Pleiten, Pech und Pannen – Gemüserisotto

Ich hatte mir das Gemüserisotto mit Brokkolie und Kohlrabi in der neuesten „Lecker“ eingemerkt und wollte es gestern nachkochen. Es fing schon damit an, dass ich das Heftchen nicht mehr gefunden habe.
Aber auf Euch Foodblogger ist Verlass – Ilka von RezkonvSuite hat das Rezept hier schon nachgekocht! Das war meine Rettung. Beim Lesen des Rezepts fiel mir wieder ein, dass ich anstatt des grünen Spargels weissen Suppenspargel, den ich noch eingefroren hatte, verwenden wollte. Der war natürlich noch eingefroren. Ich hatte vergessen, ihn rauszunehmen.
Aber hab so schlimm – Ilka hatte ihn ja auch weggelassen. Zum Aufgiessen des Risottos habe ich unseren letzten Weisswein verwendet und habe ein Glas Fleischbrühe aufgemacht, die mein Mann selbst gemacht hatte. Einfach rein die Brühe und dann – was für ein Gestank! Anscheinend hat die Brühe die Lagerzeit nicht überstanden und ist umgekippt. Es roch wie verwestes Fleisch!
Nachdem ich meine Tochter mit einem Wurstbrot versorgt hatte und sie dann ins Bett gebracht habe, habe ich gaanz langsam nochmal angefangen.
Wein war ja alle, Brühe habe ich jetzt aus den guten alten Brühwürfeln gemacht. Als mir dann letzten Endes noch fast die Cashwekerne angebrannt wären, hätte ich das Zeugs am liebsten hintergeworfen.
Solche Tage brauche ich nicht oft! Aber – am Ende ist dann doch ein schmack-
haftes Risotto rausgekommen – dafür ist das Foto etwas unscharf :-)

Gemüserisotto

Gemüserisotto mit Cashewkernen
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Brühwürfel (der Gute von Maggi :-)
2 EL Cashewkerne
2 EL Olivenöl
350 Gramm Risottoreis
100 ml Weisswein
250 Gramm Brokkoli
1 Kohlrabi
1 Bund Petersilie
100 Gramm Parmesan
Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Quelle:
Zeitschrift Lecker 03/09 und RezkonvSuit Blog

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Brühe in ca. 1 1/4 l heißem Wasser auflösen. Cashewkerne grob hacken und in einem Topf ohne Fett rösten. Herausnehmen.

1 EL Öl in dem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Reis kurz mitdünsten. Wein zugießen und so lange köcheln, bis er ganz aufgesogen ist. Brühe zugießen, bis der Reis bedeckt ist, und immer wieder Brühe zugießen, sobald sie aufgesogen ist. Insgesamt offen ca. 25 Minuten köcheln, bis der Risotto sämig ist.

Broccoli putzen, waschen und in Röschen teilen. Broccolistiele schälen und fein würfeln. Kohlrabi schälen, waschen und in Stifte schneiden, einige Minuten blanchieren.

Gemüse kurz vor Ende der Garzeit unter den Risotto rühren.

Petersilie waschen, trocken schütteln, sehr fein hacken. Parmesan fein reiben. Mit Petersilie und 1 EL Olivenöl unter den Risotto rühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit Cashewkernen bestreuen.

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9 Antworten zu “Pleiten, Pech und Pannen – Gemüserisotto

  1. Eva 5. März 2009 um 5:43 pm

    Solche Tage gibt’s – die haben wir doch alle mal (hoffentlich nicht allzu oft) – dein Risotto sieht sehr lecker aus, kann nichts von ‚Pleiten‘ sehen!

  2. Nathalie 5. März 2009 um 7:11 pm

    Wenn mal der Wurm drin ist, dann ist er drin. Das geht wohl jedem von uns immer mal wieder so. Also: Beim nächsten Mal klappts wieder besser!

  3. Petra aka Cascabel 5. März 2009 um 9:21 pm

    Solche Tage hat wohl jeder (mir sind heute Pinienkerne wieder mal total verkohlt – man sollte das Telefon ignorieren oder die Pfanne vom Herd nehmen ;-))

  4. Sivie 5. März 2009 um 9:31 pm

    Das ist schon ärgerlich. Ich hatte auch letztens 2 Gläser Brühe, die schlecht geworden waren. Wenigstens war nur der Reis hinüber. Stell die vor der Murks passiert erst am Schluß.

  5. LarissaLoday 5. März 2009 um 10:03 pm

    Die Turbulenzen sieht man deinem risotto aber echt nicht an! Lecker!!!

  6. einfachguad 6. März 2009 um 7:38 am

    @ Sivie
    Dann hätte ich das ganze einfach entsorgt und es hätte Wurstbrote für alle gegeben :-)

    @ alle
    Danke fürs Trösten – ich war zeitweise wirklich ganz schön gefrustet :-)

  7. Schnuppschnuess 6. März 2009 um 3:08 pm

    Ach ja, da könnte ich ja die Geschichte von meinem gestrigen Hefekuchen zum besten geben. Der war auch „leicht“ dunkel nach dem Backen – shit happens, gell? Wo viel LIcht ist, da ist auch viel Schatten. Das ist zwar ärgerlich, aber das Endergebnis lässt sich sehr fein anschauen.

  8. lamiacucina 7. März 2009 um 5:56 am

    die einen schreiben ehrlich darüber, den andern passiert so etwas nie :-)

  9. einfachguad 8. März 2009 um 8:38 am

    @ lamiacucina
    Mir passiert sowas sonst auch nieeeee :-)

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