Kategorie-Archiv: Gemüse

Rote Bete-Gratin mit Schafskäse und Minze

So nun mit ziemlicher Verspätung das nächste Rote Bete-Rezept, mit dem ich die restlichen Rote Bete-Knollen und den Schafskäse aufgebraucht habe.

Gefunden habe ich dieses Gratin bei der Kaltmamsell von der Vorspeisenplatte, die es wiederum bei Petra von Chili und Ciabatta gefunden hat.

Das das Bloggen dieses Rezepts so lange gedauert hat, lag daran, dass ich bis jetzt noch kein Gericht so geziert hat beim Fotografieren. Es war für mich einfach unmöglich, das Gratin irgendwie attraktiv aufs Foto zu bringen.

Kein Foto war schön genug, erst kochte die Sahne unschön hoch und verspritzte die Form ganz schrecklich, dann versuchte ich, die Rote Beete dekorativ auf einen Teller zu drapieren, aber das sah aus wie schon mal gegessen.

So beim letzten Mal nun hab ich meine schönste Herz-Auflaufform hervorgeholt und mir besonders große Mühe beim Einschlichten gegeben. Das Foto geht jetzt so einigermaßen, ganz zufrieden bin ich zwar immer noch nicht, aber es ist blogtauglich ;-)

Viermal binnen kurzer Zeit gekocht und kein anständiges Foto – aber wir essen das Gratin immer noch sehr gerne!

Rote Bete-Gratin mit Schafskäse und Minze
Menge: 2 bis 3 Personen

Zutaten:
3-4 mittlere Rote Bete
200 ml Sahne
Salz
Pfeffer
2 Minzzweige (Pfefferminze wuchert jetzt schon bei mir im Garten)
1 Knoblauchzehe geschält und angequetscht
Butter für die Form
100 Gramm Schafskäse zerbröckelt
1-2 EL Pfefferminze gehackt

Quellen:
Vorspeisenplatte
Chili und Ciabatta

Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die gewaschenen Roten Bete einzeln in Alufolie packen, dabei mit Salz und Pfeffer würzen. Die Päckchen je nach Größe für 60-90 Minuten in den Backofen legen (Garprobe: Die Bete müssen sich mit einem Messer leicht einstechen lassen). Abkühlen, dann unter fließendem Wasser schälen. Wenn es schneller gehen soll, kann man auch auf fertig gekochte, vakumierte Rote Bete zurückgreifen.

Währenddessen die Sahne mit Minzzweigen, Knoblauch und etwas Salz in einen Topf geben und bis zum Sieden erhitzen. Topf vom Feuer nehmen und 15 Minuten ziehen lassen.

Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die roten Bete in Scheiben schneiden und in eine gebutterte Gratinform einschichten, salzen und pfeffern. Die Sahne durch ein Sieb auf die roten Bete gießen. Den zerbröckelten Schafskäse obenauf verteilen. die Form in den Ofen schieben und 20-25 Minuten backen: die Sahne soll blubbern und der Käse sich leicht braun färben.

Die gehackte Minze darüber streuen und mit schwarzem Pfeffer übermahlen. Vor dem Servieren 5 Minuten stehen lassen.

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Eingelegte Zucchini mit Paprika, Oliven und Zwiebeln

Die Zucchini-Schwemme macht auch bei uns nicht Halt ;-)  Bei mir wandern die meisten Zucchinis in Einmachglas – zusammen mit vielen Kräutern, Zwiebeln, Oliven und Paprika. Dadurch sieht das Ganze schön farbenfroh aus und ein Glas eingemachter Zucchini ersetzt auch mal einen grünen Salat, wenn gerade keiner zuhause ist.

Auch dieses Rezept , das ich von Bushcook abgeschaut habe, kann ich nur empfehlen. Eine schöne Rezeptsammlung für Lieblingsrezepte mit Zucchini findet Ihr übrigens auch im Kochtopf bei Zorra.




Eingelegte Zucchini mit Paprika, Oliven und Zwiebeln
Menge: ca. 12 Gläser mit 425 ml

Zutaten:
2 kg Zucchini
2 rote Paprika
2 gelbe Paprika
4-6 Zwiebeln (weisse und rote)
6 Knoblauchzehen
2 Gläser (425 ml) gekräuterte Oliven, trocken eingelegt
1 großer Bund Gartenkräuter, je nach Belieben Liebstöckel, Petersilie, Basilikum, Dill, Thymian, Oregano
4 Lorberblätter
einige Spritzer Olivenöl

Für den Sud:
500 ml weisser Balsamico-Essig
500 ml Kräuter-Essig (Kressi-Essig)
1000 ml Wasser
300 Zucker
5-6 EL Salz
2 EL Gurkengewürz
1 TL Senfkörner

Quelle: Nach einem Rezept von der Tante meines Mannes

Zubereitung:
Die Zucchini waschen und halbieren. Wenn nötig, das wattige Innere entfernen und in ca. 2 cm Würfel schneiden. Die Paprika ebenfalls waschen und in Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden, ebenso den Knoblauch. Die Kräuter waschen und klein hacken. Das komplette Gemüse samt Knoblauch, Kräutern und den Oliven in eine (oder mehrere) große Schüssel(n) geben und großzügig mit Olivenöl vermischen. Wenn man (Tupper)Schüsseln mit Deckel hat, kann man das einfach “durchschütteln”.

Das Gemüse einige Stunden oder über Nacht ziehen lassen. Alle Zutaten für den Sud aufkochen und das Gemüse portionsweise im Sud aufkochen lassen und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Mit einem Trichter das Gemüse in Gläser schichten. So alle Portionen aufkochen und auf die Gläser verteilen. Am Ende den Sud nochmals aufkochen lassen und auf die Gläser verteilen. Sofort danach den Deckel drauf machen und die Gläser umgedreht erkalten lassen.

Die Menge der Gläser die man rausbekommt richtet sich danach, wie dicht man die Zucchini in die Gläser einschichtet. Mir ist es auch schon passiert, daß der Sud nicht gereicht hat, dann habe ich noch ein wenig Essig und Wasser zugefügt und nochmals aufgekocht. Haltbarkeit ca. 1 Jahr.

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Im Ofen gebratener Lauch mit Thymian

Heute habe ich mal was ganz unspektakuläres für Euch, für mich war es aber einfach nur gut. Lauch ist ein Gemüse, das ich nicht besonders gerne esse. Im Eintopf vielleicht, aber das wars auch schon. Bei Jamie Oliver habe ich dieses Rezept für noch ganz junge Lauchstangen gefunden. Durch das Backen im Ofen bekommen sie ein süssliches Aroma und sind einfach köstlich. Manchmal sind es die einfachen Dinge, die glücklich machen ;-)

Im Ofen gebratener Lauch mit Thymian
Menge: 4 Personen

Zutaten:
20 dünne Lauchstangen
ein Schuss Olivenöl
ein Spritzer Rotweinessig
1 TL gehackte Thymianblätter
2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
etwas Salz

Quelle: Besser kochen mit Jamie

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze). Die Lauchstangen putzen, die äußeren Blattschichten entfernen. Den Lauch in einen Topf mit kochenden Salzwasser geben und 2-3 Minuten blanchieren. Abgießen und gründlich abtropfen lassen. Ich habe die Stangen sogar noch mit einem Küchentuch abgetrocknet. In einer Auflaufform die Lauchstangen mit dem Knoblauch, dem Thymian, einem guten Schuss Olivenöl und einem Spritzer Rotweinessig vermischen. Ca. 10 Minuten braten, bis die Stangen goldgelb geworden sind. Danach etwas salzen und servieren.

Fenchel-Curry-Suppe mit Bratwürsteln

Diese Kombination hört sich wirklich schräg an, aber auf den Alfons Schubeck ist Verlass! Die Suppe schmeckt wirklich hervorragend, alles verbindet sich auf das Feinste miteinander und Ingwer darf natürlich auch nicht fehlen. Nur ein wenig schwierig zu essen war das Ganze. Nach dem Fotografieren habe ich die Würstel in Scheiben geschnitten und in der Suppe versenkt ;-)





Fenchel-Curry-Suppe mit Bratwürsteln
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
450 g Fenchelknollen
800 ml Gemüsebrühe
10 Fenchelsamen
2 EL + 30 g kalte Butter
200 g Schlagsahne
1 Knoblauchzehe
1 Ingwerscheibe
½ TL Curry
1 Msp. Abgeriebene Schale von einer unbehandelten Orange
Salz
Gemahlener Chili
8 Nürnberger Rostbratwürstchen
1 EL Öl

Quelle: Zeitschrift“ Lecker“ Ausgabe 01-02/2011

Zubereitung:
Fenchel putzen, halbieren, waschen und den Strunk entfernen. In dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Fenchel im Fond mit den Fenchelkörnern knapp unter dem Siedepunkt bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten garen, bis er weich ist.

Für die braune Butter 2 EL Butter solange schmelzen, bis sie goldbraun wird. Gut 1/3 Fenchel als Einlage aus der Suppe nehmen und beiseite legen. Sahne zur Suppe gießen. Braune Butter und kalte Butter zugeben und mit dem Stabmixer fein pürieren.

Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Knoblauch mit dem Ingwer und dem Curry einrühren und einige Minuten ziehen lassen. Mit etwas Orangenschale, Salz und Chili abschmecken. Dann durch ein nicht zu feines Sieb streichen.

Bratwürstel in einer Pfanne im Öl bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten goldbraun anbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Übrigen Fenchel in Suppenschüsseln verteilen. Suppe mit dem Stabmixer aufschäumen und jeweils mit 2 Bratwürsteln servieren.

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Schweinsbraten mit Rübenkraut

So, mein Blog-Layout ist umgestellt und ich hoffe, es gefällt Euch genau so gut wie mir ;-) Ich finde es jetzt einfach klarer und die Bilder kommen besser zur Geltung. Außerdem habe auch ich mich an die Fleissaufgabe gemacht und ein alphabetisches Verzeichniss meiner Rezepte erstellt. Ihr findet den Index oben über dem Headerbild.

Nachdem ich Euch schon das Hassgericht meiner Kindheit vorgestellt habe, möchte ich Euch heute das absolute Lieblingsgericht von damals zeigen, nämlich Rübenkraut, auf gut bayerisch “Ruamkraut”. Für viele ist Rübenkraut Zuckerrübensirup, aber nicht hier in Bayern :-)
Für Rübenkraut werden Herbstrüben klein geschnetzelt und wie Sauerkraut mit Salz eingestampft und milchsauer vergohren. Leider gibt es das Rübenkraut heute nur noch sehr selten und viele kennen es gar nicht mehr. Mein Dad kauft es immer bei einem Kraut-Dandler (Händler) auf dem Freisinger Samstagsmarkt. Auf dem Viktualienmarkt in München kann man es bestimmt auch noch bekommen.
Roh riecht das Rübenkraut ziemlich streng und wir verpacken es immer in zwei Plastikbeuteln und in einer Plastikschüssel, damit der Kühlschrank nicht unangenehm riecht. Den Geschmack kann man gar nicht richtig beschreiben, eher süsslich und auf keinen Fall mit Sauerkraut zu vergleichen. Für mich einfach die Beste Beilage zum Schweinsbraten!

Rübenkraut
Menge: Als Beilage zum Schweinsbraten für 4 Personen

Zutaten:
750 g Rübenkraut
30 g Butter
1-2 EL Zucker
½ Zwiebel, gewürfelt
¼ l Fleischbrühe
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
In einem Topf die Butter zerlassen und die Zwiebel würfel andünsten. Sie dürfen ruhig etwas Farbe bekommen. Den Zucker dazugeben und leicht bräunen. Das Rübenkraut zusammen mit der Brühe in den Topf geben und mit geschlossenem Deckel etwa eine dreiviertel Stunde dünsten. Evtl. noch etwas Brühe angießen, mit Salz und Pfeffer würzen.

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