Kategorie-Archiv: Desserts

Ofengebackene Apfelspalten mit Gingersnaps

Fremdkochen Mukoviszidose

Fremdkochen und spenden, das ist der neue Event der Hüttenhilfe. Für jedes Rezept, das bis zum 31.12.2010 bei der Hüttenhilfe eingereicht wird, werden 5 Euro an die Mukoviszidose e.V. gespendet. Das finde ich wirklich eine tolle Idee – zumal sich noch ein Foto von einem nachgemachten Rezept auf meiner Festplatte tummelt. An dem Foto könnt ihr sehen, wie lange es schon auf Veröffentlichung wartet, denn da lag noch kein Schnee auf unserer Terrasse :-)

Als ich das Rezept bei Petra von Chili und Ciabatta gesehen habe, haben es mir erst einmal die Ingwerkekse angetan. Der Geschmack ist unwiderstehlich, aber das Zuschneiden des gefrorenen Teigblocks finde ich sehr mühsam. Wenn man das Ganze antauen lässt, ist der Teig wieder zu weich, da habe ich noch kein Patentrezept gefunden. Aber die Mühe ist es auf alle Fälle wert!
Auch die gebackenen Apfelspalten sind einfach köstlich, wir hatten Vanillesahne und auch mal Vanilleeis dazu, die Karamellsauce haben wir noch nicht ausprobiert.





Ofengebackene Apfelspalten mit Karamellsauce
Menge: 6 Personen

Zutaten Äpfel:
1 kg Äpfel; möglichst verschiedene Sorten
2 Essl. Vanillezucker
30-40 Gramm Butter; geschmolzen

Zutaten Karamellsauce:
75 Gramm Zucker
25 Gramm Butter
1 kräftige Prise Salz
100 ml Flüssige Schlagsahne
Einige Kekse (Spekulatius, Gingersnaps o.ä)

Quelle: Chili und Ciabatta

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine tiefe Backform leicht buttern.

Die Äpfel vierteln, schälen und entkernen. Jedes Viertel in 4 Spalten schneiden. Diese Spalten in die Form einschichten, dabei jede Schicht mit etwas zerklassener Butter bepinseln und mit Vanillezucker bestreuen. Die Form mit Backpapier bedeckt für 30 Minuten in den Backofen stellen, dann das Papier entfernen und weiterbacken, bis die Oberfläche bräunt (waren bei mir weitere 30 Minuten). Abkühlen lassen.

Für die Sauce den Zucker in einen kleinen Topf mit dickem Boden häufen und ohne Rühren schmelzen lassen (sobald der Großteil geschmolzen ist, kann man rühren). Den Topf vom Herd nehmen und die Butter und eine großzügige Prise Salz zugeben, alles verrühren. Nun die Sahne zugießen und wieder auf den Herd stellen, rühren, bis sich der Karamell gelöst hat und die Sauce dicklich wird. Sauce erkalten lassen.

Die Äpfel können kalt oder warm mit der Sauce serviert werden, darüber krümelt man einige Kekse. Sehr gut passt auch Joghurt dazu, zu warmen Äpfeln Vanilleeis.

Ingwerkekse (Gingersnaps)

Menge: 70 Stück
220 Gramm gesalzene Butter*
280 Gramm Zucker
1/2 Teel. Vanilleextrakt
2 Eier (M)
115 Gramm Zuckerrübenssirup (Original Melasse)
360 Gramm Weizenmehl Type 405
2 1/2 Teel. Backpulver
2 1/2 Teel. Zimt
2 1/2 Teel. Ingwerpulver
1/8 Teel. gemahlener schwarzer Pfeffer

Quelle: Chili und Ciabatta

Die Butter weich rühren. Den Zucker zugeben und schlagen, bis dieMasse leicht und schaumig ist. Vanilleextrakt und Eier zugeben underneut schlagen. Den Zuckerrübensirup zufügen und gut einarbeiten.Die trockenen Zutaten zusammen sieben und zur Buttermasse geben.Alles zu einem Teig verrühren. Eine Kastenform (25 cm Länge) mit Klarsichtfolie auslegen (ich lege ein Stück über die Breite der Form hinein und eines über die Länge der Form, die Folie soll an den Seiten über den Formrand lappen). Den Teig in die Form geben und dabei gut zusammenpressen, so dass ein kompakter Block entsteht(dazu am besten den Teig in die Form geben, die Klarsichtfoliedarüberlegen und erst mit den Händen, dann evt. mit einer zweiten Kastenform gut andrücken.) Die Form am besten über Nacht einfrieren,bis der Teig richtig fest ist.Den Backofen auf 180°C vorheizen, Backbleche mit Backpapier belegen.De Teig mit Hilfe der Klarsichtfolie aus der Form stürzen und ein Ende von Folie befreien. Den Block mit einem scharfen Messer quer insehr dünne Scheiben (etwa 2 mm dick) schneiden. Die Scheiben mitausreichend Abstand auf die Bleche legen und 12-15 Minuten backen,bis die Kanten braun bis dunkelbraun werden. Auf einem Rostauskühlen lassen.Die Kekse in einer gut schließenden Blechdose aufbewahren. Man kann die Kekse auch gut in Gefriertüten verpackt einfrieren, dann einfach etwa 1 Stunde vor dem Servieren auftauen lassen.

Anmerkung Petra: Ausgezeichnet! Sehr knusprige, knackige Kekse mit leicht pfeffriger Note, die vom Geschmack etwas an Spekulatius erinnern.*ich habe die Kekse mit französischer Butter mit Salzkristallen (President La Motte aux grains de sel de mer) gebacken. Ich finde esganz köstlich, in den Keksen auf kleine „Salzinselchen“ zu beißen.

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Englischer Schokoladen-Weihnachts-Pudding

Herzlich willkommen zum 7. Türchen des kulinarischen Adventskalenders!

Kennt Ihr Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt? Dieses Buch lese ich im Moment meiner Tochter abends vor dem schlafengehen vor. Der junge Erfinder Tobbi Findeisen hat das Fliewatüüt erfunden, ein Flugzeug, mit dem man auch zu Wasser und an Land fahren kann. Eines Nachts steht ein kleiner Roboter vor seinem Fenster. Er bittet Tobbi um Hilfe, denn er muss für die 3. Roboterklasse drei Prüfungsaufgaben lösen. Tobbi ist begeistert, denn Robbi hat auch noch gleich das Fliewatüüt im Schlepptau. Und so machen sich die Beiden auf eine abenteuerliche Reise. Sie suchen nach einem gelb-schwarz geringelten Leuchturm und landen nach einer langen Reise am Nordpol bei den Eskimos. Sie lernen Nessi kennen, das Ungeheuer im Loch Ness, das ihnen den Weg zur nächsten Roboterfrage nach Plumpudding-Castle zeigt.

Was ist denn ein Plumpudding – fragte mich meine Tochter da – kann man das essen, ist das ein Pudding so wie bei uns? Hm, essen schon, aber kein Pudding, das ist eine besondere Spezialität, eher sowas wie ein Kuchen, der aus vielen getrockneten Früchten besteht und im Wasserbad gegart wird, krame ich aus meinem Gedächtnis etwas Halbwissen hervor.
Kurz spiele ich mit dem Gedanken, sowas auch mal zu machen, aber beim Blick ins Internet und der Zutat Rindernierenfett wird mir dann doch etwas anders. Außerdem ist die Zubereitung etwas aufwendig wie Ihr dem Rezept hier entnehmen könnt.

Zufällig bin ich dann über das Rezept für „Englischen Chocoladen-Weihnachtspudding“ von Johann Lafer gestolpert und war gleich Feuer und Flamme. Ein Problem hatte ich allerdings noch, denn ich habe keine Guglhupfform mit Deckel, in der der Pudding im Wasserbad garen kann. Ich habe mir dann mit einer Kinder-Guglhupfform beholfen (Inhalt 1/2 Liter), die ich mit Alufolie fest verschlossen habe. Das klappte wunderbar! Heraus kam ein köstlicher kleiner Weihnachtspudding, der noch mit einer Orangen-Schokoladen-Sauce begossen wurde. Dazu gab es Kardamom-Spekulatius-Mousse und karamellisierte Orangen. Ein weihnachtlicher Nachtisch, der uns allen richtig gut geschmeckt hat.

Und wie geht’s weiter mit Robbi,Tobbi und dem Fliewatüüt? Sie haben Plumpudding-Castle natürlich gefunden, aber sehr viel unerfreulichere Dinge entdeckt als leckeren Weihnachtspudding. Aber mehr wird natürlich nicht verraten!

Ich wünsche Euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit und viel Glück, denn auch dieses Jahr gibt es wieder einen Wettbewerb, bei dem es tolle Preise von Betty Bossy, Braun, Cupcakes-cupcakes.de, Deutsche See, Kuhn Rikon, MySwisschocolate.ch, Senseo und Trisa Electronics zu gewinnen gibt. Um die Wettbewerbsfragen – die sich übrigens hinter dem Türchen 24 verstecken – beantworten zu können, sollte man unbedingt alle Türchen aufmerksam verfolgen!

Englischer Schokoladen-Weihnachtspudding
Menge: 1 kleine Guglhupfform, 1/2 Liter Inhalt, gibt etwa 8 kleine Stücke

Für den Pudding:
75 g Dörr-Obst (Pflaumen, Datteln, Aprikosen)
1 TL Backpulver
50 g Lindt Zartbitter-Schokolade 70 %
25 g weiche Butter
Mark von einer Vanilleschote
75 g brauner Zucker
2 Eier
36 g Mehl
1 EL Kakaopulver

Für die Sauce:
100 ml Sahne
25 g Zucker
Saft von 1/2 Orange
50 g Lindt Zartbitter-Schokolade 70 %
25 g Lindt Vollmilch Schokolade
1 EL Grand Marnier nach Belieben

Quelle: Chocoladen Seiten, Lindt Magazin, Rezept von Johann Lafer

Zubereitung:
Dörr-Obst klein würfeln und mit 75 g kochendem Wasser mischen. 15 Minuten ziehen lassen und anschließend die Mischung mit einem Mixstab fein pürieren.

Schokolade klein hacken und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Butter, Vanillemark und Zucker mit dem Hand-Mixer einige Minuten verrühren. Nach und nach die Eier zufügen und untermixen. Danach Mehl, Backpulver, Kakao, Früchtepüree und die geschmolzene Schokolade unterrühren.

Teig in eine gefettete Pudding- oder Guglhupfform geben und diese mit dem passenden Deckel oder mit Alufolie dicht abdecken. Die Form bis fast zum Rand in leicht köchelndes Wasser in einen Topf stellen. Topf zudecken, den Pudding etwa 1 Stunde darin garen.

Inzwischen Sahne, Zucker und Orangensaft aufkochen, Topf von der Herdplatte nehmen. Schokolade klein hacken und nach und nach unter die Flüssigkeit rühren. Sauce nach Belieben mit Grand Marnier aromatisieren.

Pudding noch 10 Minuten stehen lassen, dann stürzen und mit der Schokoladensauce übergiessen.

Spekulatius-Kardamom-Mousse mit karamellisierten Orangen
Menge: 4 kleine Portionen

Zutaten Mousse:
3 Blatt Gelatine
25 g Spekulatius
2 Eier (Größe M)
36 g Zucker
6 EL Orangensaft
1/4 -TL gemahlener Kardamom
75 g Schlagsahne

Zutaten Orangen:
2 EL Zucker
Orangensaft
Filets einer Orange

Quelle: Nach einem Rezept auf www.lecker.de
Zubereitung:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Kekse fein mahlen. Eier trennen. Eigelbe und Zucker ca. 5 Minuten cremig rühren. Mit Orangensaft und Kardamom würzen. Sahne steif schlagen, unterheben. Gelatine ausdrücken, lauwarm auflösen. 2 Esslöffel Creme in die Gelatine rühren. Angerührte Gelatine unter Rest der Creme rühren. Kalt stellen, bis die Creme fest zu werden beginnt. Eiweiß steif schlagen. Unter die Creme heben. Creme und Kekse abwechselnd in eine Schüssel füllen, ca. 1 Stunde kalt stellen.

2 Esslöffel Zucker goldbraun schmelzen, vorsichtig mit dem Orangesaft aufgiessen und dickflüssig einkochen lassen. Die Orangenfilets kurz mit in die Pfanne geben und mit dem Karamell beträufeln. Creme mit einem großen Eiskugelformer oder mit Hilfe von 2 großen Löffeln portionsweise abstechen. Creme mit den Orangen und dem Weihnachtskuchen anrichten.

Erdbeer-Trifle mit süßer Basilikumsahne

Letztens habe ich mir mal wieder einige Kochbücher gekauft, darunter war das Buch „Backlust“ aus dem GU Verlag. Das habe ich mal beim Stöbern in einem Buchladen gefunden und nicht gleich gekauft. In dem Buch sind viele tolle Ideen für kleine Kuchen und süsse Kleinigkeiten, die originell anzusehen und einfach zu machen sind. Meine Tochter durfte sich das erste Rezept raussuchen.
Da sie Basilikum sehr gerne mag, war sie von dieser Nachspeise sehr angetan und wir alle könnten uns den Geschmack der süßen Basilikumsahne nicht richtig vorstellen. Nach getaner Arbeit – wir haben fast zwei Stunden gebraucht, da alles vom Biskuit bis zu den Streuseln selbstgemacht ist – schlemmten wir.
Jede Schicht war für sich schon lecker, aber alle drei Schichten zusammen waren der Hit! Die Arbeit hat sich auf alle Fälle gelohnt, zumal ich ja auch tatkräftige Unterstützung durch meine Tochter hatte!
Aus diesem Buch gibt es bestimmt bald wieder ein Rezept!
Nachtrag: Ich habe vergessen die Menge Sahne anzugeben. Das habe ich jetzt nachgeholt – 250 g sinds! Danke Heike und Sivi für den Hinweis!

Erdbeer-Trifle mit süßer Basilikumsahne
Menge: 6 Portionen

Zutaten Biskuitteig:
2 Eier (Größe M)
50 g Zucker
40 g Mehl
20 g Speisestärke
1-2 EL Orangenlikör zum Beträufeln

Zutaten Beeren:
250 g frische Erdbeeren
2 Blatt Gelatine
250 g aufgetaute TK-Erdbeeren
50 g Puderzucker
Saft von ½ Zitrone

Zutaten Streusel:
100 g Mehl
1 Vanilleschote
40 g Zucker
50 g kalte Butter

Zutaten Basilikumsahne:
1 Bund Basilikum
100 g Zucker
75 ml Wasser
Saft von ½ Zitrone
250 g Sahne

Etwas Puderzucker zum bestäuben

Eckige Springform oder Brownieform ca. 20×20 cm

1. Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen. Boden der Form mit Backpapier belegen. Für den Teig die Eier mit dem Zucker in einer großen Schüssel ca. 5 Minuten schaumig-steif schlagen. Das Mehl mit der Stärke mischen, zum Ei-Schaum sieben und unterheben. Biskuitteig in die Form füllen und im heißen Ofen (Mitte) in ca. 20 Min. goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen.
2. Inzwischen frische Erdbeeren waschen, putzen und je nach Größe halbieren und vierteln. Erdbeerstücke in Gläser verteilen. Gelatine ca. 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. TK-Erdbeeren mit dem Puderzucker und der Zitrone in einen Topf geben, aufkochen und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze leise kochen lassen. Dann durch ein feines Sieb in eine Schüssel passieren. Gelatine in dem heißen Saft auflösen. Mischung über die Erdbeeren in die Gläser gießen und im Kühlschrank gelieren lassen.
3. Für die Streusel das Backbleck mit Papier belegen. Vanilleschote aufschlitzen, Mark auskratzen. Mehl mit Zucker, Butter und Vanillemark zu Streuseln kneten. Streusel auf einem Backblech verteilen und im noch heißen Ofen (Mitte) bei 180 Grad Ober- und Unterhitze (160 Grad Umluft)in 6-8 Minuten goldbraun backen.
4. Biskuit in ca. 2 cm große Würfel schneiden und auf das Erdbeergelee in die Gläser verteilen. Biskuitwürfel jeweils mit 1 Spritzer Orangenlikör beträufeln.
5. Für die Basilikumsahne den Zucker mit dem Wasser ca. 1 Minute kochen, dann abkühlen lassen. Basilikum waschen und trockenschütteln. Blätter vom Stiel zupfen und mit dem Zuckersirup und dem Zitronensaft mit dem Pürierstab fein pürieren. Die Sahne steif schlagen und das Basilikumpüree vorsichtig unterheben. Die Sahne auf die Biskuitwürfel in die Gläser verteilen, mit Streuseln bestreuen und mit dem restlichen Puderzucker bestäubt servieren.

Erdbeer-Kokos Panna Cotta mit Ingwer-Erdbeeren

Schon als Kind habe ich Erdbeeren über alles geliebt und bin zusammen mit meiner Schwester auf dem Fahrrad weite Strecken gefahren, um Erdbeeren zu pflücken. Wir konnten es kaum glauben, daß wir kostenlos Erdbeeren essen durften und nur das bezahlt werden musste, was wir mitgenommen haben :-) Und selbst das wurde immer weniger auf dem weiten Weg nach Hause.
Einmal, ich war ca. 13 oder 14 Jahre alt, wollte ich unbedingt eine wunderbare rosa Nachspeise machen, aus Sahne und Erdbeerpüree. Ich konnte mir schon bildhaft vorstellen! Von Gelatine hatte ich natürlich noch nie was gehört und meine cremige Nachspeise wurde ein Erdbeershake. Wer kann denn auch ahnen, daß geschlagene Sahne nach der Zugabe von ca. 500 g pürierten Erdbeeren nicht steif bleibt!
Irgendwie verfolgt mich dieses Erlebnis bis heute, denn ich zittere und bange jedes Mal, wenn ich eine Nachspeise mit Gelantine mache, ob es wirklich fest wird!
Für diese Nachspeise habe ich ein Rezept für Erdbeer-Pana Cotta umgewandelt und einen Teil der Sahne mit Kokosmilch ersetzt. Die Erdbeeren habe ich mit Zucker, geriebenen Ingwer und für die Erwachsenen mit Orangenlikör mariniert! Mmmmh, kein Vergleich zum Erdbeershake ;-)





Erdbeer-Kokos-Panna Cotta mit Ingwer-Erdbeeren

Zutaten:
1 Vanilleschote
250 Gramm Schlagsahne
250 Gramm Kokosmilch
500 Gramm Erdbeeren
3 EL Limettensaft
85 Gramm Puderzucker
6 Blatt Gelatine (weiße)
1 Stück Ingwer (geschält und gerieben, Menge nach Geschmack)
1-2 EL Puderzucker
1-2 EL Orangenlikör
evtl. Kokosraspeln oder Kokoschips zum Verzieren

Zubereitung:
Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem spitzen Messer herauskratzen. Vanillemark, die Schote, die Kokosmilch und die Sahne in einem Topf aufkochen und bei kleiner Hitze etwa 10 Minuten ziehen lassen. Die Sahne lauwarm abkühlen lassen und die Vanilleschote herausnehmen.
Erdbeeren abspülen, putzen und ca. 1/3 schöne Erdbeeren beiseite legen. Den Rest in einen hohen Mixbecher geben, den Limettensaft und Puderzucker dazugeben und alles mit dem Stabmixer fein pürieren.
Die Gelatine etwa 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Dann gut ausdrücken und unter Rühren in der lauwarmen Vanillesahne auflösen.
Das Erdbeerpüree unter die Vanillesahne rühren. Die Mischung in kleine Gläser füllen und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen.
Die übrigen Erdbeeren vierteln, mit Puderzucker, dem geriebenen Ingwer und dem Orangenlikör vermischen und im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Servieren die Erdbeeren auf der fertigen Panna Cotta verteilen, mit Kokosraspeln oder -chips garnieren und servieren.

Hollerkiachal oder Ausgebackene Holunderblüten

Die letzten zwei Jahre habe ich immer eine riesige Menge Holunderblüten gepflückt und brav in Sirup verwandelt. Dieses Jahr wollte ich keine Blüten pflücken, geschweige denn Holunderblüten-Sirup machen!
Doch auf meinem Weg in die Arbeit sah ich sie die letzten Tage immer stehen, die Holunderbüsche, wunderschön und mit vielen großen Blüten übersäht – da konnte mein Sammlerherz einfach nicht wiederstehen!
Mit meiner Tochter habe ich mich auf den Weg gemacht und gepflückt. Und Sirup angesetzt. Dieses Mal habe ich aber zum ersten Mal Holler-Kiachal gemacht. Bei meiner Schwiegermutter gabs die früher mal und ich liebe sie!



Meine sind geschmacklich nicht ganz so gut geworden, da ich auf Bier oder Wein im Teig wegen meiner Tochter verzichtet und Milch verwendet habe. Außerdem war ich ein wenig zu geizig mit dem Fritierfett und etwas zu verschwenderisch mit dem Teig, daher sind sie oben nicht richtig knusprig geworden. Aber lecker waren sie trotzdem und aus Fehlern lernt man ja bekanntlich!
NACHTRAG: Ich habe gerade das neue Thema „Essbare Blüten“ im Gärtner-Blog gesehen und festgestellt, daß meine Hollerkiachal wunderbar dazu passen!


Holler-Kiachal
Menge: 10-12 Stück

10-12 Stück Holunderblütendolden
200 g Mehl (Dinkelmehl 630)
1 Prise Salz
1/4 Liter Helles Bier oder Weißwein (notfalls Milch)
2 Eier getrennt
2 TL Öl
Puderzucker zum besteuen

Zubereitung:
Das Eiweiß zu steifen Eischnee schlagen. Das Mehl mit dem Salz mischen, mit Bier oder Weißwein zu einem dickflüssigen Teig rühren. Eigelb und Öl unterrühren und zum Schluß den Eischnee vorsichtig unterheben. Die Blütendolden in den Backteig tauchen und in heißem Fett schwimmend ausbacken. Mit Puderzucker bestreuen und noch warm servieren!