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Hollerkiachal oder Ausgebackene Holunderblüten

Die letzten zwei Jahre habe ich immer eine riesige Menge Holunderblüten gepflückt und brav in Sirup verwandelt. Dieses Jahr wollte ich keine Blüten pflücken, geschweige denn Holunderblüten-Sirup machen!
Doch auf meinem Weg in die Arbeit sah ich sie die letzten Tage immer stehen, die Holunderbüsche, wunderschön und mit vielen großen Blüten übersäht – da konnte mein Sammlerherz einfach nicht wiederstehen!
Mit meiner Tochter habe ich mich auf den Weg gemacht und gepflückt. Und Sirup angesetzt. Dieses Mal habe ich aber zum ersten Mal Holler-Kiachal gemacht. Bei meiner Schwiegermutter gabs die früher mal und ich liebe sie!



Meine sind geschmacklich nicht ganz so gut geworden, da ich auf Bier oder Wein im Teig wegen meiner Tochter verzichtet und Milch verwendet habe. Außerdem war ich ein wenig zu geizig mit dem Fritierfett und etwas zu verschwenderisch mit dem Teig, daher sind sie oben nicht richtig knusprig geworden. Aber lecker waren sie trotzdem und aus Fehlern lernt man ja bekanntlich!
NACHTRAG: Ich habe gerade das neue Thema „Essbare Blüten“ im Gärtner-Blog gesehen und festgestellt, daß meine Hollerkiachal wunderbar dazu passen!


Holler-Kiachal
Menge: 10-12 Stück

10-12 Stück Holunderblütendolden
200 g Mehl (Dinkelmehl 630)
1 Prise Salz
1/4 Liter Helles Bier oder Weißwein (notfalls Milch)
2 Eier getrennt
2 TL Öl
Puderzucker zum besteuen

Zubereitung:
Das Eiweiß zu steifen Eischnee schlagen. Das Mehl mit dem Salz mischen, mit Bier oder Weißwein zu einem dickflüssigen Teig rühren. Eigelb und Öl unterrühren und zum Schluß den Eischnee vorsichtig unterheben. Die Blütendolden in den Backteig tauchen und in heißem Fett schwimmend ausbacken. Mit Puderzucker bestreuen und noch warm servieren!

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