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Fenchel-Curry-Suppe mit Bratwürsteln

Diese Kombination hört sich wirklich schräg an, aber auf den Alfons Schubeck ist Verlass! Die Suppe schmeckt wirklich hervorragend, alles verbindet sich auf das Feinste miteinander und Ingwer darf natürlich auch nicht fehlen. Nur ein wenig schwierig zu essen war das Ganze. Nach dem Fotografieren habe ich die Würstel in Scheiben geschnitten und in der Suppe versenkt ;-)





Fenchel-Curry-Suppe mit Bratwürsteln
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
450 g Fenchelknollen
800 ml Gemüsebrühe
10 Fenchelsamen
2 EL + 30 g kalte Butter
200 g Schlagsahne
1 Knoblauchzehe
1 Ingwerscheibe
½ TL Curry
1 Msp. Abgeriebene Schale von einer unbehandelten Orange
Salz
Gemahlener Chili
8 Nürnberger Rostbratwürstchen
1 EL Öl

Quelle: Zeitschrift“ Lecker“ Ausgabe 01-02/2011

Zubereitung:
Fenchel putzen, halbieren, waschen und den Strunk entfernen. In dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Fenchel im Fond mit den Fenchelkörnern knapp unter dem Siedepunkt bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten garen, bis er weich ist.

Für die braune Butter 2 EL Butter solange schmelzen, bis sie goldbraun wird. Gut 1/3 Fenchel als Einlage aus der Suppe nehmen und beiseite legen. Sahne zur Suppe gießen. Braune Butter und kalte Butter zugeben und mit dem Stabmixer fein pürieren.

Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Knoblauch mit dem Ingwer und dem Curry einrühren und einige Minuten ziehen lassen. Mit etwas Orangenschale, Salz und Chili abschmecken. Dann durch ein nicht zu feines Sieb streichen.

Bratwürstel in einer Pfanne im Öl bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten goldbraun anbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Übrigen Fenchel in Suppenschüsseln verteilen. Suppe mit dem Stabmixer aufschäumen und jeweils mit 2 Bratwürsteln servieren.

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Südfranzösisches Schweinefilet mit Fenchel

Fenchel ist ja nicht jedermanns Sache, aber wir mögen ihn sehr gerne. Meistens wird er bei uns einfach im Ofen gegart. Dazu den Fenchel in Scheiben schneiden, mit Olivenöl beträufeln und rein in den Ofen bei ca. 180 Grad, bis er al dente ist, Schafskäse und grobes Meersalz dazubröckeln, nochmal kurz übergrillen – fertig. Ein Genuss mit knusprigem Weißbrot.



Aber dieses Mal gabs was besonderes, nämlich Schweinefilet mit Fenchelsamen gewürzt und mit Fenchel als Beilage mit Knoblauch und Rosmarin. Sehr lecker und absolut sonntagstauglich, macht nicht viel Arbeit und schmeckt einfach lecker – natürlich nur wenn man Fenchel mag :-)



Südfranzösisches Schweinefilet mit Fenchel
4 Portionen

Zutaten:
1 kg Schweinefilet
Salz, Pfeffer
1 EL Fenchelsamen
1-3 Fenchelknolle(n) je nach Größe
3-4 Stängel Rosmarin
30 g Butter
6 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
500-800 ml Chardonnay (ich habe halb Brühe, halb Wein genommen)
100 ml Sahne (nach Belieben)

Quelle: Kochbuch „Fazination Alpenküche“

Zubereitung:
Das Schweinefilet waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Fenchelsamen auf eine Arbeitsfläche streuen und das Schweinefilet rundherum darin wälzen. Etwas ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Fenchel putzen. Die Blättchen abschneiden, waschen, trocknen und fein hacken. Den Fenchel waschen, trocknen und in Scheiben schneiden. Den Rosmarin waschen, trocknen und die Blätter abzupfen.

Die Hälfte der Butter mit dem Olivenöl in einem Bräter erhitzen und das Schweinefilet darin rundherum scharf anbraten. Fenchen, Rosmarin, den ungeschälten Knoblauch und Lorbeer dazufügen. Mit dem Chardonnay ablöschen und das Ganze im auf 170 Grad vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten garen. Zwischendurch noch etwas Wein oder Brühe zugeben. Anschließend das Schweinefilet herausnehmen und in Alufolie eingewickelt 10 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Bratensatz lösen, die restliche Butter zugeben und den Fond mit Salz und Pfeffer würzen. Wer es etwas feiner mag, kann die Sauce durch ein Sieb passieren und mit etwas Sahne aufgießen. Die Knoblauchzehen aus der Schale drücken und mit dem Schweinefilet und der Sauce servieren.