Monatsarchive: November 2011

Birnenmarmelade mit Tonka

Unsere Nachbarn haben einen tollen Spalierbaum mit Williams-Christ-Birnen. Dieser Baum trägt immer so reichlich,
daß jedes Jahr mindestens ein großer Eimer für uns abfällt.

Die Birnen sind zuerst noch hart und grün, aber nach einigen Tagen werden die Birnen gelb und wenn man
reinbeisst, läuft einem der Saft über die Backen! So sind die Birnen genau richtig für unsere
Lieblings-Marmelade “Birne mit Tonka”. Für die eigenen Birnen ist das Rezept natürlich viel zu spät, aber vielleicht erwischt Ihr ja noch schöne saftige Birnen beim Obsthändler!

Wer die Tonkabohne nicht kennt, kann hier ein wenig darüber nachlesen. Ich habe meine Tonkabohnen online bei “Zauber der Gewürze” bestellt und habe sehr gute Qualität erhalten. Das Gewürz verleiht der Birnenmarmelade einen Hauch von Marzipan und Vanille – also genau das Richtige für meine beiden Mitgeniesser!





Birnenmarmelade mit Tonka
Menge: ca. 4-6 Gläser bei 200 – 250 ml Gläser

Zutaten:
900 g Birnen, geschält und ohne Kernhaus
500 g Gelierzucker 2:1
Saft einer Zitrone oder einen Beutel Zitronensäure
Etwa 1/2 Teelöffel Ascorbinsäure (Vitamin C)
1/2 bis 1 Tonkabohne je nach Größe und Vorliebe

Zubereitung:
Die Birnen in kleine Stücke schneiben und mit dem Zitronensaft pürieren. Den Zucker und das Vitamin C
hinzufügen und die Tonkabohne auf einer feinen Reibe dazureiben. Das Vitamin C bekommt man als Pulver
in der Apotheke und das Pulver erhindert, daß die Marmelade mit der Zeit nachdunkelt bzw. braun wird.
Das Mus aufkochen und unter rühren zirka 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Danach in sterilisierte
Gläser einfüllen und sofort verschließen.

Sehr gut schmeckt auch die Kombination Birne-Vanille (das Mark einer Vanilleschote dazugeben) oder
Birne-Ingwer-Limette (Saft und Schale von 1-2 Limetten und eine fein geriebene Ingwerwurzel, ca.
daumengroß dazugeben)

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Zwiebel-Thymian-Stangen

Bei Steph im Kuriositätenladen kann man einfach nicht vorbeischauen, ohne dass einem das Wasser im Mund
zusammenläuft. Letztens war da dieses Brot mit den Röstzwiebeln und Käse – Mensch, da kann doch keiner dran vorbeigehen ;-)

Wie jedes Jahr hatten wir auch heuer unsere Zwetschgenmarmeladen-Produktion, über die ich schon mal hier
und hier berichtet habe. Nach der ganzen Marmeladenprobiererei gieren wir alle nach etwas Deftigem.
Deshalb habe ich noch gekocht und zur Vorspeise wollte ich ein Zwirbelbaguette machen, nun sollten es doch die Zwiebel-Thymian-Stangen werden.

Ein Gläschen Balsamico-Zwiebeln hatte ich eh noch da, also gleich ran ans Werk.

Ich hab fast alles wie Steph gemacht, einzig habe ich etwas mehr – also um genau zu sein, schon ziemlich
viel mehr Mehl genommen, denn bei mir war der Teig eine ziemlich klebrige Angelegenheit und ich hab da
nicht die nötige Geduld beim beim Formen der Brote. Ach ja und ich hab Parmesan genommen statt Milbenkäse.

Das Brot schmeckt durch den Milch- und Olivenölanteil im Teig wie ein herzhafter Zopf. Schon nach kurzer
Zeit war alles ratzfatz weggeputzt…

Jetzt wird hier schon der Wunsch nach neuen Baguettes laut, aber dazu muss ich erst mal wieder Balsamico-
Zwiebeln machen!

Vielen Dank an Steph für dieses Rezept, eine schöne Schritt für Schritt-Anleitung wie man das Baguette
genau faltet, findet Ihr auf Ihrem Blog.



Zwiebel-Thymian-Stangen
Menge: 6 Stück

Vorteig:
100 g Mehl Typ 550 (Dinkelmehl 630)
2 1/2 g Salz
3/4 TL Olivenöl
1/2 TL Milch
70 ml Wasser
1 g Trockenhefe

Haupteig:
600 – 800 g Mehl Typ 550 (Dinkelmehl 630)
5 g Trockenhefe
500 ml Wasser
20 ml Olivenöl
20 ml Milch
15 g Salz
Vorteig

Füllung:
500 g Balsamico-Zwiebeln
einige Stengel Thymian
100 g frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:
Für den Vorteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer gründlich verrühren, bis ein elastischer, glatter Teig entstanden ist. Die Schüssel in einen Plastikbeutel stellen und im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen.

Hauptteig
Die Trockenhefe mit dem Wasser in eine Schüssel geben und einige Minuten stehen lassen, bis die Trockenhefe komplett aufgelöst ist. Die übrigen Zutaten dazu geben und mit dem Mixer einige Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Die Schüssel in einen Plastikbeutel stellen und gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
Den Teig entgasen, wieder abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig halbieren und eine Teigportion auf der gut bemehlten Arbeitsfläche rechteckig einen knappen cm dick ausrollen.

Auf das mittlere Drittel des Teigrechteckes ein Viertel der Balsamico-Zwiebeln geben, gleichmäßig verteilen, glatt streichen und mit etwas Thymian und Parmesan bestreuen.

Das rechte Teigdrittel über das mittlere klappen und ein weiteres Viertel der Zwiebeln darauf geben und verstreichen. Erneut mit Thymian und Parmesan bestreuen.

Den Teigdeckel gut festdrücken und den gefalteten Laib quer legen.

Erneut, erst das rechte Drittel und dann das linke Drittel nach innen klappen, gut andrücken und abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den gefalteten Teigling quer! in 3 gleichbreite Streifen schneiden und mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, dabei den Teigling etwas lang ziehen, so dass die Stangen so lang wie die kurze Seite des Backbleches werden.
Mit etwas Käse bestreuen, das Backblech in einen großen Plastikbeutel stellen und 30 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Backofen schwaden und die Zwiebel-Thymian-Stangen ca. 30 Minuten backen, bis sie goldbraun geworden sind.

Während die ersten 3 Stangen backen, den restlichen Teig wie oben beschrieben verarbeiten und die nächsten Stangen anschließend backen. Auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen.

Sehr lecker schmecken die Zwiebel-Thymian-Stangen auch mit klein gewürfelter Chorizo, Salsiccia oder Speck.

Foodbloggertreffen in Würzburg

So, ich bin bestimmt wieder die letzte, die vom Foodbloggertreffen in Würzburg schreibt ;-) Aber wer bei mir Fotos
von leckerem Essen erwartet, wird leider enttäuscht. An unserem Tisch wurde gar nicht fotografiert, wir haben
uns hungrig auf das leckere Essen gestürzt und haben das Fotografieren völlig vergessen!

Dafür kann ich Euch aber ein paar schöne Bilder von Würzburg bieten! Am Samstag morgen war es hier bei uns
ziemlich neblig, aber schon auf dem Hinweg spitzte die Sonne ein wenig durch die Wolken. In Würzburg
angekommen, habe ich erst mal bei der Osteria vorbeigeschaut und dann ging es ab auf die Festung, getreu
nach dem Motto: Willst Du die Marienfestung sehen, musst Du viele Stufen gehen!

Aber für eine solche Aussicht kann man schon ein wenig Arbeit in Kauf nehmen!

Würzburg noch ein wenig schläfrig im Morgennebel

Die Marienfestung von der alten Mainbrücke aus!

Flanieren auf der alten Mainbrücke….

und gleich noch einen Brückenschoppen dazu!

Denkmal mit Taube und eine niedliche Statue aus dem Park der Residenz

Ab 14 Uhr ging es los und wir haben eine kleine Führung von Petra bekommen, wo wir allerlei wissenswertes, lustiges und kurioses über Würzburg erfahren haben. Dankeschön Petra!

Und hier der Ort des Geschehens, wo wir köstlich bewirtet wurden und viel Spaß hatten!

Vielen Dank an Evi, Noémi und Simone für das Organisieren und auch vielen Dank an Anikó, die Schuld war,
dass dieses Treffen überhaupt statt fand. Der Oskar des Abends ging an das Team der Osteria Trio, denn wie
die alles gewuppt haben, war einfach Klasse. Eine Vorspeise war besser als die Andere und die Pizzas waren
ein Traum! Das Nachspeisen-Büffet ebenfalls, der Oskar für die beste Nachspeise ging für mich eindeutig an
Juttas Decadence in Cubes! Unbedingt probieren!

Am Sonntag wurden die Kilos dann wieder abtrainiert, denn zusammen mit Petra, Kräutersturm und Kochfrosch
ging es eine weitere vergnügliche Runde zum Geocachen in die Innenstadt. Leider war es wie immer, wenn
es schön ist, viel zu schnell vorbei!

Hier nun die Links zu den anderen Teilnehmern, und da gibt es auch Fotos vom Essen ;-)

Sammelhamster
Kyche
Brot und Rosen
Kochfrosch
Schnuppschnüss ihr Manzfred
lamiacucina
Deichrunner
Dillspitzen
Miris Kitchen
Essen aus Engelchens Küche
Süße Hex
Würzblog
Corumblog
Einfach köstlich
Heikes Blog
Azestoru
Cucina e piu
und ein Bericht in der Mainpost – jetzt sind wir sind berüüühmt ;-)

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