Nachgekocht: Wirsingrouladen mit Kartoffel-Maronen-Füllung

Schon vor längerer Zeit gabs bei den Kochbanausen Wirsingrouladen mit Kartoffel-Maronen-Füllung. Das Rezept hörte sich schon beim Lesen sehr lecker an. Jetzt endlich hatte ich die Zeit und die Muse, dieses Rezept nachzumachen.

Maronen aus der Packung habe ich noch nie verarbeitet und obwohl der Anblick dieser in Folie verschweissten Kastanien nicht gerade appetitlich ist, habe ich todesmutig eine Packung mitgenommen. Eine erste Kostprobe ergab, dass ich das nächste Mal wohl auf diese verzichten und doch selbst welche rösten werde :-) Als Geschmacksausgleich habe ich noch Speckwürfel mit zur Füllung getan. Mein Wirsing hatte ziemlich wenig grosse Blätter und so war das Einrollen der Füllung ein längeres Unterfangen. Hier seht Ihr meine „Frösche“:

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Der Rest ging aber problemlos und die Rouladen haben gehalten, was sie versprochen haben – sie war´n einfach guad!

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Da uns die Rouladen so gut geschmeckt haben, möchte ich dieses Rezept für den Event der Hüttenhilfe einreichen und mich so bei den Kochbanausen für das gute Rezept bedanken!

Fremdkochen im Winter

Wirsingrouladen mit Kartoffel-Maronen-Füllung
Menge: 4 Personen

Zutaten:
1 großer Wirsingkohl
500 g festkochende Kartoffeln
200 g Maronen (Vakuumverpackt)
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Bund Petersilie
80 g & 50 g mildgesäuerte Butter
75 g Gran Padano
200 g Schmand
60 g Butterschmalz
400 ml Gemüsebrühe
Muskat, am besten frisch gerieben
Salz und Pfeffer
Küchengarn

Quelle:
http://www.firstbreeze.com/TI-Privatordner/Blogs/Koch-Banausen/2008/kohlrouladen-wirsing-maronen-und-kartoffeln/#more-1472

Zubereitung:
Die Wirsing-Blätter vom Kopf lösen. Da für jede Roulade mindesten zwei Blätter zum einpacken benötigt werden lieber ein paar Blätter mehr lösen. Rund 20-25 sollten reichen. Die Blätter in kochendem Salzwasser ca. 4 Minuten garen, herausnehmen und auf Küchentüchern abtropfen lassen.

Den Käse fein reiben. Die Maronen fein hacken – am einfachsten ist es die Vakuum-Verpackten zu nehmen.

Die Lauchzwiebeln und die Petersilie waschen. Die Lauchzwiebeln in Ringe schneiden und die Petersilie fein hacken. Zuletzt die Kartoffeln schälen und grob raspeln (da Kartoffeln schnell an der Luft braun werden).

In einer Pfanne die 50 g Butter schmelzen und die grob geraspelten Kartoffeln samt Maronen rund 5 Minuten darin dünsten. Dann von der Platte nehmen und die Lauchzwiebeln, die Petersilie, den Käse, den Schmand und die Semmelbrösel unterheben und gut mischen. Die Masse mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Jetzt die Masse in 8 Portionen aufteilen. Die Wirsingblätter auslegen und evtl. den festen Blattstiel in der Mitte etwas einschneiden, damit die Blätter flach liegen. Auf jedes Blatt eine der 8 Portionen geben und die Seiten einklappen. Dann umdrehen und auf ein zweites Blatt legen und mit Küchengarn gut verschnüren.

In einer großen Pfanne nun die 60 g Butterschmalz erhitzen und die Kohlrouladen dazu geben (Achtung kann spritzen). Nicht zudecken, höchstens mit einem Spritzschutzgitter. Nach ein paar Minuten wenden.

Sobald beide Seiten kräftig angebraten sind, mit der Brühe aufgießen. Diesmal Deckel drauf und rund 30-40 Minuten köcheln lassen. Nach etwa der Häfte der Zeit einmal die Wirsing-Rouladen umdrehen. Nach Ablauf der Zeit die Rouladen rausnehmen, das Garn vorsichtig entfernen und auf einen Teller legen.

Die Sauce aus der Pfanne in ein höheres Gefäß füllen, die kalte Butter hinzugeben und mit einem Pürrierstab vermischen und etwas aufschäumen. Gegebenenfalls noch mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
Anmerkung: Habe noch 100 g gewürfelten Speck in die Füllung getan als Ausgleich für die relativ geschmacklosen Maronen!

3 Antworten zu “Nachgekocht: Wirsingrouladen mit Kartoffel-Maronen-Füllung

  1. Sebastian 16. Dezember 2008 um 8:02 am

    Deine Frösch sehen in der Tat äußerst schmackhaft aus. Vielen Dank für’s Mitmachen!

  2. Barbara 21. Dezember 2008 um 2:34 pm

    Ein neuer Foodblog – und dann so lecker! Toll. :-)

    Die Rouladen hatten mir schon bei den Kochbanausen gefallen, Deine sehen auch super aus – irgendwie habe ich jetzt Hunger…

  3. Pingback: Zusammenfassung vom Fremdkochen im Winter

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