Kekse mit Milchschokolade und Haselnüssen

Einer meiner Arbeitskollegen erzählte mir, daß der den ganzen Süsskram in Gestalt von diversen Osterhasen und Nikoläusen von seinem Sohn jetzt wegschmeissen werde, es wird ja eh nicht gegessen.
Wie wegschmeissen – das geht ja wohl gar nicht oder? So habe ich jetzt eine kleine Kompanie aus Schokoladenfiguren zuhause, mit dem Versprechen, viele schöne schokoladige Kuchen und Kekse für meine Arbeitskollegen zu backen. Meine Tochter bekam gleich große Augen ;-)



Das erste Rezept, das ich ausprobiert habe, waren diese Kekse. Das Rezept habe ich auf dem Blog „Poires au Chocolat“ gefunden.
Ein wenig aufwendig ist die Zubereitung der Kekse schon, aber den größten Aufwand habe ich mir selber eingebrockt. Der Teig wird nämlich zubereitet, zu Rollen geformt und kommt dann in Frischhaltefolie gewickelt für einige Stunden in den Tiefkühler. Frischhaltefolie hatte ich nicht mehr, also habe ich Alufolie genommen. Eine schwere Fehlentscheidung, da man die Alufolie nicht mehr in einem Stück entfernen kann, es zerreisst in tausende kleine Fitzelchen, die ich am Schluß mit dem Messer runterschneiden musste. Das war eine Fummelei…. :-((
Dann sollte man die Rollen in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden, was aber gar nicht richtig funktionierte. Obwohl schon angetaut wegen der Fummelei mit der Alufolie, war es verdammt schwer, Scheiben von den Rollen abzuschneiden. Ich habe dann einfach die Brotschneidemaschine genommen. Die hat zwar etwas geächzt, aber es hat ganz gut funktioniert.
Am Ende hat es sich dann doch gelohnt, die Kekse waren knackig-knusprig und sind bei meinen Arbeitskollegen sehr gut angekommen. Mir waren sie fast ein wenig zu süss, ich bin halt Bitterschokolade gewöhnt :-) Das nächste Rezept habe ich auch schon gefunden, nämlich diese Muffins, nachdem in zwei der Nikoläuse Smarties drin sind.. Mal sehen, wie meine Arbeitskollegen gucken, wenn ich Ihnen Muffins mit Smarties mitbringe :-)



Milchschokolade-Haselnuss-Kekse
Menge: zuwenig ;-) (ich habe sie leider nicht gezählt)

Zutaten:
125 g weiche Butter
150 g Rohrzucker
1 Ei
200 g Mehl
2 Gramm Backpulver (ca. 2 Messerspitzen)
100 g Schokoladen-Osterhasen
50 g ganze Nüsse

Zubereitung:
Wer mag, kann von den Nüssen die Haut entfernen. Dazu die Nüsse im heißen Ofen rösten und die Nüsse dann in ein Küchentuch geben. Durch Reiben der Nüsse im Tuch wird die Haut entfernt. Ich habe die Haut drangelassen. Die Nüsse und die Schokolade in grobe Stücke hacken.
Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, dann das Ei unterrühren. Das Mehl nach und nach einrühren, bis alle Zutaten feucht sind. Dann die Nüsse und die Schokolade dazugeben und unterrühren. Den Teig in zwei oder drei Portionen teilen und Rollen mit einem Durchmessen von ca. 3 cm formen. Straff mit Frischhaltefolie umwickeln. Die Rollen für ein paar Stunden in die Gefriertruhe geben.
Den Ofen auf 170 Grad Umluft aufheizen. Die Rollen aus dem Tiefkühler nehmen und Scheiben von ca. 1-2 cm Dicke von den Rollen schneiden. Die Teigscheiben mit Abstand auf ein Backblech geben und ca. 10-15 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

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9 Antworten zu “Kekse mit Milchschokolade und Haselnüssen

  1. Suse 26. Mai 2010 um 8:26 pm

    Ich hab letztens beim Aufräumen der Speisekammer auch soiche Kameraden gefunden. Als Schokopudding haben sie ihr Gnadenbrot bekommen.

  2. Chaosqueen 26. Mai 2010 um 9:09 pm

    Lustig, lustig…
    Herr C. und ich schenken und auch immer Osterläuse und Nikohasen, die werden ebenfalls nicht gegessen. Ich bringe es irgendwie nicht fertig so ein süßes Häschen zu schlachten.

    Daher landen besagte Schokoladenhohlkörber auch im Mixer und werden zu Kuchen und anderem Gebäck verarbeitet und wenn ich es so recht bedenke, stehen da noch so einige in der Küche herum.

  3. einfachguad 27. Mai 2010 um 6:16 am

    @ Chaosqueen
    Ja und die von Lindt kann ich einfach nicht wegwerfen und ein Schokokuchen geht immer!

    @ Suse
    Schokopudding ist auch eine Idee! Bin ich noch gar nicht drauf gekommen!

  4. Petra 27. Mai 2010 um 11:48 am

    Ich werde dann wohl gleich Zartbitterschoko verwenden. Nebenbei hatte ich dieses Jahr einen Osterhasen aus dunkler Schokolade. Waren zwar keine 70% aber deutlich dunkler und leckerer als Vollmilch.
    Viele Grüße

  5. Christina 27. Mai 2010 um 6:32 pm

    Same here! Das ist aber ein guter Recycling-Vorschlag! :-)

  6. Jutta 28. Mai 2010 um 10:23 pm

    Auch ich oute mich – ich kann die Dinger ebenfalls schlecht dann essen, wenn es jahreszeitlich sinnvoll wäre. Aber wegwerfen? Wer kommt bloß auf solche Ideen? Ich werfe die Dinger in den Thermomix und mache Kakao draus. (Hinter mir ist gerade Geraschel im Gange – der übrig gebliebene Osterhase bekommt Panik).

    Die Kekse sehen toll aus!

  7. Dolce 29. Mai 2010 um 10:34 am

    Tolle Kekse! Danke für das Rezept!

  8. Mestolo 30. Mai 2010 um 7:24 am

    Schöne Idee, die sehen lecker aus :)

  9. Mini-Küche 6. Juni 2010 um 12:21 pm

    Oh mein Gott, man kann doch keine LINDT-Häschen wegschmeissen :(

    Gut, dass du dich ihrer angenommen hast und da meine Kommilitonen alle sehr gerne Kekse essen, werd ich das Rezept sicher bald nachbacken – wenn genügend Frischhaltefolie im Haus ist ;)

    Liebe Grüße,

    Lilly, aus der Mini-Küche

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