Dunkles Bauernbrot

In letzter Zeit habe ich meinen Sauerteig ein wenig vernachlässigt und daher ist er nicht mehr so triebstark. Da ich ihn erst wieder aufpäppeln muss, habe ich nach einem neuen Rezept für Brot mit Hefe gesucht. Mein Standard-Rezept für „schnelles“ Brot mit Hefe ist das Heiligkreuztaler Klosterbrot, welches ich bei Jutta gefunden habe. Doch ein wenig Abwechslung ist ja auch nicht schlecht :-) In meiner Sammlung von ausgedruckten Rezepten, die ich irgendwann mal nachmachen will, habe ich das Dunkle Bauernbrot gefunden. Zuerst wusste ich gar nicht mehr woher ich das Rezept hatte, aber nach einer kurzen Suche im Internet habe ich dann das Rezept auf Petras Blog „Chili und Ciabatta“ gefunden. So bombastisch aufgegangen wie bei Petra ist es bei mir nicht, aber neben dem Klosterbrot wird es dieses Brot jetzt auch öfters geben! Wir haben es zuerst mit gesalzener Butter und Tomaten probiert, es ist aber auch mit Marmelade sehr lecker! Bei mir sieht es ein wenig dunkler aus, da ich anstatt Backmalz 1 EL Roggen-Färbemalz verwendet habe.





Dunkles Bauernbrot
Menge: 1 Großes Brot von 1,5 kg

Zutaten
20 Gramm Frischhefe
10 Gramm Puderzucker
25 ml Wasser
250 Gramm Dinkelmehl 630
250 Gramm Dinkelvollkornmehl
250 Gramm Roggenvollkornmehl
1 Teel. Backmalz; nach Belieben (1 EL Färbemalz verwendet)
500 Gramm Wasser
15 Gramm Honig
10 Gramm weiche Butter
18 Gramm Salz
65 Gramm Sauerteig

Quelle: http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2009/02/dunkles-bauernbrot.html

Zubereitung:
Die Hefe mit dem Puderzucker in 25 ml Wasser auflösen.

250 g Weizen- und 125 g Roggenmehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Mit 500 g Wasser verkneten, 30 Minuten ruhen lassen (Autolyse).

Nun die Hefemischung zum Vorteig geben, das restliche Weizen- und Roggenmehl dazugeben. Honig, Butter und festen Sauerteig hinzufügen. Alles etwa 4 Minuten auf Stufe 1 verkneten, bis sich ein Teigball bildet, dann das Salz einrieseln lassen und auf Stufe 3 in etwa 5 Minuten fertig kneten.

Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und abgedeckt 45 Minuten gehen lassen.

Für 2 Brote den Teig in 2 Hälten teilen, sonst den ganzen Teig verarbeiten. Den Teig grob rund formen und abgedeckt 5-10 Minuten entspannen lassen. Nun ovale Laibe formen und mit der Naht nach oben in gut bemehlte Gärkörbe legen (für 1 Laib einen 1,5 kg-Korb verwenden). Nochmals 45 Minuten gehen lassen.

Rechtzeitig vorher den Backofen mit einem Backstein auf 240°C vorheizen. Das Brot mit beliebigem Muster einschneiden und mit Dampf bei fallender Hitze etwa 1 Stunde backen.

Das Brot auf einem Rost auskühlen lasssen.

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8 Antworten zu “Dunkles Bauernbrot

  1. Frau Sonntag 5. Oktober 2010 um 7:35 pm

    Brot backen steht nächstes Wochenende auch auf dem Programm… Ich muss mich nur noch für eines entscheiden, aber vermutlich wird es auch ein Sauerteigbrot werden.

  2. Petra aka Cascabel 6. Oktober 2010 um 5:55 am

    Schön ist’s geworden! Dieses Brot backe ich immer wieder gerne.

  3. Suse 6. Oktober 2010 um 5:14 pm

    Ach, das hab ich bei Petra ja noch gar nicht entdeckt.
    Ungewöhnlich, dass der ST nur zum Aromatisieren zugegeben wird, aber in der Tat ne gute Resteverwertung.

  4. Mestolo 7. Oktober 2010 um 5:01 am

    Ganz schön schön, Dein Brot -sieht sehr professionell aus.

  5. einfachguad 7. Oktober 2010 um 6:32 am

    @ Mestolo
    Vielen Dank!

    @ Suse
    Ich mach das oft, wenn ich ein Hefebrot backe, daß ich noch einen EL Sauerteig-Anstellgut reingebe. Ich habe meistens eh zuviel davon im Kühlschrank!

  6. einfachguad 7. Oktober 2010 um 6:34 am

    @ Petra
    Ja, das Rezept hats in den Recall geschafft ;-)

    @ Frau Sonntag
    Wenns meinem Sauerteig wieder gut geht, dann gibts auch wieder reines Sauerteigbrot

  7. Petra aka Cascabel 7. Oktober 2010 um 6:39 am

    Ich verwende gerne Reste meines festen Sauerteigs zum Aufpeppen von Hefebroten. Der gehört für mich seit längerem auch in die Rezeptur meines Buttermilchbrotes, das ich inzwischen aber meist als zwei kleinere Brote backe:
    http://www.petras-brotkasten.de/BrotGrBumiBrot.html

  8. einfachguad 7. Oktober 2010 um 8:56 am

    @ Petra
    Danke für den Link, sieht toll aus!

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