Kategorie-Archiv: Web-Events

Liebster Blog!

Eigentlich wollte ich heute das Silvestermenü veröffentlichen (Zeit wird es ja), aber es ist etwas dazwischengekommen – meinem Blog wurde der „Liebster Blog“-Award verliehen!

Evi von Kyche hat mir diese Auszeichnung geschickt. Vielen Dank Evi, ich bin total gerührt und fühle mich sehr geehrt.

So nun liegt es an mir, denn jeder, der diese Auszeichnung bekommen hat, hat die Möglichkeit, weitere Blogs zu nominieren und so hat mit der Zeit jeder Blog einen Award ;-)
Ich finde die Idee toll, da man auf diese Weise neue interessante Blogs kennenlernt, die man so vielleicht nie gefunden hätte.

Aber es ist gar nicht so einfach, denn viele Blogs, die ich sehr gerne lese, sind schon bedacht worden:

New Kitch on the blog Schon den Namen fand ich wunderbar, als ich den Blog entdeckt hatte, die Rezepte und Fotos sind es ebenfalls!

Von olls a bissl und Photogedanken In diese beiden Blogs von Siglinde schaue ich immer wieder gerne – sie macht wunderbare Fotos. Einfach nur schön!

In Frau Kampis Küche ist immer was los, deshalb lese ich ihren Blog sehr gerne. Sie schreibt herzerfrischend, wie ihr der Schnabel gewachsen ist und ohne Punkt und Komma ;-)

Bei Frau Kampi habe ich nun auch gelesen, daß Toni, Suse und Gottfried von Hundertachzig Grad den Award auch schon haben! Menno, aber eigentlich war das war ja klar!

Fritz kocht! wurde gleich drei mal bedacht, da brauch ich nicht auch noch ran…

So und das waren jetzt nur mal einige. Von den großen, tollen und etablierten ;-) Food- Blogs, die überall im Ranking verdientermaßen ganz oben stehen, will ich gar nicht erst anfangen.

Aber ich habe mich entschieden, ich möchte die Auszeichnung an folgende Blogs geben:

Herzdamengeschichten
Ich kann nur sagen – ich liebe diesen Blog! Maximilian Buddenbohm schreibt über seine Söhne, über das Leben an sich und das Zusammenleben mit seiner Herzdame. Mal komisch, mal nachdenklich! Unvergessen der Post über den Vergleich der Unterwäsche seines Sohnes mit der der Herzdame. Leider hab ich ihn auf die Schnelle nicht gefunden.

Frau Liebe
Jessica ist in meinen Augen ein richtig verrücktes Huhn – im positiven Sinn natürlich ;-) Sie ist Kindergärtnerin (ich glaub, so sagt man nicht mehr oder?) näht gerne und ist ganz fasziniert von alte Sachen, die sie auf dem Flohmarkt findet. Ihr Blog ist ein umwerfender Mix aus diesen ganzen Dingen!

Die Vorspeisenplatte
Der Blog von Frau Kaltmamsell ist für mich jeden Tag ein Muss. Es gefällt mir sehr gut, wie sie schreibt – von ihrem Leben, ihren Gedanken und Erlebnissen. Manchmal ein klein wenig boshaft, aber sie spricht mir oft aus der Seele :-)

Und hier noch die Anleitung für die Weitergabe des Awards:

Du bist getaggt worden und möchtest teilnehmen?
Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award Posts da lassen. Danach überlegst du dir 3-5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst und die Besitzer jeweils per Kommentar – Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Ofengebackene Apfelspalten mit Gingersnaps

Fremdkochen Mukoviszidose

Fremdkochen und spenden, das ist der neue Event der Hüttenhilfe. Für jedes Rezept, das bis zum 31.12.2010 bei der Hüttenhilfe eingereicht wird, werden 5 Euro an die Mukoviszidose e.V. gespendet. Das finde ich wirklich eine tolle Idee – zumal sich noch ein Foto von einem nachgemachten Rezept auf meiner Festplatte tummelt. An dem Foto könnt ihr sehen, wie lange es schon auf Veröffentlichung wartet, denn da lag noch kein Schnee auf unserer Terrasse :-)

Als ich das Rezept bei Petra von Chili und Ciabatta gesehen habe, haben es mir erst einmal die Ingwerkekse angetan. Der Geschmack ist unwiderstehlich, aber das Zuschneiden des gefrorenen Teigblocks finde ich sehr mühsam. Wenn man das Ganze antauen lässt, ist der Teig wieder zu weich, da habe ich noch kein Patentrezept gefunden. Aber die Mühe ist es auf alle Fälle wert!
Auch die gebackenen Apfelspalten sind einfach köstlich, wir hatten Vanillesahne und auch mal Vanilleeis dazu, die Karamellsauce haben wir noch nicht ausprobiert.





Ofengebackene Apfelspalten mit Karamellsauce
Menge: 6 Personen

Zutaten Äpfel:
1 kg Äpfel; möglichst verschiedene Sorten
2 Essl. Vanillezucker
30-40 Gramm Butter; geschmolzen

Zutaten Karamellsauce:
75 Gramm Zucker
25 Gramm Butter
1 kräftige Prise Salz
100 ml Flüssige Schlagsahne
Einige Kekse (Spekulatius, Gingersnaps o.ä)

Quelle: Chili und Ciabatta

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine tiefe Backform leicht buttern.

Die Äpfel vierteln, schälen und entkernen. Jedes Viertel in 4 Spalten schneiden. Diese Spalten in die Form einschichten, dabei jede Schicht mit etwas zerklassener Butter bepinseln und mit Vanillezucker bestreuen. Die Form mit Backpapier bedeckt für 30 Minuten in den Backofen stellen, dann das Papier entfernen und weiterbacken, bis die Oberfläche bräunt (waren bei mir weitere 30 Minuten). Abkühlen lassen.

Für die Sauce den Zucker in einen kleinen Topf mit dickem Boden häufen und ohne Rühren schmelzen lassen (sobald der Großteil geschmolzen ist, kann man rühren). Den Topf vom Herd nehmen und die Butter und eine großzügige Prise Salz zugeben, alles verrühren. Nun die Sahne zugießen und wieder auf den Herd stellen, rühren, bis sich der Karamell gelöst hat und die Sauce dicklich wird. Sauce erkalten lassen.

Die Äpfel können kalt oder warm mit der Sauce serviert werden, darüber krümelt man einige Kekse. Sehr gut passt auch Joghurt dazu, zu warmen Äpfeln Vanilleeis.

Ingwerkekse (Gingersnaps)

Menge: 70 Stück
220 Gramm gesalzene Butter*
280 Gramm Zucker
1/2 Teel. Vanilleextrakt
2 Eier (M)
115 Gramm Zuckerrübenssirup (Original Melasse)
360 Gramm Weizenmehl Type 405
2 1/2 Teel. Backpulver
2 1/2 Teel. Zimt
2 1/2 Teel. Ingwerpulver
1/8 Teel. gemahlener schwarzer Pfeffer

Quelle: Chili und Ciabatta

Die Butter weich rühren. Den Zucker zugeben und schlagen, bis dieMasse leicht und schaumig ist. Vanilleextrakt und Eier zugeben underneut schlagen. Den Zuckerrübensirup zufügen und gut einarbeiten.Die trockenen Zutaten zusammen sieben und zur Buttermasse geben.Alles zu einem Teig verrühren. Eine Kastenform (25 cm Länge) mit Klarsichtfolie auslegen (ich lege ein Stück über die Breite der Form hinein und eines über die Länge der Form, die Folie soll an den Seiten über den Formrand lappen). Den Teig in die Form geben und dabei gut zusammenpressen, so dass ein kompakter Block entsteht(dazu am besten den Teig in die Form geben, die Klarsichtfoliedarüberlegen und erst mit den Händen, dann evt. mit einer zweiten Kastenform gut andrücken.) Die Form am besten über Nacht einfrieren,bis der Teig richtig fest ist.Den Backofen auf 180°C vorheizen, Backbleche mit Backpapier belegen.De Teig mit Hilfe der Klarsichtfolie aus der Form stürzen und ein Ende von Folie befreien. Den Block mit einem scharfen Messer quer insehr dünne Scheiben (etwa 2 mm dick) schneiden. Die Scheiben mitausreichend Abstand auf die Bleche legen und 12-15 Minuten backen,bis die Kanten braun bis dunkelbraun werden. Auf einem Rostauskühlen lassen.Die Kekse in einer gut schließenden Blechdose aufbewahren. Man kann die Kekse auch gut in Gefriertüten verpackt einfrieren, dann einfach etwa 1 Stunde vor dem Servieren auftauen lassen.

Anmerkung Petra: Ausgezeichnet! Sehr knusprige, knackige Kekse mit leicht pfeffriger Note, die vom Geschmack etwas an Spekulatius erinnern.*ich habe die Kekse mit französischer Butter mit Salzkristallen (President La Motte aux grains de sel de mer) gebacken. Ich finde esganz köstlich, in den Keksen auf kleine “Salzinselchen” zu beißen.

Foodbloggertreffen in Hamburg – Schee wars!!

Steph rief wieder zum Foodbloggertreffen in Hamburg und wie schon letztes Jahr stand für mich schon relativ früh fest, daß ich auch nach Hamburg fahren werde. Das Loft sieht großartig aus und die Idee, zusammen zu kochen fand ich sehr verlockend! Am Samstag morgen bin ich angekommen und nach einem Besuch im Hotel gings weiter zu Fuß in Richtung Loft. Das Spazieren durch den Stadtpark war einfach wunderbar – durch das rot und gelb gefärbte Laub stiefeln und den Herbst zu geniessen!



Ein wenig zu früh kam ich zwar dann an, aber so hatte ich noch Zeit ein wenig mit Steph zu klönen bzw. zu ratschen ;-) Das Kochen der Suppe wurde getrost nach hinten verschoben! Dann kam der Fotoapparat zum Einsatz. Hier einige Bilder vom Loft und vom Innenhof:







Hier der schön gedeckte Tisch und die Frühstücksecke:





Zu Essen gab es reichlich und üppig. Nach dem Frühstück mit Franzbrötchen durften wir uns im Granat pulen üben, von der üppigen Fischplatte probieren und dann wurde die Karoffelsuppe aufgesetzt.



Fast nahtlos gings dann über zu Labskaus, was mich zu meinen beiden Lieblingsfotos bringt:





Am Ende sah es dann so aus und ich muss sagen, es hat geschmeckt! Ich als Bayer konnte mir unter Labskaus nicht recht was vorstellen!



Dann kamen die Muscheln in Sahne-Pastis-Sud! Auf die habe ich mich besonders gefreut. Ich habe selbst noch nie welche zubereitet und konnte so Steph beim Kochen über die Schulter schauen.



Die Fotos vom fertigen Gericht wurden leider zu dunkel oder zu unscharf. Dann gab es noch Hefewaffeln mit Kräuterquark, aber da musste ich passen – ich war pappsatt! Ach ja und eine wunderbare Käseplatte gab es auch noch, aber selbst da konnte ich nur wie ein Mäuschen ein paar Eckchen knabbern.

Es war ein schöner Tag und es hat Spaß gemacht, mit Euch den Tag zu verbringen, zu ratschen und zu kochen.
Und nicht zuletzt – vielen Dank an Steph für die tolle Vorbereitung, für die Organisation und alles weitere drumherum!

Bei Steph gibt es natürlich auch eine Zusammenfassung und sie hat auch alle anderen Berichte verlinkt!

Erdnussbutter-Kekse

Meine Schwester ist ein Erdnuss-Junkie und da sie letztens Geburtstag hatte, habe ich Ihr Erdnuss-Kekse gebacken. Ein Rezept war schnell bei USA Kulinarisch gefunden, aber die Kekse stiessen zunächst weder bei meinem Mann noch bei meiner Tochter auf große Gegenliebe. Ich hatte mir eigentlich knusprige Kekse erhofft, was sie nach dem Backen auch noch waren, doch über Nacht in der Dose wurden sie ganz weich und mürbe! Meine Schwester jedoch war total begeistert. Und da sie bestimmt die Hälfte der Kekse unterwegs nach Hause genascht hat ;-) und man Kekse immer und überall mitnehmen kann, reiche ich dieses Rezept beim aktuellem Event im Kochtopf “Essen für unterwegs” ein. Das Themas wählte dieses Mal Stefanie von Hefe und mehr!



Erdnussbutter-Kekse

250 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1/4 TL Salz
125 g Margarine, zimmerwarm
125 g Erdnussbutter, zimmerwarm
je 100 g brauner und weißer Zucker
2 kl. Eier
50 g grob gehackte Erdnüsse (optional)

Zubereitung:
Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver und Natron in eine Schüssel sieben und Salz untermengen. Beiseite stellen. Erdnussbutter, Fett und den gesamten Zucker in der zweiten Schüssel mit einem elektrischen Mixer auf mittlerer Stufe schaumig schlagen. Die Eier einzeln zufügen und jedesmal gut verrühren. Die Mehlmischung zugeben und gut einrühren, ev. gehackte Erdnüsse untermischen. Den Teig mit den Händen oder einem Teelöffel zu 2-3 cm großen Kugeln formen und diese im Abstand von 4-5 cm auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Jede Kugel mit einer Gabel zweimal flachdrücken, so dass ein Karomuster entsteht und die Plätzchen gut 0,5 cm dick werden. In der Ofenmitte 10 – 12 Minuten goldbraun backen, dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Winterlicher Küchenfensterausblick

Barbara hat vor kurzem ihren verschneiten Küchenfensterausblick gezeigt und möchte gerne Fotos von unseren Ausblicken sehen.
Seit zwei Tagen schneit es bei uns wieder und jetzt finde ich meinen Ausblick (diesmal aus dem anderen Fenster) nicht mehr ganz so trist. Obwohl mir gerade auffällt, daß wir hier verdammt viele Stromleitungen haben :-)



Viel besser gefällt mir allerdings der Blick aus unserer Balkontüre. Wir haben nämlich ein altes, windschiefes, schmiedeeisenes Balkongeländer. Es schaut wunderschön aus, wie sich dort der Schnee in kleinen Mützchen in den Schleifen und Windungen abgelegt hat.



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