Monatsarchive: November 2009

Nachgebacken: Buttermilch-Haferflockenbrötchen

Petra von Chili und Ciabatta hatte vor längerer Zeit Buttermilch-Haferflocken- brötchen vorgestellt und die unkomplizierte Zubereitung gelobt. Das Rezept lag seit der Veröffentlichung im Januar 2008 in meinem Ordner.
Selber schuld – denn diese Semmeln sind binnen kürzester Zeit auf der Beliebt- heitsskala meiner Tochter von 0 auf 100 geklettert und im Moment darf ich keine anderen Semmeln backen!
Allerdings verzichte ich wegen ihrer Kuhmilchallergie auf die Buttermilch und verwende Wasser für die Zubereitung. Und ich kann es nur unterschreiben – leckere, unkomplizierte Brötchen! Manchmal forme ich die Semmeln auch wie die Kürbisbrötchen von Steph, das ist auch der große Renner!



Buttermilch-Haferflocken-Brötchen
Menge: 9 Brötchen

Zutaten Brühstück:
75 Gramm kernige Haferflocken
120 Gramm kochendes Wasser
1/2 Essl. Zucker

Zutaten Teig:
1/2 Päckchen Trockenhefe oder 10 Gramm Frischhefe
300 Gramm Dinkelmehl Type 630 (oder Weizenmehl Type 550)
120 ml Wasser (oder 60 ml Buttermilch und 60 ml Wasser)
15 Gramm weiche Butter
7 Gramm Salz

Zutaten Garnierung:
1 EL Wasser
1 EL Haferflocken

Quelle: modifiziert nach einem Rezept von Petra Holzapfel

Zubereitung:
Haferflocken und Zucker mit dem kochenden Wasser übergießen und 5 Minuten stehen lassen.

Die Zutaten für den Teig mit dem abgekühlten Haferflocken gut verkneten und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig gut aufgegangen ist.

Den Teig in 9 Stücke a ca. 70 g teilen. Kurz ruhen lassen, dann zu runden Brötchen abdrehen. Auf das Backblech setzen und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 190°C vorheizen.

Die Brötchen mit dem Wasser bestreichen und mit Haferflocken bestreuen.

Das Blech in den Backofen schieben, Wasser einsprühen und die Brötchen etwa 30-35 Minuten backen, bis sie schön braun sind.

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Südfranzösisches Schweinefilet mit Fenchel

Fenchel ist ja nicht jedermanns Sache, aber wir mögen ihn sehr gerne. Meistens wird er bei uns einfach im Ofen gegart. Dazu den Fenchel in Scheiben schneiden, mit Olivenöl beträufeln und rein in den Ofen bei ca. 180 Grad, bis er al dente ist, Schafskäse und grobes Meersalz dazubröckeln, nochmal kurz übergrillen – fertig. Ein Genuss mit knusprigem Weißbrot.



Aber dieses Mal gabs was besonderes, nämlich Schweinefilet mit Fenchelsamen gewürzt und mit Fenchel als Beilage mit Knoblauch und Rosmarin. Sehr lecker und absolut sonntagstauglich, macht nicht viel Arbeit und schmeckt einfach lecker – natürlich nur wenn man Fenchel mag :-)



Südfranzösisches Schweinefilet mit Fenchel
4 Portionen

Zutaten:
1 kg Schweinefilet
Salz, Pfeffer
1 EL Fenchelsamen
1-3 Fenchelknolle(n) je nach Größe
3-4 Stängel Rosmarin
30 g Butter
6 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
500-800 ml Chardonnay (ich habe halb Brühe, halb Wein genommen)
100 ml Sahne (nach Belieben)

Quelle: Kochbuch „Fazination Alpenküche“

Zubereitung:
Das Schweinefilet waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Fenchelsamen auf eine Arbeitsfläche streuen und das Schweinefilet rundherum darin wälzen. Etwas ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Fenchel putzen. Die Blättchen abschneiden, waschen, trocknen und fein hacken. Den Fenchel waschen, trocknen und in Scheiben schneiden. Den Rosmarin waschen, trocknen und die Blätter abzupfen.

Die Hälfte der Butter mit dem Olivenöl in einem Bräter erhitzen und das Schweinefilet darin rundherum scharf anbraten. Fenchen, Rosmarin, den ungeschälten Knoblauch und Lorbeer dazufügen. Mit dem Chardonnay ablöschen und das Ganze im auf 170 Grad vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten garen. Zwischendurch noch etwas Wein oder Brühe zugeben. Anschließend das Schweinefilet herausnehmen und in Alufolie eingewickelt 10 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Bratensatz lösen, die restliche Butter zugeben und den Fond mit Salz und Pfeffer würzen. Wer es etwas feiner mag, kann die Sauce durch ein Sieb passieren und mit etwas Sahne aufgießen. Die Knoblauchzehen aus der Schale drücken und mit dem Schweinefilet und der Sauce servieren.