Sauerkirsch-Chutney

Bei einem Kochtreffen durfte ich ein wunderbares Sauerkirsch-Chutney verkosten. Da ich Sauerkirschen-Marmelade schon sehr gerne mag, fand ich dieses Chutney so lecker, daß ich es am liebsten pur mit dem Löffel gegessen hätte. In einem längst vergessenen, mal wieder vorgeholtem Kochbuch habe ich ein Sauerkirsch-Chutney aus Schattenmorellen gefunden. Wohl nicht die optimalste Möglichkeit, aber ausprobieren wollte ich das Rezept schon mal.
Ich muss sagen, wir sind begeistert. Wenn es keine frischen Sauerkirschen gibt, ist dieses Chutney wirklich eine gute Alternative! Ich habe zwei von diesen kleinen Weckgläschen und noch einen Rest zum probieren rausbekommen. Wir haben es mit einer Ziegenkäserolle und mit Ziegencamenbert zusammen gekostet. Dieses Chutney wird sich bestimmt nicht lange halten :-)



Sauerkisch-Chutney
Menge: 2 kleine Gläschen a 212 ml und ein kleiner Rest

Zutaten:
2 säuerliche Äpfel
2 rote Zwiebel
1 großes Glas Sauerkirschen (Schattenmorellen)
40 ml Rotweinessig
1 EL Senfkörner
1 EL Koriandersamen (gemahlenen Koriander verwendet)
1/2 TL gehackter Ingwer
einige gehackte Rosmarinnadeln
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Zucker nach Belieben

Quelle: Geschenke aus der Küche, Essen und Geniessen

Zubereitung:
Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen, Zwiebeln schälen und mit den Äpfeln in kleine Würfel schneiden.
Schattenmorellen mit Saft, Äpfel, Zwiebeln, Essig, Senfkörner, Koriandersamen, Ingwer sowie Rosmarin aufkochen und ca. 30 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Chutney mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Noch heiß in die vorbereiteten Gläser füllen, sofort verschließen und abkühlen lassen. Passt besonders gut zu Camembert.

17 Antworten zu “Sauerkirsch-Chutney

  1. Suse 23. März 2010 um 6:33 am

    Oh fein!
    Ich hab vom letzten Sommer noch Schattenmorellen eingefroren. Kannst du mir sagen, welche Menge an Kirschen ich anstatt eines Glases nehmen muss?

  2. einfachguad 23. März 2010 um 7:14 am

    @ Suse
    Das Rezept ist nur für Sauerkirschen im Glas. Keine Ahnung, wieviele „richtige“ :-) Kirschen man braucht. Aber ich versuche, das Originalrezept von meiner Freundin zu bekommen!

  3. Petra 23. März 2010 um 11:47 am

    Ha, das kann ich gut verstehen! Ich genieße mangels Unwissens, dass es sowas wie Sauerkirsch-Chutney gibt, derzeit oft Sauerkirschkonfitüre (natürlich selbstgemacht) zu Käse und werde von meinen Herren teilweise dumm angeschaut deswegen. Schmeckt auch super zu Blauschimmelkäse!
    Viele Grüße

  4. Hannes 23. März 2010 um 12:27 pm

    Dieses Chutney hat genau meine Geschmacksnerven getroffen :-) SUPER, das werde ich bei Gelegenheit versuchen!

  5. einfachguad 23. März 2010 um 1:54 pm

    @ Hannes und Petra
    Früher mochte ich ja Chutney überhaupt gar nicht, konnte gar nicht verstehen, wie man sowas essen kann. Aber es ändert sich ja so einiges… Zwetschgen-Marmelade mit einem Hauch Pfeffer – das schmeckt auch gut zu Käse…

  6. einfachguad 23. März 2010 um 2:51 pm

    @ Suse
    So jetzt hab ich das Rezept, guck mal hier http://www.chefkoch.de/rezepte/1089161214889605/Kirsch-Chutney.html Dieses Rezept ist aber gar nicht mit Sauerkirschen, wie ich verwundert feststellen musste :-) Es geht bestimmt auch mit Sauerkirschen….

  7. Petra aka Cascabel 23. März 2010 um 4:51 pm

    Da ich ein ausgesprochener Sauerkirsch-Fan bin, nehme ich das Chutney gleich mal mit. Danke!

  8. Suse 23. März 2010 um 7:49 pm

    Natürlich im guten alten CK! Danke fürs Raussuchen.
    Parallel hab ich mal in meinem Rezeptvorrat nachgeschaut, da hab ich auch zwei gefunden :o)

  9. Kochfrosch 23. März 2010 um 8:23 pm

    Hört sich gar köstlich an!

  10. Mestolo 24. März 2010 um 6:39 pm

    Sauerkirsch und Rosmarin klingt sehr verlockend.

  11. Toni 24. März 2010 um 9:10 pm

    Ich liiiiiiiebe Kirschen und Käse. Das hört sich einfach nur gut an!

  12. Ellja 25. März 2010 um 8:58 am

    Bei uns in Ö nennt sich das Weichsel-Chutney, ich mische es immer mit getrockneten Feigen und es passt perfekt zu jeder Art von Schaf- oder Ziegenkäse. Aber Rosmarin klingt auch nicht schlecht, interessant.

  13. einfachguad 25. März 2010 um 9:31 am

    @ Elja
    Feigen, das schmeckt sicher lecker!

    @ Toni
    Jaaaa, ich auch ;-)

  14. Christina 26. März 2010 um 8:06 am

    Super-Supi!! Schattenmorellen habe ich immer irgendwo rumstehen, das werde ich auf jeden Fall nachmachen. Sieht köstlich aus zu dem Ziegenkäse.

  15. fotoefornelli 26. März 2010 um 5:05 pm

    Wäre nie auf die Idee gekommen, Schattenmorellen/Sauerkirschen zu einem Chutney zu verarbeiten. Klasse. Ziegenkäse esse ich eh für mein Leben gern mit süßen „Beilagen“.
    Vielen Dank für den lieben Empfang auf meiner neuen Seite.
    Bis bald

  16. Jutta 12. April 2010 um 2:15 pm

    Ich habe noch getrocknete Sauerkirschen rumfliegen. Wenn ich mehr Flüssigkeit verwende, sollte das Rezept auch mit dieser Zutat hinhauen. Zu Schweinefilet stelle ich mir diese Beilage ganz köstlich vor.

  17. einfachguad 13. April 2010 um 6:18 am

    @ Jutta
    Das klappt bestimmt. Den Geschmack stelle ich mir dann noch intensiver vor!

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