog, nämlich die köstliche Johannisbeer-Tarte. Normalerweise habe ich es nicht so mit Johannisbeerkuchen, die eine Baisermasse drauf haben, aber dieses Rezept konnte mich ebenso wie das vorherige restlos überzeugen. Ich hatte zwar keine Backoblaten, aber es klappte trotzdem tadellos, der Boden weichte kein bisschen durch!

Vielen Dank an Juliane für die Rezepte!

Blitz-Butterkuchen vom Blech mit Johannisbeeren und Süsskirschen
(für ein tiefes Backblech)

Zutaten:
800g rote Johannisbeeren
400g Süsskirschen
250g Schlagsahne
4 Eier, Größe M
250g+75g Zucker
1 EL Vanillezucker
Salz
375g Mehl
1 Packung Backpulver
Fett und Paniermehl
100g Butter
100g Mandelblättchen

Quelle: Schöner Tag noch

Zubereitung:
Johannisbeeren waschen, abtropfen lassen und die Beeren mit einer Gabel von den Rispen streifen. Himbeeren verlesen, eventuell waschen. Stachelbeeren waschen, abtropfen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Butter einfetten und mit Paniermehl bestreuen.

Sahne, Eier, 250g Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz in eine Rührschüssel geben. Mit den Quirlen des Handrührgeräts so lange verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Mehl und Backpulver zugeben und mit dem Handrührgerät weiterrühren, bis sich alles zu einem glatten Teig verbunden hat.

Den Teig auf das gefettete Backblech gießen und gleichmäßig glattstreichen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten backen. Derweil die Butter bei mittlerer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. 75g Zucker mit den Mandelblättchen vermischen.

Das Backblech aus dem Ofen holen, die Früchte gleichmäßig auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Dann die geschmolzene Butter und den Zucker mit dem Mandelblättchen über die Früchte geben. Backblech zurück in den Ofen schieben und den Kuchen in ca. 30 Minuten fertigbacken.


Johannisbeertarte
(für eine Springform mit 26cm Durchmesser)

Zutaten:

Für den Teig:
300g Mehl
70g Zucker
1 Prise Salz
100g kalte Butter
1 Ei (evtl. 2 Eier)

Für den Belag:
500g rote Johannisbeeren
80g Butter
200g gemahlene Mandeln
200g Zucker
40g Speisestärke
2 Obstkuchenoblaten (groß, rechteckig) (weggelassen)
3 Eiweiß
1 Prise Salz
Zum Bestäuben: Puderzucker

Quelle: Schöner Tag noch

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Salz, Ei und in kleine Stückchen geschnittene Butter erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann von Hand zu einem Teig verkneten. Im Originalrezept wird ein Ei verwendet, damit blieb der Teig bei mir aber extrem krümelig und ich konnte ihn nicht ausrollen. Beim nächsten Mal verwende ich auf die Mehlmenge 2 Eier! Teig in Klarsichtfolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

Johannisbeeren waschen, abtropfen lassen. Beeren mit einer Gabel von den Rispen streifen. Die Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen, dann 100g Mandeln und 100g Zucker zur geschmolzenen Butter in den Topf geben und alles unter Rühren bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Mit den Beeren und der Speisestärke vermengen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie möglichst rund ausrollen, dann in die ungefettete Springform legen. Festdrücken und einen möglichst hohen Rand hochziehen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Backoblaten auf die passende Größe zurechtbrechen und auf den Teig legen.

Jetzt die Eiweiße mit einer Prise Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen. Dann die restlichen 100g Zucker nach und nach zugeben, bis der Eischnee glänzt. Eischnee und restliche Mandeln zur Beerenmasse geben. Alles vorsichtig miteinander vermengen. Auf den Teig mit den Oblaten gießen und glattstreichen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 50-60 Minuten backen. Eventuell nach 30 Minuten die Hitze auf 180 Grad reduzieren.

Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit Puderzucker bestäuben und in der Form 20 Minuten abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen und vollends auskühlen lassen.

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Sirup aus roten Johannisbeeren

Bei Johannisbeeren bin ich ein wenig negativ vorbelastet. Wir hatten zuhause 7 riesige Sträucher und in
den Pfingstferien „durften“ meine Schwester und ich mit großen Eimern beladen zum Pflücken gehen.

Die Sträucher waren an unserem Hang hinterm Haus und hingen so weit runter, dass wir darin wie in einer Höhle
sitzen konnten. Ich denke heute noch mit Schaudern an die vielen Spinnen, die beim Pflücken auf uns hinunter
gerieselt kamen. Eimer für Eimer pflückten wir und meine Mutter verarbeitete dann die ganze Beerenpracht zu
säuerlichem Johannisbeersirup.
Da wir mit süßer Limo aufgewachsen sind – Wasser ist doch nur zum Waschen da ;-) war das damals eine nicht
wirklich willkommene Abwechslung …

Heutzutage ist das kein Problem mehr, deshalb habe ich mich auch mal Johannisbeersirup versucht. Allein
schon der Geruch des Sirups versetzt mich wieder zurück in meine Kindheit, aber es schmeckt mir jetzt sehr
viel besser als damals!

Johannisbeersirup
Menge: ca. 1 bis 1,5 Liter

2,5 kg rote Johannisbeeren
500 g Zucker
Saft einer Limette

Zubereitung:

Die Johannisbeeren waschen und von den Stielen zupfen. Man kann das mit der Hand oder auch mit einer
Gabel machen. Die Beeren in einen großen Topf geben, ein wenig Wasser dazugeben und langsam aufkochen
lassen. Einige Zeit leise vor sich hin köcheln lassen, bis alle Beeren aufgeplatzt sind.

Die Masse etwas abkühlen lassen und durch ein Mulltuch passieren. Das sollte ca. 1 bis 1,5 Liter Saft
ergeben. Den Saft mit dem Zucker und dem Limettensaft vermischen und wieder aufkochen lassen.
Dann ca. 5-10 Minuten sanft köcheln lassen und kochend heiß in sterilisierte Flaschen abfüllen.

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Red Passion Beerensmoothie

Diesen Smoothie hatte ich schon vor längerer Zeit ausprobiert, als die Sonne noch heiss vom Himmel brannte und sich alles nach einem kühlen Getränk sehnte. Jetzt regnet es und es ist richtig kühl draussen. In Erinnerung an die Sonne und in der Hoffnung, daß ich sie in meinem Urlaub nochmal wiedersehen darf :-) hier die Bilder und das Rezept:




Red Passion Smoothie
Menge: 4 Gläser

100 g Himbeeren
200 g Johannisbeeren
100 g Erdbeeren (ich habe mehr Himbeeren verwenden, Erdbeeren gabs nicht)
200 ml Kokosmilch
200 ml Joghurt (Ziegenjoghurt)
1-2 Kugeln Vanille-Eis

Quelle: Kochbuch Säfte und Smoothies von Thea Spierings

Zubereitung:
Die Beeren pürieren, wenn gewünscht, durch ein Sieb streichen. Das Fruchtpüree mit den anderen Zutaten aufmixen und servieren.