Kategorie-Archiv: Geschenke aus der Küche

Energiekugeln mit Zitrone

Energiekugeln – die hatten sich für mich bis jetzt noch nicht erschlossen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das schmeckt, süß und klebrig vermutete ich. Doch weit gefehlt :-)

Für den ersten Versuch habe ich mehrere Rezepte angeschaut und bin dann an einem ganz einfachen hängen geblieben. Die Zutaten waren überschaulich und sollte es nicht schmecken ist nicht so viel kaputt…
In einem Rezept wurde außer den Trockenfrüchten noch Zitronensaft verwendet, ich habe außerdem noch Zitronenschale dazugegeben, das gibt den Energiekugeln das gewisse Etwas.

Zum Naschen für zwischendurch oder zu einer Tasse Tee sind die Energiekugeln ganz wunderbar!

Energiekugeln mit Zitrone
Menge: Je nach Größe der Kugeln ca. 35 Stück

Zutaten:
500 g Cashewkerne
500 g Datteln, entsteint
Schale einer halben Bio-Zitrone (oder auch mehr)
Saft einer halben Bio-Zitrone (oder auch mehr)
3-4 getrocknete Aprikosen (ungeschwefelt)
Kokosraspel zum Wälzen

Zubereitung:

Die Cashewkerne in der Küchenmaschine klein hacken, aber nicht mahlen. Dann die Datteln, die Aprikosen, den Zitronensaft und Schale hinzufügen und weiter zerkleinern, bis eine geschmeidige Masse entsteht. Es sollten sich leicht Kugeln formen lassen. Wenn die Masse zu fest ist, noch eine oder zwei weitere Aprikosen einarbeiten.

Die Masse zu walnussgroßen Kugeln formen und dann in den Kokosraspeln wenden.

Die Energiekugeln luftdicht verpackt kühl lagern.

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Mini – Nusshörnchen mit Nougatfüllung

Es ist ja schon einige Zeit her, als diese Mini-Hörnchen ihre Runde durch die Food-Blogs machten. Nachgemacht hatte ich sie gleich, fotografiert auch, aber nie gebloggt. Ich glaube, es ist an der Zeit, sie doch mal wieder aus der Versenkung zu holen, denn sie sind einfach zu lecker.

Die kleinen Dinger sind immer ratz fatz weg, kaum gebacken, schon aufgefuttert! Ich habe das Rezept bei
Chili und Ciabatta gefunden, sie hat es wiederum bei den Backfreaks aufgestöbert. Nachgemacht haben sie unter anderem Kochfrosch, Frau Schnuppschnüss und auch die kleine Bäckerin. Lecker hört sich auch die pikante Variante bei foto e fornelli an.

Also worauf wartet Ihr noch, auf in die Küche :-)

Mini-Nusshörnchen mit Nougatfüllung
Menge: 96 Stück

Zutaten:
300 Gramm Dinkelmehl 630
1 Prise Salz
200 Gramm warme Butter
200 Gramm zimmerwarmen Frischkäse, vollfett

Zum Ausrollen:
150 Gramm gemahlene Haselnüsse
75 Gramm Zucker
75 Gramm brauner Zucker
Zimt

Füllung:
200 Gramm Nougat

Quelle:
Chili und Ciabatta

Zubereitung:
Mehl, Salz, Butter, Frischkäse zu einem glatten Teig verkneten. In sechs Stücke teilen und zu Kugeln formen. Die Kugeln platt drücken, in Folie wickeln und über Nacht kalt stellen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Nüsse, Zucker und Zimt mischen und eine Handvoll davon auf ein Backbrett streuen. Eine Teigplatte darauf legen und unter Wenden sehr dünn bis zu einem Durchmesser von 24-26 cm rund ausrollen, die Teigplatte soll am Schluss von beiden Seiten gleichmäßig mit der Nuss-Zucker-Mischung bedeckt sein.

Den Kreis in 16 Tortenstücke schneiden. Den Nougat in kleine Rechtecke (etwa 15 x 5 x 5 mm) schneiden*, diese jeweils auf die Breitseite eines Dreiecks legen und zu einem Hörnchen aufrollen. Nach Belieben die Ecken etwas rund biegen.

Die Hörnchen mit der Spitze nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Das Blech für etwa 20-22 Minuten in den Backofen schieben, bis die Hörnchen goldbraun und knusprig sind, eher etwas länger backen als zu kurz.

*Tipp von Petra: Den Block Nougat quer halbieren, jedes Stück in 4 Scheiben, diese in 3 Streifen, jeden Streifen in 4 Teile, ergibt 96 Stücke

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Chocolate Snickers Cookies

Aufgrund von familiärer Veränderungen und den damit verbunden Stress, musste ich es in der letzten Zeit etwas
ruhiger angehen. Leider musste auch mein Blog darunter leiden, denn zu Blogeinträgen bin ich die letzten
3 Monate gar nicht gekommen wie Ihr bestimmt bemerkt habt.

Auch Weihnachtszeit versuchten wir entspannter anzugehen und ich glaube, das ist uns ganz gut gelungen. Der
Christbaum steht schon und wartet auf die Christbaumkugeln. Meine Tochter ist in ihrem Zimmer und räumt auf
(braves Mädchen :-) und so habe ich direkt noch Zeit, in Ruhe einen Blogeintrag zu schreiben!

Meine Schwester und ihr Freund lieben Erdnüsse, deshalb gibt es dieses Jahr zu Weihnachten “Chocolate Snickers
Cookies” für die beiden. In und auf den Keksen sind geschnittene Karamellriegel (Snickers), das gibt richtig
leckeren Erdnuss-Karamell-Geschmack.

Das Foto habe ich heute morgen bei wunderschönem Sonnenschein gemacht – also auch dieses Jahr leider keine
weiße Weihnachten. Doch Sonne ist auch nicht zu verachten :-)

Ich wünsche Euch allen wunderschöne Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!

Chocolate Snickers Cookies

Zutaten für 16 Stück (ich habe sie kleiner gemacht, es sind ca. 27 Stück geworden:

150 g Zartbitterschokolade (70% von Lindt)
200 g Mini-Erdnuss-Riegel (z. B. Snickers Mini)
125 g weiche Butter
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei Größe M
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Kakao

Quelle: Zeitschrift Lecker Backery, Special 2012 – Nr. 1

Zubereitung:
Die Karamell-Riegel grob hacken. Schokolade in Stücke brechen, im heißen Wasserbad
schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Zimmerwarme Butter mit Vanillezucker, Zucker und der Prise Salz cremig rühren. erst das Ei,
dann die Schokolade unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakao in einer anderen Schüssel
vermüschen und unter die Butter-Schokoladenmischung rühren. Ca. 2/3 der Karamellriegel unter
den Teig heben.

Ofen vorheizen (175 Grad Ober- und Unterhitze). Mit einem Esslöffel je 8 Häufchen mit Abstand
auf ein Backblech mit Backpapier setzen und etwas flacher drücken. Übrige Karamellstückchen
darauf streuen und leicht andrücken.

Die Kekse nacheinander im heißen Backofen ca. 10 Minuten backen, aber nicht länger. Sie sind
noch ganz weich, wenn sie aus dem Ofen kommen, aber das ändert sich noch beim abkühlen.
Ca. 5 Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen, dann herunternehmen und auf einem Kuchengitter
auskühlen lassen. Danach luftdicht aufbewahren.

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Decadence in Cubes zum Jahrsende

Dieses Jahr Weihnachten war irgendwie eine Katastrophe! Ich hatte zwar (fast) alle Geschenke rechtzeitig eingekauft, aber ich habe gerade mal 3 Sorten Plätzchen geschafft. Zum Bloggen bin ich in der letzten Zeit auch nicht gekommen. Und außerdem wollte ich unbedingt als kleines Weihnachtsgeschenk für die Familie "Decadence in Cubes" machen.

Schon als Nicole diese himmlischen Würfel (die sie von Hande “geklaut” hat ;-) vorgestellt hat, habe ich mir das Rezept ausgedruckt. Doch es ist noch viel Zeit vergangen,  bis ich sie letztendlich nachgemacht habe! Jutta war da schon schneller und hat einen sehr lesenswerten Blog-Eintrag dazu verfasst.

Zum Foodblogger-Treffen in Würzburg hat sie uns dann diese leckeren Teilchen mitgebracht und da war es um mich geschehen! Köstlich! Ich glaube, ich hab die Hälfte aller Würfel gemampft und mir noch zwei zum Frühstück mitgenommen!

Zuhause wurde mir die Vorfreude erst mal vermiest, denn Creme double ist nicht so einfach zu bekommen bei uns. Nachdem mir Jutta einige Anlaufstellen geschickt hat, habe ich endlich Creme double bekommen (bei einem großen Edeka)! Ansonsten hätte ich wirklich auf Juttas Angebot, mir ein Care-Paket zu schicken, zurückkommen müssen (nochmals tausend Dank dafür :-)

So und da wären sie nun, meine Würfel – bereit zum Verschenken – doch Weihnachten ist schon vorbei :-(
Sogar eine schöne Verpackung habe ich gebastelt, denn ich habe online bei LandLust einen Schnittbogen für kleine Schachteln gefunden, die mir sehr gefallen. Ich habe die DIN A4 Vorlage auf DIN A3 vergrößert und so passen genau 4 Würfel in eine Schachtel. Damit die Schachtel keine Fettflecken bekommt, habe ich noch Backpapier ausgeschnitten und die Würfel darauf gebettet.

Nun dürfen sich meine Gäste zu Silvester auf die Würfel freuen – wenn bis dahin noch welche da sind ;-) Zu Weihnachten habe ich übrigens die Sablés chocolat à la fleur de sel verschenkt, eine Sorte Plätzchen, die ich geschafft habe! Die waren auf alle Fälle ein vollwertiger Ersatz für die himmlischen Würfel!

Und da noch nicht zu spät bin, um bei dem Fremdkochen-Event der Hüttenhilfe “Kulinarische Geschenke” mitzumachen, möchte ich dieses Rezept dazu einreichen.

Ich wünsche Euch allen ein glückliches und gesundes neues Jahr!

Decadence in Cubes – Himmlische Walnuss-Karamell-Würfel

Zutaten für den Boden
160 Gramm Dinkelmehl 630
100 Gramm Zucker, braun
100 Gramm Butter
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung
250 Gramm Crème double
75 Gramm braunen Zucker
75 Gramm weißen Zucker
2 EL Akazienhonig
25 Gramm Butter
3 EL Walnusslikör
1/2 TL Meersalz
1 Bio-Orange
200 Gramm Walnüsse

Zutaten für den Guss
150 Gramm  Zartbitterschokolade 70%

Quelle:
http://schnuppschnuess.typepad.com/manzfred/2009/06/nachgemacht-dekadenz-in-würfeln.html

Eine rechteckige Form (23x23cm) so mit Backpapier auslegen, dass es über den Rand ragt. So kann man später die Teigplatte einfach aus der Form heben. Ofen auf 180°C vorheizen (Ober- und Unterhitze)

Schokolade mit dem Messer in feine Stücke hacken. Die Nüsse in einer fettfreien Pfanne anrösten.

Alle Zutaten für den Teig in die Küchenmaschine (mit dem Messer) geben und mit Sichtkontakt in wenigen Sekunden zu einer feinkrümeligen Masse verarbeiten. Diese Krümelmasse in die Form schütten und mit den Händen festdrücken. Ca. 15 Minuten vorbacken.

Inzwischen die Zutaten für die Füllung mit Ausnahme der Nüsse und der Orangenschale in einem Topf zum Kochen bringen. Orangenschale nach Geschmack abreiben und zufügen. Eher zu wenig als zu viel, während des Reibens öfter abschmecken. Die Masse soll 5 bis 10 Minuten köcheln. Umrühren nicht vergessen.

Nüsse mit dem Messer grob hacken und auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Die Karamellmasse darauf gießen. Form in den Ofen stellen und 25 Minuten backen, bis eine schöne goldbraune Farbe entstanden ist.

Form aus dem Ofen nehmen und sofort die zerkleinerte Schokolade gleichmäßig aufstreuen, durch die Wärme schmilzt die Schokolade

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Birnenmarmelade mit Tonka

Unsere Nachbarn haben einen tollen Spalierbaum mit Williams-Christ-Birnen. Dieser Baum trägt immer so reichlich,
daß jedes Jahr mindestens ein großer Eimer für uns abfällt.

Die Birnen sind zuerst noch hart und grün, aber nach einigen Tagen werden die Birnen gelb und wenn man
reinbeisst, läuft einem der Saft über die Backen! So sind die Birnen genau richtig für unsere
Lieblings-Marmelade “Birne mit Tonka”. Für die eigenen Birnen ist das Rezept natürlich viel zu spät, aber vielleicht erwischt Ihr ja noch schöne saftige Birnen beim Obsthändler!

Wer die Tonkabohne nicht kennt, kann hier ein wenig darüber nachlesen. Ich habe meine Tonkabohnen online bei “Zauber der Gewürze” bestellt und habe sehr gute Qualität erhalten. Das Gewürz verleiht der Birnenmarmelade einen Hauch von Marzipan und Vanille – also genau das Richtige für meine beiden Mitgeniesser!





Birnenmarmelade mit Tonka
Menge: ca. 4-6 Gläser bei 200 – 250 ml Gläser

Zutaten:
900 g Birnen, geschält und ohne Kernhaus
500 g Gelierzucker 2:1
Saft einer Zitrone oder einen Beutel Zitronensäure
Etwa 1/2 Teelöffel Ascorbinsäure (Vitamin C)
1/2 bis 1 Tonkabohne je nach Größe und Vorliebe

Zubereitung:
Die Birnen in kleine Stücke schneiben und mit dem Zitronensaft pürieren. Den Zucker und das Vitamin C
hinzufügen und die Tonkabohne auf einer feinen Reibe dazureiben. Das Vitamin C bekommt man als Pulver
in der Apotheke und das Pulver erhindert, daß die Marmelade mit der Zeit nachdunkelt bzw. braun wird.
Das Mus aufkochen und unter rühren zirka 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Danach in sterilisierte
Gläser einfüllen und sofort verschließen.

Sehr gut schmeckt auch die Kombination Birne-Vanille (das Mark einer Vanilleschote dazugeben) oder
Birne-Ingwer-Limette (Saft und Schale von 1-2 Limetten und eine fein geriebene Ingwerwurzel, ca.
daumengroß dazugeben)

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