Radi-Gurken-Carpaccio mit Frischkäsedressing

Alles wächst und gedeiht in unserem Garten. Den ersten Radi (Rettich) konnten wir schon ernten. Der Bayer isst Radi normalerweise gut gesalzen mit Romadur. Diesen Käse konnte ich als Kind gar nicht leiden. Er riecht streng und mein Dad machte die Rotschmiere immer mit dem Messer ab, das fand ich immer echt eckelig. Ich habe bis jetzt auch keinen Romadur mehr probiert, das sollte ich vielleicht mal nachholen, wer weiss, vielleicht schmeckt er mir jetzt :-)
Aber ich wollte mal was ganz anderes mit dem Rettich machen! Eine Gurke war auch noch im Kühlschrank, das müsste doch zusammen passen!
Den Radi habe ich geschält, in Scheiben geschnitten und gesalzen, damit er Wasser zieht und der bittere, scharfe Geschmack gemildert wird. Die Scheiben habe ich ca. eine viertel Stunde ziehen lassen und dann mit Küchenkrepp trockengetupft. Die Gurke habe ich ebenfalls in Scheiben geschnitten und beides auf einem Teller angerichtet. Für das Dressing habe ich zwei große Esslöffel Ziegenfrischkäse mit Milch und ein wenig Essig sämig verrührt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und Schnittlauch dazugegeben. Dann habe ich das Dressing dekorativ über das Gemüse verteilt und mit Schnittlauch und Schnittlauchblüten garniert! Das war ein leckeres, kleines Abendessen für einen schönen heißenTag!



19 Antworten zu “Radi-Gurken-Carpaccio mit Frischkäsedressing

  1. Toni 29. Juni 2010 um 7:28 pm

    Tolle Farben! Und das schmeckt garantiert. Romadur mochte ich auch noch nie. Probier Du erst mal, wenn Du Dein ok gibst würd ich auch… ;)

  2. einfachguad 30. Juni 2010 um 6:12 am

    @ Toni
    Ok, abgemacht!

  3. Suse 30. Juni 2010 um 7:01 am

    Oooh wie hübsch!!!
    Rettich habe ich noch nie angebaut. hast du da bislang immer Glück mit gehabt? Vielelicht probier ich es ja mal im nächsten Jahr.

  4. einfachguad 30. Juni 2010 um 8:54 am

    @ Suse
    Ja, Rettich war bis jetzt kein Problem. Man darf nur nicht zu spät ernten, dann wird er hart und ungeniessbar!

  5. Petra aka Cascabel 30. Juni 2010 um 6:08 pm

    Bildhübsche Fotos mit einer absolut gelungenen Farb-Komposition! Das ist kein Beitrag für die essbaren Blüten?

  6. einfachguad 1. Juli 2010 um 6:17 am

    @ Petra
    Dankeschön! Für den Event habe ich schon meine ausgebackenen Holunderkücherl eingereicht!

  7. kulinaria katastrophalia 1. Juli 2010 um 11:04 am

    Superschön mit den Schnittlauchblüten. Aus irgendeinem nicht nachvollziehbaren Grunde noch nie verkostet, wonach schmecken die denn?

  8. einfachguad 1. Juli 2010 um 12:39 pm

    @ Kulinaria Katastrophalia
    Die schmecken auch nicht anders als Schnittlauch!

  9. Alex 3. Juli 2010 um 5:00 pm

    So schön frisch. Ich finde die Schnittlauchblüten ganz entzückend

  10. tobias kocht! 4. Juli 2010 um 8:46 am

    Schönes Rezept. Leider fehlt mir hier im Süden der Radi.

  11. Sandra 4. Juli 2010 um 8:06 pm

    Ich bin von dem Ziegenfrischkäse im Dressing ganz begeistert! Hübsche Idee und schaut toll erfrischend aus!

  12. einfachguad 5. Juli 2010 um 6:37 am

    @ Tobias
    So oft esse ich den hier im Süden auch nicht – aber psst, das darf man als Bayer ja gar nicht sagen :-)

  13. einfachguad 5. Juli 2010 um 6:37 am

    @ Sandra
    Danke!

  14. einfachguad 5. Juli 2010 um 6:39 am

    @ Alex
    Das fand ich auch, so einzeln zerpflückt sehen die echt toll aus!

  15. severin 6. Juli 2010 um 4:41 am

    Sieht sehr gut aus! eine ketzerische Frage: sollte man die Gurken und den Radi nicht noch etwas dünner schneiden?

  16. einfachguad 6. Juli 2010 um 6:24 am

    @ Severin
    Das kann jeder machen, wie er will, ich fand es so gerade richtig!

  17. catering berlin 17. Juli 2010 um 12:11 pm

    Sieht sehr schön aus und klingt gesund. Die Kombination mit Frischkäsedressing gefällt mir auch sehr gut. Rohkost mal anders.
    Bin immer auf der Suche nach passenden Picknick tauglichen Snacks. Dieses Rezept wird auf jedenfall ins Sortiment mit aufgenommen…Gruss und weiter so…

  18. Pingback: Grün-weißes Carpaccio « yoolias blog

  19. Margitta P. jetzt Schweiz, früher lange München 29. Juni 2011 um 2:18 pm

    Probier doch statt Romadur mal Limburger ;-)! Super Fotos und das Rezept macht richtig „gluschtig“. ….Mei, vermiss‘ ich gleich die wunderbaren Münchner Biergärten….

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