Monatsarchive: Juli 2012

Toskanischer Brotsalat

Zu meinem Geburtstag muss ich noch ein Rezept nachreichen, auf das bestimmt einige warten, die auf meiner Geburtstagsfeier waren. Meine Freundin hat nämlich einen mords-leckeren Brotsalat mitgebracht, der in kürzester Zeit leer war und von dem alle das Rezept haben wollten! (Danke nochmal an Tina :o) Der Salat ist aus dem 30-Minuten-Kochbuch von Jamie Oliver und ich kann ihn Euch nur wärmstens empfehlen!

Toskanischer Salat

Menge: 4 Personen als Beilage

Zutaten:
1/2 Ciabatta-Brot
einige Zweige Oregano oder Rosmarin
1 TL Fenchelsamen
1 kleines Bund Basilikum
1 EL kleine Kapern
4 Handvoll rote und gelbe Kirschtomaten
3 Fleischtomaten
30 g Sardellenfilets in ÖL (hat meine Freundin weggelassen)
6 eingelegte rote Paprikaschoten
1 Knoblauchzehe
Rotweinessig
Parmesan
Olivenöl
Meersalz und schwarzer Pfeffer

Quelle:
Jamie Oliver, 30-Minuten-Menüs

Zubereitung:
Backofengrill auf Maximum vorheizen.

Ciabatta in 2 cm große Stücke zerpflücken, auf einem Backblech mit Olivenöl beträufeln. Kräuter abbrausen,
trockenschütteln, mit den Fenchelsamen und ein wenig Salz unter das Brot mischen. Im mittleren Teil des
Ofens 10 Minuten grillen bis die Brotstücke goldgelb und knusprig sind.

Basilikum abbrausen. Kapern abtropfen lassen. Kirschtomaten und Fleischtomaten waschen und trockentupfen.
Auf einem großen Schneidbrett die Kapern mit den Sardellen aus der Dose (wenn verwendet), dem Großteil der
Basilikumblätter und 4 eingelegten Paprikaschoten grob hacken, dabei vermischen. Knoblauch dazupressen
und die Mischung zusammen mit allen Tomaten klein hacken. In eine große Servierschüssel umfüllen und den
Salat mit 1 Schuss Rotweinessig, 1 gutem Schluck nativen Olivenöl, Salz und Pfeffer anmachen.

Die restlichen 2 Paprikaschoten in Stücke reißen und mit den Brotstücken zufügen. Mit den Händen unter-
mischen, dabei die Zutaten leicht zerdrücken. Abschmecken bei Bedarf mit etwas Essig abrunden. Mit den
restlichen Basilikumblättern bestreuen, Parmesan darüberreiben und servieren.

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American Cheesecake mit Erdbeeren

Anfang Juli gab es was zu feiern – 40 Jahre wird man schließlich nicht alle Tage ;-) Meine Arbeitskollegen sparten nicht mit gutgemeinten Ratschlägen und netten Kommentaren, eigentlich kaum zu glauben, dass ich Ihnen trotzdem einen Kuchen mitgebracht habe….

Welchen Kuchen ich machen wollte stand ziemlich gleich fest, denn Erdbeeren mag ich (nach Himbeeren) am liebsten und das Bild auf der Zeitschrift "Lecker Backery" hat mich sofort angesprochen. Außerdem habe ich noch nie einen Kuchen gemacht, bei dem ein Tortenring gebraucht wird. Ich hab das Ding schon mindestens 2 Jahre zuhause und hab ihn noch nie verwendet!

Zuerst hatte ich Probleme, den Tortenring auf eine Größe festzustellen, aber mit zwei Tesastreifen konnte das schnell behoben werden. Der Rest war ziemlich einfach und die Zubereitung des Kuchens ging leicht von der Hand. Der sahnige Erdbeertraum hat uns allen sehr gut geschmeckt, ein würdiger Kuchen für meinen Vierziger!

Für meine Familie habe ich den gleichen Kuchen in klein (18 cm im Durchmesser) gemacht. Dafür einfach alle Zutaten halbieren. Auf den Bildern seht Ihr den kleinen Kuchen. Da ich nur einen Tortenring habe, habe ich den Springformrand meiner kleinen Form genommen und ich hatte Angst, dass der Kuchen da nicht richtig rausgeht. Deshalb habe ich den Rand mit Frischhaltefolie umwickelt, was leider zu einem unschönen Kuchenrand geführt hat, da die Folie Falten geworfen hat. Meine Sorge war völlig unnötig, denn der große Kuchen ließ sich ohne Probleme mit einem Messer vom Tortenring lösen.





American Cheesecake mit Streuselboden

Menge: 1 Kuchen, Durchmesser 26 cm

Zutaten:
Öl für die Tortenplatte
60 g Mandelkerne mit Haut
240 g helle Kekse (ich habe Hobbits von Brandt genommen)
100 g Butter
14 Blatt weiße Gelatine
ca. 1,2 kg Erdbeeren
2 TL Zucker
150 g Zucker
2 EL Zucker
200 g Schlagsahne
500 g Mascarpone
500 g Magerquark
2 Päckchen Vanillezucker
1-2 TL Zitronensaft
1 großer Gefrierbeutel

Quelle: Zeitschrift “Lecker Backery”

Zubereitung:
Einen Tortenring oder einen hohen Springformrand von einer beschichteten Form auf eine mit etwas Öl
bestrichene Tortenplatte setzen. Mandeln grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten.
Sofort herausnehmen. Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Rollholz fein zerbröseln.
Butter in einem Topf schmelzen und mit den Keksbröseln und den Mandeln mischen. Bröselmasse in den
Formrand geben und als Boden gleichmäßig andrücken. Ca. 30 Minuten kalt stellen.

2 und 12 Blatt Gelatine getrennt in kaltem Wasser einweichen. 750 g Erdbeeren waschen, gut abtropfen lassen
und putzen, das ergibt dann ca. 700 g. Die Erdbeeren pürieren. 200 g Erdbeerpüree und 2 TL Zucker verrühren.
2 Blatt Gelatine ausdrücken und bei schwacher Hitze auflösen und mit dem Erdbeerpüree (die 200 g) verrühren,
10-15 Minuten kalt stellen.

Sahne steif schlagen. Mascarpone, Quark, 150 g Zucker, Vanillezucker und übriges Erdbeerpüree verrühren.
12 Blatt Gelatine ausdrücken und bei schwacher Hitze auflösen. Erst 2 EL Creme unter die Gelatine rühren,
dann die Gelatinemischung unter die restliche Creme rühren. Sahne unterheben.

Die Hälfte der Mascarponecreme auf den Tortenboden streichen und die Hälfte des Erdbeerpürees darauf verteilen.
Mit einer Gabel locker unterziehen, so dass Schlieren entstehen. Die restliche Creme und übriges Erdbeerpüree
darauf geben und ebenso mit einer Gabel marmorieren. Torte mindestens 6 Stunden, besser über Nacht kalt stellen.

Rest Erdbeeren waschen, abtropfen lassen und putzen. Eine Hälfte pürieren und mit 2 EL Zucker und Zitronensaft
abschmecken. Andere Hälfte würfeln oder in Scheiben schneiden. Torte aus dem Ring lösen mit den Erdbeeren
und dem Erdbeerpüree garnieren.

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Risotto mit Lachs, Erbsen, Basilikum und Minze

Hier geht es gleich weiter mit Minze und mit Jamie Oliver, aber die Hauptrolle in diesem Gericht spielt diesmal die Erbse. Aber nicht diese fahlen, muffigen Erbsen aus der Dose, die man weit verbreitet in Nudelsalaten mit Mayonnaise findet ;-) Nein, hier kommen frische Erbsen zum Einsatz, knallgrün und knackig!
Jamie Oliver gibt die Erbsen in ein Risotto mit Minze und Basilikum. Normalerweise gibt es dazu Garnelen, bei uns war es ein Lachsfilet. Schön farbenfroh und sehr lecker!




Risotto mit Lachs, Erbsen, Basilikum und Minze
Menge: 6 Personen

Zutaten:
1 – 1 1/2 Liter Gemüsebrühe
1 EL Olivenöl
2 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1/2 Staude Bleichsellerie
400 g Risottoreis
2 Weingläser trockener Weißwein
Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer
70 g Butter
3 gute Hand voll frisch enthülste Erbsen
1 EL Butter
500 g Lachsfilet, in ca. 1 cm große Würfel geschnitten
1 Hand voll Basilikumblätter, in Streifen geschnitten
1/2 Hand voll Minze, in Streifen geschnitten
Saft von 1 Zitrone
Nach Belieben Parmesan

Quelle: Nach Jamie Oliver

Zubereitung:
Die Hälfte der Erbsen in der Butter und in etwas Brühe weich dünsten und anschließend zerstampfen und warm stellen.

Die Brühe zum Kochen bringen. In einem weiten Topf das Öl erhitzen und die Zwiebeln, den Knoblauch und den Sellerie ca. 4 Minuten auf kleiner Stufe weich schwitzen. Den Reis einstreuen und die Temperatur höher schalten.

Ständig rühren, damit der Reis nicht braun wird. Sobald er glasig wird den Weißwein zugiessen und solange weiterrühren, bis der Alkohol eingekocht ist.

Die Temperatur wieder verringern und eine Schöpfkelle mit Brühe in das Risotto geben und rühren. Das Ganze darf nur noch leise blubbern sonst wird der Risotto zu schnell gar. Schöpfkellenweise weitere Brühe dazugeben, aber immer erst, bis die letzte Portion Flüssigkeit aufgesogen ist. Nach ca. 15-20 Minuten sollte der Reis fast weich sein, aber noch etwas Biss haben.

Jetzt das Erbsenpüree, die ganzen Erbsen und die Lachswürfel unter den Risotto mischen und noch ca. 2 Minuten köcheln. Dann die Kräuter und den Zitronensaft einrühren. Vom Herd nehmen und noch ca. 5 Minuten durchziehen lassen, dann wenn gewünscht den Parmesan unterrühren. Jamie Oliver lässt den Parmesan weg, denn er passt nicht zu Meeresfrüchten. Ich habe ca. eine Handvoll Parmesan dazugegeben und wir fanden es alle lecker!

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