Rosenlikör

Rosen liebe ich sehr, in jede Rose, die ich sehe, muss ich meine Nase stecken und den Duft einsaugen! Was liegt da näher, als den Duft in einem Rosenlikör zu konservieren. Dann hat auch der Gaumen etwas von dem Wohlgeschmack!
Im Internet findet man verschiedene Rezepte und ich habe auch bei mir in einem Kochbuch ein Rezept gefunden.
Ich habe mich dann nach dem Rezept im Buch gehalten und die Rosenblätter zuerst in Wasser 2-3 Tage eingeweicht, filtriert und das Rosenwasser dann mit der Zuckerlösung und dem Alkohol vermischt.
Am Wochenende habe ich dann einen wundervollen Rosenlikör probieren dürfen. Bei diesem Rezept wurden die Rosenblätter gleich direkt mit dem Alkohol und dem Zucker vermischt. Da mein Likör bis jetzt noch nicht so wahnsinnig nach Rosen gerochen hat, habe ich noch Rosenblätter in den Ansatz gegeben – jetzt muss der Likör noch ca. 2 Monate ziehen und ich mich noch solange gedulden!





Rosenlikör (verbessertes Rezept)

Etwa 5 Handvoll Rosenblätter (kann auch mehr sein)
1 Liter Doppelkorn oder Wodka
1 Kardamomkapsel (wer mag)
1 Vanilleschote (wer mag)
300 g Zucker
300 ml Wasser

Zubereitung:
1. Die Rosenblüten (am besten rote) an einem warmen, sonnigen Tag zur Mittagszeit pflücken. Die Blüten von den Stielen und grünen Blättern befreien und vom Fruchtansatz lösen. Nicht waschen

2. Das Wasser mit dem Zucker aufkochen und abkühlen lassen. Die Zuckerlösung mit dem Alkohol, den Gewürzen und den Rosenblättern vermischen und in ausgekochte Flaschen umfüllen. Verschließen und für 2-3 Monate an einem warmen, dunklen Ort ziehen lassen.

3. Den Likör filtrieren und verkosten. Bei Bedarf nachsüssen. Wenn die Farbe des Likörs nicht schön rosa ist (z.B. bei weißen Duftrosen) kann man auch mit einem kleinen Schuss Grenadine-Sirup nachhelfen. Wenn noch Rosenaroma fehlt, kann man mit etwas Rosenwasser aus der Apotheke aufbessern. Ich habe auch Rezepte gesehen, in denen getrockneter Rosentee mit in den Ansatz kommt.

15 Antworten zu “Rosenlikör

  1. Toni 7. Juli 2010 um 5:58 am

    Auf das Ergebnis in 2 Monaten bin ich gespannt! Ich hab auf einen Tipp im CK hin mal Rosenblätter beim Erdbeermarmeladenkochen dazugegeben. Gibt einen schön feinen Geschmack.

  2. einfachguad 7. Juli 2010 um 6:38 am

    @ Toni
    Das ist ein guter Tipp, das probiere ich auf alle Fälle!

  3. Suse 7. Juli 2010 um 6:46 am

    es gibt ja auch Rosen, die nicht duften, die darf man nicht nehmen, oder? Die geben dann kein Aroma ab…hab ich gehört

  4. Petra 7. Juli 2010 um 12:12 pm

    Toll – alle bereiten Rezepte mit Rosen zu! Leider habe ich nur eine Duftrose im Garten und diese blüht nicht so üppig…
    Rezept habe ich mir aber notiert und bin auf dein Ergebnis gespannt.
    Viele Grüße

  5. einfachguad 8. Juli 2010 um 6:19 am

    @ Petra
    Ich hoffe, er wird so, wie der Rosenlikör, den ich verkostet habe…

    @ Suse
    Ich glaube auch, daß Rosen, die nicht duften, kein Aroma abgeben.

  6. Christina 8. Juli 2010 um 12:46 pm

    Hihi, ob ich bei mir einen „warmen, kühlen Ort“ zum Ziehen lassen finde, muss ich mal schauen ;-))
    Superschöne Idee, ich liebe Rosen auch total! Berichte bitte unbedingt, wie das Ergebnis ist! LG

  7. einfachguad 8. Juli 2010 um 2:23 pm

    @ Christina
    Ich lach mich schlapp – warm und dunkel soll das heissen :-)))) Danke für den Hinweis, ich werds gleich ändern!

  8. kochend-heiss 18. Juli 2010 um 4:02 pm

    Finde ich toll und wollte ich schon lange mal ausprobieren, war mir aber nie so ganz sicher welche Rosen man da am besten nimmt. So wie das hier lese, aber einfach Duftrosen aus dem Garten?!? Muss ich testen!

  9. einfachguad 18. Juli 2010 um 5:18 pm

    @ Mareen
    Ja, einfach Duftrosen aus dem Garten!

  10. Chaosqueen 21. Juli 2010 um 8:21 pm

    Mir geht es genauso! Ich muss meine Nase auch in jede Rose stecken.
    Und es gibt tatsächlich welche, die richtig stinken…

  11. einfachguad 23. Juli 2010 um 9:42 am

    @ Chaosqueen
    So eine ist mir noch nicht untergekommen!

    @ Kitchenroach
    Letztes Jahr waren wir ja auch zufällig am gleichen Tag in München. Da waren die Kostüme noch viel schriller und bunter! Sehenswert ist es alle mal!

  12. Ute Blinn 17. Juni 2011 um 5:00 pm

    Hat denn schon mal jemand experimentiert mit Sahne in dem Rosenlikör? Habe letztes Jahr erstmalig einenangesetzt – mit Rum – und ein unglaubliches Aroma erzielt, allerdings würde ich gerne den Alkohol etwas minimieren? Danke für Eure Tipps

  13. einfachguad 18. Juni 2011 um 12:28 pm

    @ Ute
    Leider nein, ich habe das noch nicht versucht. Ich habe aber eine Freundin, die viel mit Rosen experimentiert. Ich werde sie fragen und Dir bescheid geben. Vielleicht weiss auch einer meiner Leser etwas?

  14. Peter 8. Juni 2012 um 2:53 pm

    So mach ich ihn, den Rosenlikör:
    1. Reine Duft-Rosenblätter von meiner Lieblingsrose (ohne Stil und Knospe) in ein Glas mit großer Öffnung geben.
    2. Eine Flasche (0,7 Liter) Doppelkorn (38%) drauf gießen. Deckel drauf, wegen der Verdunstung.
    3. Etwa 3 Wochen in der Küche am Fenster ziehen lassen.
    4. Danach 233 g Zucker in 233 g heißem Wasser auflösen (entspricht je 1/3 der Kornmenge) .
    5. Beides zusammen gießen und evtl. abschmecken mit ETWAS Zitrone, Zimt und Vanille (schmeckt aber auch schon ohne Zusätze sehr gut).
    6. Abfüllen in Flaschen resp. Geschenkflaschen.
    7. Beschriften mit Jahresangabe
    Fertig! Der Zeitaufwand ist extrem gering. Simpele Prozedur.

    Dieses Stöffchen kommt als Geschenk extrem gut an.
    Der Likör eignet sich hervorragend als kleine Mischungsbeigabe (Pinnchen) zum Sekt, Prosecco oder besser noch zum Schampus. Besonders Frauen mögen es meist etwas süßer!

  15. einfachguad 8. Juni 2012 um 8:02 pm

    @ Peter
    Danke für Dein Rezept, ja das Stöffchen kommt extrem gut an! Schmeckt ja auch lecker so ein Rosenlikör!

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