Kategorie-Archiv: Geflügel

Entenbrust mit Pflaumensauce und Schupfnudeln

Läuse machen einsam :-)
Kurz nach Weihnachten haben wir bei unserer Tochter die ungebetenen Gäste entdeckt und konnten so Silvester nur in trauter Dreisamkeit feiern. Wir haben einen Abend vorher noch zwei Entenbrüste aus dem Tiefkühler genommen und in den Kühlschrank zum auftauen getan, ohne uns auch nur ansatzweise Gedanken darüber zu machen, wie wir diese zubereiten wollten.
An Silvester gegen Mittag wurde uns das mit Schrecken bewusst und wir machten uns in der Blogwelt auf die Suche nach einem Rezept. Auf  Petra von Chili und Ciabatta ist Verlass – bei Ihr haben wir ein gutklingendes Rezept gefunden. Schnell noch den Vorrat überprüft und festgestellt, dass wir keine getrockneten Pflaumen hatten.
Also bin ich noch mal schnell los. Mich hat fast der Schlag getroffen – das ganze Dorf hatte wohl die gleiche Idee – der gesamte Parkplatz voll und draussen auf der Strasse parkten auch noch Autos. Aber wer geniessen will muss da durch!

Schupfnudeln gab es bei mir bisher gar nicht. In den fertig abgepackten ist immer Weizenmehl drin, was mein Mann nicht essen kann. Aber daß die Zubereitung so einfach ist, hatte ich mir nicht gedacht. Das Formen der Schupfnudeln hat komplett unsere Tochter übernommen. Das hat sie ganz toll gemacht, oder?

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Die Ente wurde zur Chefsache erklärt – mein Mann übernahm das Zubereiten. Dank der genauen Angaben von Petra wurde sie einfach perfekt, innen noch leicht rosa, die Haut super knusprig. Wir waren ein wenig skeptisch wegen der Orangen, aber sie schmeckten einfach hervorragend dazu!

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Entenbrust auf Pflaumensauce
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
200 Gramm  Getrocknete Pflaumen ohne Kern
200 ml  trockener Rotwein
4  Entenbrüste (180 bis 200 g schwer)
Salz
Pfeffer aus der Mühle
30 Gramm  Zucker
1  Prise  Kardamom
1 Prise  Zimt
1 Prise  Piment
1 Prise  Nelken
2 Bio-Orangen
Etwas  Zitronensaft

Quelle:

http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2006/01/Entenbrust_auf_.html

Zubereitung:
Den Rotwein leicht erwärmen. Die Backpflaumen darin 30 Minuten
einweichen.
Die Schale einer Orange abreiben, beide Orangen filettieren.

Entenbrüste waschen und trocken tupfen. Überschüssiges Fett
abschneiden, in der Pfanne auslassen. Die Haut gitterförmig
einschneiden, Brüste auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Backofen auf 100°C vorheizen, eine Platte mitwärmen.

Die Backpflaumen durch ein Sieb abgießen, den Wein auffangen. Den
Zucker in einem kleinen Topf goldbraun karamelisieren lassen, mit
Wein ablöschen, dabei etwas Wein zurückbehalten.

Die Entenbrüste auf der Hautseite etwa 6 Minuten knusprig braten,
wenden und weitere 4 Minuten braten.

Die Brüste auf die vorgewärmte Platte geben und im Backofen noch
etwa 30 Minuten nachgaren lassen. Den Bratrückstand mit dem
restlichen Wein loskochen und ebenfalls in den Topf geben. Die
Gewürze und die Orangenschale zugeben und alles auf die Hälfte
einkochen lassen. Die Backpflaumen sowie die filettieren Orangen und
den aufgefangenen Saft zugeben und zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln
lassen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken.

Die Entenbrüste schräg in dünne Scheiben aufschneiden. Mit der Sauce
servieren.

Anmerkung einfach guad: Wir hatten zwei Entenbrüste mit je ca.
300 Gramm.  Die Saucenzutaten ect. haben wir nicht verändert.

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Schupfnudeln
Menge: 4 Personen als Beilage

Zutaten:
500 Gramm gekochte Kartoffeln
200 – 300 Gramm Dinkelmehl 630
1 Ei
1 Prise Salz
1 Prise Muskat

Quelle:
nach einem Rezept in chefkoch.de

Zubereitung:
Die gekochten Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken und Mehl,
Ei, Muskat und Salz zu einem festen Teig kneten, ggf. noch etwas
Mehl hinzugeben. Auf einem bemehlten Backbrett zu fingerlangen und
fingerdicken Würstchen formen. In kochendem Wasser so lange kochen
(nicht sprudelnd), bis die Schupfnudeln aufschwimmen. Abschöpfen und
in einer vorgewärmten Auflaufform zwischenparken, bis alle
Schupfnudeln fertig sind. Dann die Schupfnudeln in einer Pfanne
anbraten.

Anmerkung: Im Rezept waren 500 Gramm Mehl angegben,
was mir viel zu viel erscheinte, also vorsichtig probieren. Bei mir reichten
200 Gramm Mehl aus.

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