Sehr viel gibt es hier leider im Moment nicht zu lesen. Ich fotografiere zwar immer mal wieder ein Gericht, aber die Fotos schaffen es irgendwie nicht von alleine rein in meinen Blog ;-)
Samstag ist der einzige Tag, an dem ich es zur Zeit schaffe, mal was neues auszuprobieren. Meine Tochter hat schon vor längerer Zeit mal Milchbrötchen für das Sonntagsfrühstück “bestellt”. Beim Suchen der Rezepte im Internet (wozu habe ich eigentlich so viele Koch- und Backbücher frag ich mich da manchmal ;-) bin ich auf das Rezept von Lutz (Plötzblog) gestoßen, der praktischerweise auch Ziegenmilch und Ziegenbutter verwendet hat.
Neugierig gemacht hat mich im Rezept der Vorteig, auch Water roux genannt, von dem ich noch nie was gehört habe. Das Rezept samt einer Erklärung zu diesem Vorteig findet Ihr hier. Als einzige Änderung habe ich Dinkelmehl 630 verwendet anstatt Weizenmehl 550.
Fazit: Die Milchbrötchen waren dank der Vorbereitung am Samstagabend am Sonntagmorgen schnell gebacken und waren genau so schnell auch wieder aufgefuttert – gibt es ein größeres Lob?


Ziegenmilchbrötchen
Menge: 10 Stück
Zutaten Water roux:
25 g Weizenmehl 550
125 g Ziegenmilch
Zutaten Hauptteig:
Water roux
425 g Dinkelmehl 630
125 g Ziegenmilch
40 g Zucker
15 g Biofrischhefe
50 g Ziegenbutter
5 g Salz
10 g Backmalz
Rosinen nach Belieben
Ei zum Bestreichen
Quelle: Plötzblog
Für das Water roux Mehl und Milch unter ständigem Rühren auf 65°C erhitzen bis die Masse stockt, mit Folie abdecken und abkühlen lassen.
Alle Zutaten außer Butter und Salz 15 Minuten auf zweiter Stufe zu einem straffen Teig kneten. Dann Butter und Salz zugeben und weitere 5-10 Minuten kneten bis sich der Teig geschmeidig anfühlt und sich vom Schüsselboden löst. Den Teig 30 Minuten warm gehen lassen. Das Volumen sollte sich verdoppeln.
10 Teiglinge zu ca. 80 g abstechen, rund schleifen und auf Backpapier setzen. Die Teiglinge nach Belieben einschneiden, mit Ei abstreichen und 12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank lagern.
Ich habe dazu das Backblech in einen Müllbeutel gelegt und diesen ein wenig aufgeblasen, damit er nicht an die Milchbrötchen kommt. Dann schnell mit einer Folienklemme zugemacht und ab damit in den Kühlschrank!
Am nächsten Tag morgens die Teiglinge nochmals mit Ei abstreichen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C 15-20 Minuten backen.
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Abgesehen davon, dass mich Brötchen mit Ziegenmilch eh sofort anspringen, musste ich über deine Mülltütenmethode lachen: Ja, exakt so mach ich das auch :)
Toll schaun die aus!
Vielen Dank für das Rezept. Das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Ich esse gerne Brötchen, doch diese hier sehen besonders interessant aus.
@ Heike
Danke! Das mit der Mülltüte hab ich mal auf irgendeinem Blog gelesen. Fand ich genial, denn wie soll man das Blech denn sonst zudecken – ein Geschirrtuch klebt immer! fest… ;-)
@ Manu
Vielen Dank!
das rezept gefällt mir total gut – endlich mal eins, da man vorbereitet und am sonntagmorgen schnell fertigbacken kann! Super!
@ Küchenschabe
Das fand ich auch, mein Dank gilt Lutz ;-)
du weißt schon, dass die unverschämt gut aussehen?!
@ Eva
So ein Lob von Dir ehrt mich! Ich bin auch ganz stolz, dass die Milchbrötchen so schön geworden sind!
Hallo, ich bin heute auf deinen Blog gestossen – er gefällt mir richtig gut, ich finde deine Rezete lesen sich ausgesprochen lecker und deine Fotos sind dir sehr gelungen.
Liebe Grüße!
@ Kochfreak
Vielen Dank, so etwas hört man gerne!
Hallo! Boah, die sehen ja lecker aus. Da kann ich verstehen, dass sie schnell weg waren. :-)