Monatsarchive: Februar 2009

Sesamscholle mit Ingwermöhren

Unter der Woche abends ist meistens wenig Zeit zum kochen. Da muss es schnell gehen. Da im Kühlschrank noch ein Beutel Karotten schlummerte, wollte ich eigentlich Karottensuppe mit Kokos oder etwas ähnliches machen. Beim Blättern in einigen Zeitschriften auf der Suche nach einem Rezept ist mir die Sesamscholle mit den Ingwermöhren aufgefallen. Also habe ich alle Pläne umgeschmissen, morgens die Schollen aus dem TK geholt und abends gekocht. Das Rezept ist wirklich schnell gemacht, in einer halben Stunde war alles fertig. Die Optik lässt etwas zu wünschen übrig, da die Schollen sehr dünn waren und der Sesam nicht richtig drangeblieben ist – im Heft sieht das viel besser aus :-) Lecker hat es jedenfalls geschmeckt, das gibts jetzt öfters – auch abends!

Sesamscholle mit Ingwermöhren
Menge: 2 Portionen

Zutaten:
40 Gramm frischen Ingwer
1 Bund Koriander (durch Petersilie ersetzt)
500 Gramm Karotten
25 Gramm Butter
1-2 EL Zucker
300 Gramm Schollenfilets ohne Haut
Salz
5 EL Sesam
1 EL Öl
1-2 TL Sojasauce
Peffer

Quelle:
Für jeden Tag – Die besten Ideen aus der Asia-Küche

Zubereitung:
1. Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden. Korianderblätter abzupfen.
Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden.
2. Die Butter in einer Pfanne erhitzen. Ingwer darin 1 Minute andünsten,
Möhren dazugeben und 4 EL Wasser und den Zucker dazugeben. Zugedeckt
bei mittlerer Hitze 5-6 Minuten garen.
3. Inzwischen die Schollenfilets salzen, in Sesam wenden und in einer 2. Pfanne
im heißen Öl knusprig braten.
4. Deckel von den Möhren nehmen und das Wasser vollständig verkochen lassen.
Koriandergrün zu den Möhren geben und mit Sojasauce, Salz und Pfeffer würzen.
Auf zwei Teller geben und mit den Schollenfilets servieren.

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Hackbraten mit Speckmantel

Da ich am Samstag nicht da war, hat sich mein Mann ein Rezept für Sonntag ausgesucht und auch gleich dafür eingekauft – ein toller Service!
Er hat sich für Hackbraten entschieden, das Rezept hat er in dem neuesten Heft von „essen und trinken – Für jeden Tag“ gefunden. Das besondere daran ist, dass der Hackbraten nicht normal geformt wird, sondern in einer Kastenform gebacken wird. Die Kastenform wird mit Speckscheiben ausgekleidet. Dann wird die Teigmasse eingefüllt, die Speckstreifen darübergeklappt und der Hackbraten im Ofen gebacken.


Im Heft gibt es dazu einen Joghurt-Minze-Dip, der uns aber nicht so zugesagt hat. Wir haben kleine gekochte Kartoffeln geschält und mit Thymian angebraten. Der Hackbraten sah ein wenig trocken aus. In der Backform hatte sich viel Fleischsaft angesammelt. Davon habe ich einfach ein wenig über die Hackbratenscheiben gegeben. Die Walnüsse in dem Hackfleisch haben auch sehr gut geschmeckt.

Hackbraten in Form
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
250 Gramm Frühstücksspeck
1 Zwiebel
1 EL Öl
1 Knoblauchzehe
50 Gramm getrocknete Aprikosen (weggelassen)
40 Gramm Walnusskerne
500 Gramm gemischtes Hackfleisch
1 Ei
1/2 TL gem. Kreuzkümmel
1 TL getrockneter Thymian
Salz, Cayennepfeffer

Quelle:
Essen & Trinken für jeden Tag 03/2009

Zubereitung:
1. Eine Kastenform (20cm Länge) so mit Speck auslegen, dass ein
Drittel der Speckscheiben über den Rand hängt. Form kalt
stellen. Zwiebel fein würfeln, im heißen Öl glasig dünsten, Knob-
lauch dazupressen und kurz mitbraten. Abkühlen lassen.
Aprikosen fein würfeln. Nüsse grob hacken.
2. Hack, Ei, Zwiebeln, Knoblauch, Aprikosen und Walnüsse in einer
Schüssel mischen. Mit Kreuzkümmel, Thymian, Salz und Cayenne-
pfeffer würzen.
3. Hackmasse in der Form glatt streichen. Speck darüberklappen
und leicht andrücken. Im heissen Ofen bei 200 Grad (180 Grad
Umluft) auf der untersten Schiene auf dem Rost 40 Min backen.
4. Hackbraten vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen,
evtl. vorhandene Flüssigkeit abgiessen und auf ein Brett stürzen.
In Scheiben schneiden und servieren.

Unser Sonntagsfrühstück – Honigwaffeln

Meine Tochter und ich waren gestern den ganzen Tag beim Skifahren. Heute morgen hatte sie einen Mordshunger und hat sich ihr Lieblingsfrühstück gewünscht – Waffeln. Seid ich vom Christkind vor zwei Jahren ein Waffeleisen bekommen habe, durfte ich nur das erste Rezept wieder machen, kein anderes darf es sein, da sind sich Vater und Tochter einig. Vielleicht kann ich sie ja doch irgendwann mal überzeugen, denn in dem Buch mit den Waffelrezepten wären noch viele andere schöne Rezepte….
So sah unser Frühstück dann aus – leckere Waffeln, nicht zu süss mit einem schaumig-leckeren Latte macchiato. So kann der Tag kommen!



Honigwaffeln
Menge: 7 Stück

Zutaten:
125 Gramm weiche Butter
3 – 6 EL Honig je nach Geschmack
2 Eier
1 Prise Salz
1/8 l Milch
200 Gramm Dinkelmehl 630
1/2 TL Backpulver
Puderzucker zum Bestäuben

Quelle:
Waffeln und Crepes, Christiane Kührt, GU

Zubereitung:
Die Butter mit dem Honig, der Prise Salz und den Eiern schaumig rühren.
Die Milch untermischen und dann das mit dem Backpulver vermischte
Mehl unterrühren.
Jeweils etwa 2 EL Teig in die Mitte der unteren Backfläche des vorge-
heizten Waffeleisens geben, das Waffeleisen schließen und jede
Waffel darin ca. 2-3 Min. goldbraun backen. Fertige Waffeln auf ein
Kuchengitter legen und noch warm mit Puderzucker bestreuen.

Nachgebacken: Jasmin-Pistazien-Schnecken

…bei mir allerdings waren es nur Pistazien-Schnecken, den Jasmintee habe ich weggelassen, den mag ich nämlich nicht :-)
Meine Tochter hatte am Wochenende Turnfest und ich wollte einen Kuchen stiften. Die Jasmin-Pistazien-Schnecken haben mir bei Eva von Deichrunner´s Küche so gut gefallen, dass ich mir dieses Rezept dafür vorgemerkt habe.
Der Hefeteig war wunderbar zu verarbeiten, ist aber bei mir ein wenig weich geworden. Das Schneiden der Schnecken war recht mühsam und ich dachte schon, diese krummen Schnecken werden bestimmt nix, aber der Teig ist super aufgegangen und von den verunglückten Schnecken war rein gar nichts mehr zu sehen. Da ich keine 32cm Form besitze, habe ich meine 28cm Form genommen und noch eine kleine Form von meiner Tochter gefüllt – was gar nicht so verkehrt war, so hatten wir dann auch noch was zum probieren :-)


Hier kann man gut sehen, wie schön locker der Kuchen geworden ist. Sehr lecker!

Jasmin-Pistazien-Schnecken
Menge: 32er Kuchenform

Zutaten Hefeteig:
300 ml Vollmilch (Ziegenmilch)
5 Teel. Jasmintee (grüner Tee mit Jasminblüten)
oder 5 Teebeutel (weggelassen)
50 Gramm Weiche Butter
1 Ei
1 Pack. Bourbon-Vanillezucker
1 Prise Salz
Ausgelöstes Mark von 1 Vanilleschote
500 Gramm Mehl (Dinkelmehl 630)
1 Pack. Trockenhefe

Zutaten Füllung:
100 Gramm Pistazien, fein gehackt
80 Gramm Zucker
1/4 Teel. Gemahlener Kardamom
Puderzucker zum Bestäuben

Quelle:
Deichrunner´s Küche

Zubereitung:
Für den Hefeteig die Milch mit dem Jasmintee zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und 5 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen, die Teeblätter dabei gut ausdrücken. 3 El Jasminmilch für die Füllung beiseitestellen. Restliche Milch für die Teigzubereitung verwenden. Alle Teigzutaten in der Rührschüssel der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. In der 2. Rille von unten bei 40°C, 20 Minuten gehen lassen.

Alle Zutaten für die Füllung sowie die beiseitegestellte Jasminmilch mischen. Den Hefeteig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck (ca. 30 x 40 cm) ausrollen. Füllung darauf verteilen, dabei einen ca. 2 cm breiten Rand frei lassen. Von der längeren Seite her aufrollen und die Rolle mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden.

Eine runde Backform (32 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Die Pistazienschnecken hineinlegen und weitere 20 Minuten warm gehen lassen. Backofen auf 180°C vorheizen. Pistazienschnecken auf der 2. Rille von unten ca. 25 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen. Aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Die Pistazienschnecken mit etwas Puderzucker bestäuben.

Vollkornsemmeln/Vollkornhörnchen

Für das Pausenbrot meiner Tochter lasse ich mir immer wieder etwas Neues einfallen. Ich backe zum Beispiel kleine Semmelchen (ca. 50-60 Gramm pro Semmel), die ich dann mit verschiedenen Samen bestreue und manchmal eine kleine Salami oder ein Stückchen Käse als Überraschung für sie mit einbacke. Die Semmeln habe ich bis jetzt immer mit Dinkelmehl 630 gebacken. Einmal habe ich das Rezept umgewandelt und einfach Dinkelvollkornmehl genommen. Das Ergebniss hat mich allerdings nicht zufriedengestellt, da die Semmeln ziemlich fest und schwer waren.
Im Chefkoch habe ich in irgendeinem Thread (den ich leider nicht mehr finde, sonst hätte ich ihn verlinkt :-) das Rezept von „Marla21“ für Vollkornsemmeln mit Vorteig gefunden. Der Teig hat mich alleine schon von seiner Konsistenz her voll überzeugt, er war richtig weich und seidig. Dieses Mal habe ich kleine Hörnchen geformt und Mini-Salamis eingewickelt.
Dazu habe ich 560 g vom Teig abgewogen und vorsichtig kreisförmig ausgerollt. Den Kreis habe ich dann wie einen Kuchen in 8 Dreiecke geschnitten, auf die lange Seite die Minisalami gelegt und zu einem Hörnchen eingerollt. Am Schluss habe ich sie noch angefeuchtet und Sesamkörner draufgestreut. Aus dem restlichen Teig habe ich dann noch kleine Semmeln geformt. Die Hörnchen und Semmeln sind beim Backen wunderbar aufgegangen, sind locker und leicht. Meine Tochter hat große Augen bekommen, als ich ihr die Hörnchen gezeigt habe. Ich glaube, das ist jetzt erst einmal für längere Zeit ihr Favorit. Ich habe die Hörnchen eingefroren und nehme jeden Abend eines raus und lege es in einen Frischhaltebeutel. Über Nacht taut das Hörnchen auf und kann dann am Morgen für die Pause belegt werden.

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Vollkornsemmeln a la Marla

Menge: ca. 8 Hörnchen und 5 kleine Semmeln

Zutaten Vorteig:
200 g Dinkelvollkornmehl
15-20 g Hefe (Bio-Hefe) – über das Mehl bröseln
160 g Wasser – warm, aber nicht heiss

Zutaten restlicher Teig:
300 g Dinkelvollkornmehl
160 g Wasser – warm, aber nicht heiss
10 g Salz
3 g Backmalz oder 1 TL Honig

Quelle:
www.chefkoch.de, Rezept von Marla21

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Vorteig vermischen und bei Zimmertemperatur 30 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Dann die restlichen Zutaten zum Teig geben und gut kneten, bis der Teig ganz geschmeidig ist. Dann den Teig 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Die gewünschten Portionen abwiegen (normale Semmeln ca. 70-80 Gramm, kleine Semmeln ca. 50-60 Gramm, Hörnchen ca. 70 Gramm) und formen. Die Teiglinge auf das Blech legen, mit Wasser bestreichen und nach Belieben mit Saaten oder Körnern bestreuen. Abgedeckt ca. 30-40 Minuten gehen lassen.
Ofen auf 250 Grad vorheizen und die Semmeln 10 Minuten anbacken, dann auf 200 Grad reduzieren und weitere 10-15 Minuten backen.