Pesto von Radiserlblättern

Mein Mann hat mir liebenswerterweise das wunderbare Buch von Nicole Stich – Geschenkideen aus der Küche geschenkt. Schon beim ersten Durchblättern habe ich mich voll in das Buch verliebt ;-)

Ein Rezept fand ich besonders interessant – Pesto von Radieserlblättern. Aus diesen haarigen, stacheligen Blättern soll man Pesto machen können und das schmeckt auch noch??

Da in unserem Hochbeet wunderbare Radiserl mit saftig-knackigen Blättern wachsen, hab ich das als erstes ausprobiert. Mein Mann hat nicht schlecht gestaunt, als ich ihm gesagt habe, er soll das Grün aufheben!

Das Pesto fanden wir beide sehr gut, es schmeckt gar nicht so anders wie zum Beispiel Basilikumpesto, hat aber einen leicht scharfen Abgang. Die Haselnüsse schmeckt man auch ein wenig raus, also ein rundum gelungenes Rezept!

Pesto von Radiserlblättern
Menge: 1 kleines Gläschen von ca. 200 ml

Zutaten:
75 g Radiserlblätter
50 g Haselnüsse ohne Haut
1-2 Knoblauchzehen
75 g frisch geriebener Parmesan oder Pecorini
etwa 200 ml Bio-Rapsöl (ich habe Olivenöl verwendet)
feines Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Quelle: Nicole Stich – Geschenkideen aus der Küche

Zubereitung:
Die Radischenblätter abbrausen und trocken schleudern. Die Haselnüsse in einer kleiner Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Den Knoblauch schälen und grob hacken. Alles mit dem Käse in einem hohen Rührbecher mit einem Pürierstab zu einer homogenen Paste verarbeiten. Dabei so viel Öl dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Das Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken, in die Gläser füllen, mit einem Ölspiegel bedecken und gut verschließen. Bis zum Verschenken im Kühlschrank aufbewahren.

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9 Antworten zu “Pesto von Radiserlblättern

  1. The Vegetarian Diaries 16. Juni 2011 um 8:53 am

    daran habe ich auch noch nie gedacht. sehr schöne idee.
    wird beim nächsten kauf von radieschen auf jeden fall mit bedacht ;)

    lg
    the vegetarian diaries

  2. Bengelchen 16. Juni 2011 um 9:11 am

    Ich habe vom Radiserlpesto jetzt schon so oft was gehört, langsam sollte ich es selber mal ausprobieren ;-)

  3. Juliane 16. Juni 2011 um 9:33 am

    Genau das habe ich gestern abend auch gemacht! Heute abend wirds verspeist, bin gespannt auf den Geschmack :)

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

  4. Micha 21. Juni 2011 um 7:46 pm

    Deine Fotos sind einfach ein Traum – und wenns nur Radischen sind ;)! Deine Radis sehen zudem wie gemalt aus. Haben die im Hochbeet keine Feinde? Hmm, wahrscheinlich sind die daoben wie behütet.

  5. einfachguad 23. Juni 2011 um 10:19 am

    @ Micha
    Hey, du hast jetzt einen eigenen Blog – das ist ja völlig an mir vorbeigegangen! An die Radiserl im Hochbeet kommt keine Schnecke ran, das ist wirklich super!

  6. petra 2. Juli 2011 um 11:53 am

    Tolle Idee, das Pesto aus Radieschenblättern. Habe gerade vor kuzem eine Suppe aus Radieschen nebst Blättern gegessen, war auch begeistert.

  7. wandtresor 4. August 2011 um 8:29 am

    Ich trau mich noch nicht so recht ran, also es hört sich ja wirklich lecker an aber schmeckts auch so? kann mir da jemand weiterhelfen? :)
    LG

  8. margit 12. Dezember 2011 um 7:02 pm

    Ich habe so viele scharfe Paprika aus eigener Ernte und als ich nach Pesto suchte, fand ich Dich. Und nun sehe ich hier eines aus Radieschenblättern, ist ja toll. Das werde ich jetzt schon mal ausprobieren. Aber für meine scharfen Paprika habe ich direkt kein Rezept gefunden, aber ich werde es so ähnlich machen wie oben beschrieben.
    Deine Seite ist schön, die werde ich mir wohl speichern. Dir noch schöne Adventstage
    und lieben Gruß
    margit

  9. einfachguad 17. Dezember 2011 um 5:51 pm

    @ Margit
    Vielen Dank, Dir auch schöne Adventstage!

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