Bayerische Essig-Kirschen

Meine beste Freundin hat mir die Beilage „Selbst einmachen – Küchenschätze “ aus der Zeitschrift Freundin geschenkt. Lauter leckere und auch ungewöhnliche Rezepte findet man in diesem Heft. Die Bayerischen Essig-Kirschen haben es mir angetan, bin ich doch auch ein Fan von Sauerkirsch-Chutney. Woher das Rezept der bayerischen Essig-Kirschen kommt, weiß ich leider nicht. Weder mein Dad noch andere Bayern, die ich gefragt habe, kennen diese Essig-Kirschen. Auch im Internet konnte ich nur das Rezept finden – leider keine Hinweise auf die Entstehung.
Aber egal, die Herstellung ist ein wenig aufwendig, es lohnt sich aber! Die Kirschen schmecken sehr gut zu Käse, aber ich kann sie mir auch als Beilage zu einer Nachspeise wie zum Beispiel zu einem Ziegenfrischkäseparfait vorstellen. Da werde ich auf alle Fälle noch was ausprobieren.
Und da es diesen Monat beim Event im Gartenblog um Rezepte mit Kirschen geht, möchte ich dieses Rezept dazu einreichen!






Bayerische Essig-Kirschen
Menge: ca. 4 Gläser a 200 ml

1 kg Süßkirschen
am besten frühe Hartkirschen, die werden nicht so schrumpelig (ich hab normale Kirschen genommen)
300 g Gelierzucker (1:1)
140 ml Rotweinessig
1 Zimtstange
3-4 Gewürznelken

Quelle: Aus der Zeitschrift Freundin

Die Kirschen waschen, entkernen und in eine Schüssel geben. Zucker, Essig, Zimt und Nelken mit 100 ml Wasser aufkochen lassen und kochend über die Kirschen gießen. Mit einem Teller beschweren, zudecken und über Nacht ziehen lassen.

Den Saft in einen Topf abgießen, um ein Viertel einkochen lassen und wieder über die Kirschen gießen. Über Nacht stehen lassen. Am dritten Tag den Saft wieder abgießen und einkochen lassen. Die Früchte in den Sirup geben, einmal gut durchkochen lassen, heiß in Twist-off-Gläser füllen und verschließen. Zirka 2 Wochen ziehen lassen, haltbar 6-12 Monate.

7 Antworten zu “Bayerische Essig-Kirschen

  1. Suse 28. Juli 2010 um 4:45 am

    Kirschen sind wirklich ein tolles Obst, um es in „Sauer“ einzulegen.
    Die passen bestimmt auch toll als beilage zu Wild.

  2. Toni 28. Juli 2010 um 5:41 am

    Kannte ich auch noch nicht. Kann ich mir aber zu dem Ziegenfrischkäseparfait das Dir vorschwebt gut vorstellen.

  3. Christina 28. Juli 2010 um 1:44 pm

    Das stelle ich mir sehr lecker vor! Ich stehe nur gerade ein bisschen auf dem Schlauch: Lässt man da Stiele und Kerne dran und gibt die Kirschen in eine Schüssel oder entkernt und „entstielt“ man die Kirschen vorher und gibt Kerne und Stiele nur für´s Aroma mit in die Schüssel? Weil ins Glas kommen die Kirschen doch dann später ohne Kerne, oder? Liebe Grüße

  4. einfachguad 28. Juli 2010 um 6:43 pm

    @ Toni
    Irgendwie kennt die keiner :-) Das mit dem Parfait will ich unbedingt probieren!

  5. einfachguad 28. Juli 2010 um 6:44 pm

    @ Suse
    Stimmt, daran hatte ich noch gar nicht gedacht!

  6. einfachguad 28. Juli 2010 um 6:48 pm

    @ Christina
    So das kommt davon, wenn man Rezepte ohne Hirn abschreibt. In dem Rezept steht es so drin, ich habe es aber anders gemacht, da mir das auch nicht so ganz klar war. Ich habe die Kirschen entkernt und ohne Stiele und Kerne weiterverarbeitet. Ich habs auch gerade im Rezept geändert! Danke für den Hinweis!

  7. Jutta Lorbeerkrone 4. August 2010 um 9:44 am

    Wenn man die Kirschen mit dem Parfait als Vorspeise vorgesetzt bekommt braucht man dann aber wohl nichts anderes danach…

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