Tartufo – eine italienische Nachspeise

Tartufo ist der italienische Ausdruck für Trüffel – genauso sieht das Dessert auch aus! Geschmacklich eine Wucht, aber ohne die Schokoladenverzierung sieht es nicht sehr schön aus!
Das Dessert muss mindestens 6 Stunden vor dem Servieren zubereitet werden, da es eingefroren werden muss. Ideal also, wenn Gäste erwartet werden.
Das Dessert muss aber mindestens eine viertel Stunde vor dem Verzehr aus der Kälte geholt werden, denn sonst ist es doch sehr hart – und ich spreche da aus Erfahrung. Ich habe mich beeilt und alles ganz schnell angerichtet, da ich Angst hätte, daß die Nachspeise halb geschmolzen bei den Gästen ankommt.
Das war ein Trugschluss und da wir alle nicht warten konnten, die Nachspeise zu probieren, mit dem Löffel aber kaum etwas abbekommen haben, war es ein ziemliches Geklapper am Tisch :-)

Tartuffo

Tartufo

Zutaten:
200 Gramm Bitterschokolade mind. 60 %
200 Gramm Mascarpone
4 EL Kakaopulver
1 P. Vanillezucker
1 EL Zucker
200 ml süße Sahne
1 Schuss Obstler oder Likör
8 Förmchen (möglichst bauchig)

Quelle:
Dagmar von Cramm, Das grosse GU Partybuch

Zubereitung:
100 Gramm Schokolade im Wasserbad bei kleinster Hitze schmelzen.
Unter Rühren etwas abkühlen lassen, dann löffelweise Mascarpone
unterziehen, mit 2 EL Kakaopulver, Vanille- und Zucker kräftig
schlagen.

Die Sahne sehr steif schlagen, unterziehen und die Masse mit
dem Obstler oder Likör abschmecken. 8 Förmchen mit kaltem
Wasser ausschwenken und die Schokomasse einfüllen, mindestens
6 Stunden einfrieren.

Eine Alufolie dünn mit Öl einpinseln und auf ein Brett legen. Restliche
Schokolade im Wasserbad schmelzen. Flüssige Schokolade in eine
Gefriertüte füllen. Eine Ecke abschneiden. Durch das entstandene
Loch 16 Schokokreise oder andere Ornamente auf die Alufolie spritzen.
Mitsamt dem Brett ins Gefrierfach legen und erstarren lassen. Ist die
Schokolade fest, vorsichtig von der Alufolie abziehen.

Tartufo aus den Förmchen lösen, mit den Schokokreisen garnieren
und mit dem restlichen Kakaopulver überstäuben.

Anmerkung: Ich habe den Alkohol weggelassen, da Kinder mit-
gegessen haben. Als Förmchen habe kleine runde Soufflee-Förmchen
verwendet.

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7 Antworten zu “Tartufo – eine italienische Nachspeise

  1. Eva 17. März 2009 um 10:52 pm

    Das sieht guuut aus und ich weiß schon, wen ich damit erfreuen könnte! :-)

  2. Nathalie 18. März 2009 um 6:39 am

    Das mit dem „Geklapper“ kenn ich auch. Aber Warten kann/will niemand! :-)

  3. einfachguad 18. März 2009 um 7:13 am

    @ Nathalie
    Nö, warten wollten wir nicht!

  4. Petra aka Cascabel 18. März 2009 um 8:11 am

    Uiuiui, bei den Zutaten muss das ja gut schmecken!

  5. Sivie 18. März 2009 um 3:45 pm

    Hört sich auf jeden Fall sehr lecker an.

  6. lavaterra 18. März 2009 um 9:18 pm

    Lecker und besonders schön ist auch die Schokoladenverzierung.

  7. einfachguad 19. März 2009 um 7:30 am

    @ all
    Vielen Dank für Eure Komplimente!

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