Kategorie-Archiv: Salate

Basilikum-Vinaigrette auf Vorrat

Es wird Frühling und jeder hat Lust auf Salate! Bei Alex gibt es Radicchio-Mango-Salat und Christina gibt Panzanella eine zweite Chance und Stephs „gestreckter“ Eiersalat ist auch schon auf meiner Nachkochliste!
Salat anmachen zählt zu meinen Schwächen, bei mir ist das Dressing etweder zu sauer oder zu geschmackslos, ich kriege das einfach nicht richtig hin – deshalb darf das meistens mein Mann machen.
Mein Lieblingsdressing allerdings ist die große Ausnahme. Das Rezept habe ich mal in irgendeiner Zeitschrift entdeckt und es wird seither immer wieder gemacht. Der Basilikum zusammen mit Maille Dijon-Senf, das ist für mich das beste Dressing überhaupt – leider mag es mein Mann nicht ;-) Deshalb bereite ich immer eine größere Menge zu, die dann ca. 1 Monat im Kühlschrank in einer Flasche ruhen kann und immer wenn ich Appetit auf einen Salat verspüre, dann habe ich ruck-zuck das fertige Dressing zur Hand!



Basilikum-Vinaigrette
Menge: ca. 1/2 Liter

Zutaten:
1 Bund oder 1 Töpfchen Basilikum (kann halb Petersilie halb Basilikum sein)
100 ml Essig (Kressi Kräuteressig)
1/4 l Gemüse- oder Fleischbrühe
2 EL Dijon-Senf von Maille
1 TL Salz
60 ml Olivenöl (oder auch mehr, im Rezept sind es 250 ml, das ist mir zu üppig)
1 Knoblauchzehe

Zubereitung:
Die Kräuter waschen, mit allen Zutaten im Mixer pürieren. Mit mehr Öl wird die Vinaigrette cremiger. Ist ca. 1 Monat im Kühlschrank haltbar!

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Salat aus rohen Zucchini und Stangenbohnen

Nachdem unsere Bohnen weiter spriessen und auch die zwei Zucchinipflanzen fleissig für Nachwuchs sorgen, hier ein Rezept, womit man beide lecker vereinen kann!
Die Zucchini werden roh verwendet und mit dem Sparschäler in feine Scheiben gehobelt. Bei grossen Zucchini mache ich vorher die Kerne raus. Die Bohnen werden in Stücke geschnitten und gekocht. Zusammen marinieren sie dann in Zitronensaft und Olivenöl.
Dieser Salat passt gut in den Sommer und ist schnell gemacht. Gefunden habe ich dieses Rezept wie schon den Kokos-Lime-Pie in einem Kochbuch von Tim Mälzer.

Salat aus rohen Zucchini und Stangenbohnen
Menge: ca. 2-4 Portionen

Zutaten:
600 g Zucchini
250 g Stangenbohnen
Salz, Pfeffer
Abrieb und Saft von 1 Zitrone
3 EL Olivenöl
50 g geriebener Parmesan oder Pecorino

Quelle: Kochbuch Tim Mälzer

Zubereitung:
Von den Zucchini die Enden abschneiden und mit einem Sparschäler (oder Gemüsehobel) der Länge nach in feine Scheiben hobeln.

Von den Stangenbohnen die Enden abschneiden. Die Bohnen in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren, in Eiswasser abschrecken und in einem Sieb abtropfen lassen.

Die Zucchinischeiben in einer Schüssel mit Salz und Pfeffer würzen und leicht massieren, bis sie geschmeidig sind. Die Bohnen dazugeben und mit dem Zitronenabrieb mischen. Mit einem leichten Dressing aus Zitronensaft und Olivenöl marinieren und mit Parmesan oder Pecorino bestreuen.

Nachgemacht und Nachgebacken

Die Marzipan-Mandel-Hörnchen haben großes Interesse hervorgerufen und Heidi, eine liebe Leserin, hat sich gleich ans Werk gemacht und die Hörnchen mit den Verbesserungvorschlägen umgesetzt!
Die Aprikosenmarmelade hat sich bewährt – die Hörnchen glänzen lecker und mit den Schoko-Enden siehts gleich aus wie vom Bäcker! Heidi verwendet noch ein paar Tropfen Bittermandelaroma, damit es noch marzipaniger schmeckt. Damit Ihr Euch auch davon überzeugen könnt, hier die Fotos von Heidi!
Ich sag nur – am Samstag wird nochmal Marzipan gekauft :-)

Mandel
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Aber auch ich habe ein Rezept gefunden, welches ich gleich nachmachen musste. Alex hat auf Ihrer wunderschönen Seite Tomaten und Mozzarella mit Himbeervinaigrette vorgestellt. Himbeeren liebe ich ja in allen Variationen und dieses Rezept versprach ein besonderes Geschmackserlebnis. Ich habe Olivenöl, Balsamicoessig, Salz und Pfeffer verwendet. Man kann den Geschmack kaum beschreiben. Die säuerlichen Himbeeren zusammen mit dem süsslichen Balsamico auf Tomate-Mozarella. Ein Traum. Kaum Auszuhalten.
Meine Beiden fanden das Ganze nicht mal halb so schmackhaft wie ich. Kein Problem für mich, ich durfte alles alleine essen :-)

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Bayerischer Krautsalat mit Speck, gekocht

Normalerweise gibt es in Bayern den Krautsalat eher roh, doch wenn man den Salat abends essen möchte, kann es da schon Probleme mit dem Magen geben :-) Deshalb mache gerne den gekochten Krautsalat, das geht auch schneller, denn der rohe Krautsalat sollte länger stehen, damit alles gut durchziehen kann.
Bei uns gab es Fleischpflanzerl (Frikadellen) und Kartoffelsalat dazu!


Bayerischer Krautsalat, gekocht
Menge: 4 Portionen als Beilage

Zutaten:
1 kg Weiß- oder Spitzkohl
50 g geräucherter Speck in Würfel
1 TL Butter
4-6 EL Essig (Kressi-Essig)
2-3 EL Öl
Salz, Pfeffer
Kümmel nach Belieben

Quelle: Bayerisches Kochbuch

Zubereitung:
Kraut putzen, Kopf halbieren, waschen, den Strunk entfernen und fein hobeln oder in Streifen schneiden.
Das Weißkraut in reichlich heißem Salzwasser aufkochen und ziehen lassen bis es bissfest ist. Das dauert je nach Dicke der Streifen 2-5 Minuten. Dann abseihen und gut abtropfen lassen.

Den geräucherten Speck mit der Butter anbraten und zusammen mit dem Essig, Salz und Pfeffer zu dem noch heißen Kraut geben. Eine halbe Stunde ziehen lassen und nochmals nachwürzen und falls nötig, Essig dazugeben. Ganz am Schluss kommt das Öl dazu. Man kann auch noch etwas Fleischbrühe dazugeben. Es sollte nur nicht zu flüssig werden.

Feldsalat mit Orangen-Balsamico-Vinaigrette

Ich habe mir in der Bücherei das Kochbuch von Alfons Schuhbeck „Meine bayerische Küche“ ausgeliehen, da ich bis jetzt noch keines der Kochbücher von ihm gelesen habe.
Ich muss sagen, ich bin sehr angetan, obwohl seine Gerichte oft aus sehr vielen Zutaten bestehen, was mich manchmal abschreckt :-)
Gut, einige Rezepte sind etwas gewagt wie zum Beispiel „Gebratene Weisswurst mit Kartoffelpüree“ oder „Gebackene Weisswurstradeln auf Linsensalat“ – sowas würde mein Vater als echter Bayer nicht essen, aber es sind sehr viele tolle Rezepte drin. Auch die Nachspeisen und Kuchen hören sich sehr gut an. Ich denke, dieses Kochbuch werde ich über kurz oder lang mein Eigen nennen.
Ich habe mal mit einem einfachen Rezept angefangen. Feldsalat war da und ich wollte ein fruchtiges Dressing dazu. Zwei Orangen mussten auch weg, daher war das Rezept gleich gefunden. Ich habe das Dressing nach dem Rezept zubereitet, aber es schmeckte mir zu wenig nach Orange, deshalb habe ich noch den Saft einer Orange zum Dressing gegeben. Meine Tochter und mir hat es sehr gut geschmeckt, mein Mann war leider nicht so begeistert – so ist halt mehr für uns geblieben!

Balsamico-Orangen-Vinaigrette
Menge: 200 ml

Zutaten:
2 TL Puderzucker
5 EL Aceto balsamico
100 ml Gemüsebrühe
4 EL mildes Olivenöl
Salz
Pfeffer aus der Mühle
1 Streifen unbehandelte Orangenschale
1 Thymianzweig
2 Scheiben Knoblauch
1 Scheibe Ingwer

Quelle:
Nach „Alfons Schubeck – Meine bayerische Küche“

1. Den Puderzucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze hell karamellisieren
lassen und vom Herd nehmen. Mit dem Essig ablöschen und 30 Sekunden
einkochen lassen.

2. Den Balsamico-Sud mit der Brühe und dem Olivenöl verrühren und mit
Salz und Pfeffer würden. Orangenschale, Thymian, Knoblauch und Ingwer
einige Minuten darin ziehen lassen und wieder entfernen.

Anmerkungen: Ich habe am Schluss noch den Saft einer Orange mit
dazugegeben und das Ganze nochmals reduziert.
Den Feldsalat habe ich mit Orangenspalten und Kirschtomaten ange-
richtet.