Schlagwort-Archiv: Bodensee

Ich nehm Euch mit an den Bodensee…

Ach ich kann nicht genug schwärmen… am Bodensee gefällt es mir richtig gut! Überall schöne Obstbäume und Weinreben, der See glitzert in der Sonne!




Leider waren wir nur 4 Tage am See, aber die haben wir gut genutzt. Wir waren mal wieder in Konstanz und haben diesmal das Weinfest unsicher gemacht. Davon gibt es keine Fotos, aber die Stimmung war gut und es gab viel kulinarisches und alkoholisches zu testen!
Am nächsten Tag haben wir die Insel Reichenau besucht. Über eine schöne Pappel-Allee gelangt man auf die Insel. Viele Felder gibt es dort zu sehen, Unmengen von Stangenbohnen, Zucchini, Artischocken und Kürbisse. Wir haben uns das Münster St. Georg und den vielgepriesenen Kräutergarten des Klosters angeschaut, der nach einem Lehrgedicht eines Abts aus 830-840 n. Christus angelegt wurde.



Wir waren ein wenig enttäuscht, der Garten war doch ziemlich klein, wir hatten uns etwas größeres erwartet.
Aber ich habe etwas entdeckt, was mich gleich an lamiacucina denken ließ. Im Kräutergarten war Heilziest oder „Stachys-officinalis“ angebaut, Robert hat schon mit den Wurzeln von Knollenziest gekocht.



Da musste ich schon schmunzeln – also Ihr wisst dann, was zu tun ist, wenn Euer Kopf von feindlicher Wunde getroffen wird!
Als nächstes war die Stadt Radolfzell an der Reihe. Raldolfzell gefiel mir sehr gut – verwinkelte Gassen, wunderschöne alte renovierte Häuser und interessante Geschäfte laden zum bummeln und einkaufen ein.





Dieses Haus war besonders nett anzuschauen, es sind lauter Mäuse aus Ton rund um die Fenster befestigt, die eine Katze ärgern. Ich hoffe, das kann mann ein bisschen sehen!



Da an dem Tag gerade so ein Tag der offenen Tür in Radolfzell war, konnten wir auch auf den Kirchturm klettern. Da hatten wir eine sagenhafte Rundumsicht auf die Stadt und auf den Bodensee.



Die windschiefe Tür oben an der Plattform hat mir auch sehr gut gefallen!



Viel zu früh ging es wieder nach Hause. Leider hatten meine Tochter und ich uns irgendwo eine Magen-Darm-Infektion eingefangen und ich kann Euch sagen, daß der Rückweg ganz besonders für meinen Mann nicht angenehm war. Der Arme musste auf Zuruf schnellstes irgendwelche Haltemöglichkeiten ausmachen… Am nächsten Tag war gott sei dank alles schon wieder vorbei!
So ich hoffe, der kleine Ausflug an den Bodensee hat Euch gefallen! Ich denke, das wird nicht der letzte Bericht von dort sein!

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Bodensee – Insel Mainau und Überlingen

So und nun die zweite Hälfte unseres Urlaubs. Auf die Insel Mainau hatte ich mich sehr gefreut. Alex hatte die Insel auch besucht und schöne stimmungsvolle Fotos mitgebracht. Leider hatten wir nicht so viel Glück. Da waren sie wieder, die Touristen :-) Doch wir haben uns auch an diesem Tag die Stimmung nicht verderben lassen. Der Rosengarten war ein Traum. In der heissen Luft konnte sich der Duft der Rosen sehr gut entwickeln und wir haben uns von Rose zu Rose „gerochen“.

Vom Schmetterlingshaus haben wir leider fast nichts mitbekommen, die Leute standen auf den Wegen und es ging so gut wie nichts vorwärts und rückwärts. Die feuchte Hitze noch dazu – da kann einem schon schwummerig werden. Also nix wie weg :-)


Die Blumenbeete sind auch richtig sehenswert und ich habe es keine Sekunde bereut, hierher gekommen zu sein. Als wir wieder mit dem Boot zurück nach Uhldingen wollten, sind wir schon erschrocken – eine riesige Menschenschlange wartete am Bootssteg. Gott sei dank wollten die nach Konstanz. Ein Wunder, dass die vielen Leute alle in das Schiff gepasst haben!


Am nächsten Tag bin ich alleine nach Überlingen gefahren. Überlingen ist eine schöne Stadt, die nicht ganz so auf Touristen ausgelegt ist. Man kann wunderbar einkaufen, es gibt viele „normale“ Geschäfte, nicht nur Souveniershops. In Überlingen existiert noch ein Teil der Stadtmauer und an dieser Stadtmauer wurde ein schöner Garten angelegt mit einer kleinen Kakteenanlage.

Sehr schön zum Anschauen und zum Durchspazieren. Ich war schon um halb 8 da und war fast alleine im Garten. Da hatte ich sie also doch noch – Ruhe und Entspannung :-) Am besten hat mir der Brunnen in der Morgensonne gefallen!

Meersburg am Bodensee

Im Sommer ist der Bodensee wunderschön. Er glitzert in allen Farben in der Sonne, die Hitze flimmert und unzählige Schiffe und Segelboote ziehen ihre Bahnen.

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Die Ortschaften am Bodensee mit ihren alten, schön renovierten Häusern haben sich fein herausgeputzt und sind mit vielen Blumenkästen und wunderschönen Gärten geschmückt. Leider muss man diese Pracht mit vielen Touristen teilen. Die Radwege rund um den Bodensee sind wunderschön angelegt, aber immer ziemlich voll, ebenso die Seebäder. Aber wir haben uns die gute Laune nicht verderben lassen :-)
Nachdem es bei unserer Anreise stark geregnet hatte, waren wir schon bang, ob das so bleiben würde. Aber schon am zweiten Tag wurde es warm und sonnig. Wir haben uns gleich auf Erkundungstour gemacht, schliesslich sind wir ja auch nur Touristen :-)
In Meersburg gibt es eine schöne alte Burg, die wir noch nicht besucht hatten. Sie wurde 600 bis 700 n. Chr. erbaut und um 1550 erweitert. Die Besitzer der Burg wohnen sogar noch darin! Um 1840 wohnte Anette von Droste-Hülshoff in der Burg und verstarb auch dort. Ein Zimmer von ihr und ihr Sterbebett kann man besichtigen.



Meersburg ist eine wunderschöne Stadt. Die Häuser wurden liebevoll renoviert und wenn man oben zum Stadttor reinkommt, geht es einen atemberaubend steilen Weg hinunter zum Bodensee. Von der Aussichtsterrasse des neuen Schloss, das im 18. Jahrhundert gebaucht wurde, hat man einen wunderbaren Blick über den Bodensee.

My creation

Alles in Allem ein wundervoller Ausflug, aber Meersburg ist schon sehr auf Touristen ausgelegt, überall Stände und kleine Geschäfte, in dem man Nippes und Andenken an den Bodensee kaufen kann. Normale Geschäfte gibt es kaum, da wird man schon weiter laufen müssen!
Am dritten und vierten Tag unseres Urlaubs haben wir die Insel Mainau und Überlingen besucht. Davon werde ich in meinem nächsten Post schreiben!