Schoko-Cookies mit Haselnüssen

Mein Mann ist zur Zeit auf Reha und meine Tochter und ich brauchen in den schlimmsten Zeiten des Vermissens einen schokoladigen Trostspender.
Cookies habe ich noch nie gemacht und das Rezept für Schoko-Cookies mit Pekannüssen in der neuesten „Lecker“ kam daher wie gerufen. Meine Tochter mag keine Pekannüsse, daher haben wir Haselnüsse (ihre Lieblingsnüsse) genommen.
Die Größe der Cookies ist gewaltig, die ersten wurden handtellergroß. Die Nächsten habe ich dann kleiner gemacht. Im Rezept steht, daß man die Cookies leicht flachdrücken sollte. Das habe mit einigen probiert, die sind aber dann zu dünn und damit sehr trocken geworden. Überhaupt ist es gar nicht einfach, den richtigen Zeitpunkt zum Rausnehmen zu erwischen. Mal sind sie noch viel zu weich, mal schon zu hart.
Trotzdem schmecken die Cookies großartig und sie haben uns schon über manches Tief hinweggeholfen :-)




Schoko-Cookies mit Halsenüssen
Menge: Zutaten für ca. 24 Stück

Zutaten:
250 g Haselnüsse (oder Pekannüsse)
300 g Edelbitterschokolade (Lindt, 75 %)
300 g weiche Butter
250 g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
2 Eier
350 g Mehl
2 TL Kakao
2 TL Natron

Quelle: Zeitschrift Lecker, 01+02/2010

Zubereitung:
Die Nüsse grob hacken. Schokolade in kleine Stücke brechen, die Hälfte im heißen Wasserbad schmelzen.

Ein Blech mit Backpapier auslegen. Ofen vorheizen, E-Herd 175 Grad, Umluft 150 Grad. Butter, braunen Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgerätes cremig rühren. Mehl, Kakao und Natron mischen, kurz unterrühren. Die geschmolzene Schokolade einrühren. Rest gehackte Schokolade und Nüsse unterheben.

6 große Teigkleckse (je 1 gehäufter EL) mit großem Abstand auf das Blech setzen, leicht flach drücken (hab ich nicht gemacht). Im Ofen 12-15 Min backen.

Aus dem Ofen nehmen und sehr vorsichtig mit einer Palette auf ein Kuchengitter legen. Auskühlen lassen. Inzwischen aus dem übrigen Teig ca. 18 weitere Cookies backen.

17 Antworten zu “Schoko-Cookies mit Haselnüssen

  1. lamiacucina 3. Februar 2010 um 5:41 am

    Richtige Seelentröstercookies. Sowas brauchts in jedem Haushalt. Gute Besserung für deinen Mann.

  2. einfachguad 3. Februar 2010 um 7:20 am

    @ Robert
    Genau und sind auch schon alle weg, muss schon wieder neue machen :-) Vielen Dank für Die guten Wünsche für meinen Mann!

  3. Milliways 3. Februar 2010 um 10:10 am

    Deine Cookies schauen perfekt aus! Ich finde nie den richtigen Zeitpunkt, um sie aus dem Ofen zu nehmen. Entweder fließen sie völlig auseinander oder werden nicht gar.

  4. einfachguad 3. Februar 2010 um 11:17 am

    @ Milliways
    Vielleicht komme ich beim zweiten Mal backen auf einen Kniff, wie man das erkennen kann. Ich werde Dir dann berichten!

  5. Suse 3. Februar 2010 um 7:28 pm

    Es ist schon ziemlich lange her, dass ich meine letzten Cookies gebacken habe, das ist ein guter Hinweis von dir, ich sollte es mal wieder tun. Deine sehen sooo köstlich aus, dass ich es für das Wochenende einplane…

  6. Stef 3. Februar 2010 um 11:04 pm

    Deine Kekse sehen sensationell lecker aus!

    (Kekse, nicht Cookies. Ich kann mich ueber sowas endlos aufregen… Amerikaner haben eh schon diese Haltung das sie keine Fremdsprachen lernen muessen, und wir berechtigen es mehr und mehr.)

  7. einfachguad 4. Februar 2010 um 7:19 am

    @ Suse
    Ich hab mir schon andere Rezepte rausgesucht, bin jetzt im Cookie-Fieber

    @ Stef
    Danke! Du hast recht bei uns wird viel zu viel Englisch über nommen, aber Cookies, so wie diese hier, sind nun mal ein typisch Amerikanisch. Da kann man schon mal ein Auge zudrücken ;-)

  8. Aurinko 5. Februar 2010 um 7:22 pm

    Aww, ich hoffe, dein Mann kommt bald wieder.
    Vielleicht gibt’s dann ja auch Bröselknöderlsuppe…. ;)

  9. einfachguad 6. Februar 2010 um 11:38 am

    @ Aurinko
    Die gibts bestimmt schon eher, meiner Tochter schmecken die bestimmt :-)

  10. tobias kocht! 6. Februar 2010 um 10:36 pm

    Tolle Trostspender! Hätte ich auch gerne welche.

  11. Mestolo 7. Februar 2010 um 2:04 pm

    Ui, die sehen ja richtig schokoladig aus.

  12. kochend-heiss 7. Februar 2010 um 3:42 pm

    Toll. Cookies sind echt klasse, egal ob man traurig oder happy ist – die helfen immer. Habe aber noch nie Cookies selber gemacht.

  13. Chaosqueen 8. Februar 2010 um 9:11 pm

    Hmm, davon nehme ich auch einen…
    Ich glaube, ich habe noch ein paar Cookies im TK. Ich muss weg…

  14. Aurélie Bastian 8. Februar 2010 um 9:15 pm

    Diese Cookies wären etwas für mich… die sehen zum reinbeissen aus…
    Aber kannst du mir sagen was Natron ist? und wozu braucht man es beim backen? ich habe es noch nie verwendet.
    Danke und Liebe Grüße.

  15. einfachguad 9. Februar 2010 um 7:22 am

    @ Aurélie
    Ich hab mal gegoogelt:
    „Natron = Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3), wird auch als Bikarbonat oder doppeltkohlensaures Natron bezeichnet. Zerfällt bei Hitze und bildet Kohlendioxid. Deshalb als Treibmittel zum Backen verwendbar. Du kannst es auch durch Backpulver ersetzen“
    Bei uns gibts das im Supermarkt und heisst „Kaisernatron“

  16. Flüge 18. Februar 2010 um 10:06 am

    Die Kekse sehen super lecker aus. Am liebsten würde ich direkt einen davon essen! Aber ich muss sie erst noch backen, fange jetzt gleich damit an!:-)

  17. Pingback: Chocolate-Pecan-Cookies | neverstopeating

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