Monatsarchive: August 2011

Wo gehts hier zur Ostsee??

Endlich Urlaub! Lang und heiß ersehnt! Doch erst mussten wir die Fahrt hinter uns bringen… Die Ostsee ist ja nun mal nicht gerade der nächste Weg von uns aus. Nach einer Fahrt von 10 Stunden bei gefühlten 50 Grad im Auto und einigen Staus kamen wir ziemlich fertig in Zingst an. Wir waren nicht einmal mehr in der Lage, uns das Meer anzuschauen. Rein mit dem Gepäck in die Wohnung, schnell duschen und dann ab ins Bett. Leider regnete es die ganze Nacht und von den 30 Grad, die wir bei der Hinfahrt hatten, war nicht viel übrig geblieben. Trotzdem lugte heute hier und da einmal die Sonne raus und wir konnten endlich ans die Ostee. Wunderschön, wir konnten uns kaum sattsehen! Der Wind, die Wellen…. hier schon ein mal ein paar Eindrücke von unserem ersten Tag an der Ostsee!

Eingelegte Zucchini mit Paprika, Oliven und Zwiebeln

Die Zucchini-Schwemme macht auch bei uns nicht Halt ;-)  Bei mir wandern die meisten Zucchinis in Einmachglas – zusammen mit vielen Kräutern, Zwiebeln, Oliven und Paprika. Dadurch sieht das Ganze schön farbenfroh aus und ein Glas eingemachter Zucchini ersetzt auch mal einen grünen Salat, wenn gerade keiner zuhause ist.

Auch dieses Rezept , das ich von Bushcook abgeschaut habe, kann ich nur empfehlen. Eine schöne Rezeptsammlung für Lieblingsrezepte mit Zucchini findet Ihr übrigens auch im Kochtopf bei Zorra.




Eingelegte Zucchini mit Paprika, Oliven und Zwiebeln
Menge: ca. 12 Gläser mit 425 ml

Zutaten:
2 kg Zucchini
2 rote Paprika
2 gelbe Paprika
4-6 Zwiebeln (weisse und rote)
6 Knoblauchzehen
2 Gläser (425 ml) gekräuterte Oliven, trocken eingelegt
1 großer Bund Gartenkräuter, je nach Belieben Liebstöckel, Petersilie, Basilikum, Dill, Thymian, Oregano
4 Lorberblätter
einige Spritzer Olivenöl

Für den Sud:
500 ml weisser Balsamico-Essig
500 ml Kräuter-Essig (Kressi-Essig)
1000 ml Wasser
300 Zucker
5-6 EL Salz
2 EL Gurkengewürz
1 TL Senfkörner

Quelle: Nach einem Rezept von der Tante meines Mannes

Zubereitung:
Die Zucchini waschen und halbieren. Wenn nötig, das wattige Innere entfernen und in ca. 2 cm Würfel schneiden. Die Paprika ebenfalls waschen und in Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden, ebenso den Knoblauch. Die Kräuter waschen und klein hacken. Das komplette Gemüse samt Knoblauch, Kräutern und den Oliven in eine (oder mehrere) große Schüssel(n) geben und großzügig mit Olivenöl vermischen. Wenn man (Tupper)Schüsseln mit Deckel hat, kann man das einfach “durchschütteln”.

Das Gemüse einige Stunden oder über Nacht ziehen lassen. Alle Zutaten für den Sud aufkochen und das Gemüse portionsweise im Sud aufkochen lassen und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Mit einem Trichter das Gemüse in Gläser schichten. So alle Portionen aufkochen und auf die Gläser verteilen. Am Ende den Sud nochmals aufkochen lassen und auf die Gläser verteilen. Sofort danach den Deckel drauf machen und die Gläser umgedreht erkalten lassen.

Die Menge der Gläser die man rausbekommt richtet sich danach, wie dicht man die Zucchini in die Gläser einschichtet. Mir ist es auch schon passiert, daß der Sud nicht gereicht hat, dann habe ich noch ein wenig Essig und Wasser zugefügt und nochmals aufgekocht. Haltbarkeit ca. 1 Jahr.

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Aus meiner Nachbackliste – Kuchen mit Johannisbeeren

Es tut mir leid, daß ich mich schon so lange nicht mehr gemeldet habe, irgendwie ist die Luft raus im Moment, ich bin einfach urlaubsreif würde ich mal sagen. Viel Stress, wenig Zeit Neues auszuprobieren.

Das wenig Neue, das ich ausprobiert habe, möchte ich aber gerne mit Euch teilen – bevor die Johannisbeersaison endgültig vorbei ist!

Zuerst war da dieser wunderbare Blitzbutterkuchen vom Blech, den Juliane von Schöner Tag noch! mit Johannisbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren gemacht hat. Bei mir gab es Johannisbeeren mit Süsskirschen. Diesen Kuchen kann ich uneingeschränkt empfehlen, geht super schnell, ist saftig flaumig und einfach unwiderstehlich! Ich werde den Kuchen auf alle Fälle noch mit Zwetschgen und/oder Äpfeln ausprobieren.


Dann noch ein Johannisbeerkuchen von Julianes Blog, nämlich die köstliche Johannisbeer-Tarte. Normalerweise habe ich es nicht so mit Johannisbeerkuchen, die eine Baisermasse drauf haben, aber dieses Rezept konnte mich ebenso wie das vorherige restlos überzeugen. Ich hatte zwar keine Backoblaten, aber es klappte trotzdem tadellos, der Boden weichte kein bisschen durch!

Vielen Dank an Juliane für die Rezepte!

Blitz-Butterkuchen vom Blech mit Johannisbeeren und Süsskirschen
(für ein tiefes Backblech)

Zutaten:
800g rote Johannisbeeren
400g Süsskirschen
250g Schlagsahne
4 Eier, Größe M
250g+75g Zucker
1 EL Vanillezucker
Salz
375g Mehl
1 Packung Backpulver
Fett und Paniermehl
100g Butter
100g Mandelblättchen

Quelle: Schöner Tag noch

Zubereitung:
Johannisbeeren waschen, abtropfen lassen und die Beeren mit einer Gabel von den Rispen streifen. Himbeeren verlesen, eventuell waschen. Stachelbeeren waschen, abtropfen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Butter einfetten und mit Paniermehl bestreuen.

Sahne, Eier, 250g Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz in eine Rührschüssel geben. Mit den Quirlen des Handrührgeräts so lange verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Mehl und Backpulver zugeben und mit dem Handrührgerät weiterrühren, bis sich alles zu einem glatten Teig verbunden hat.

Den Teig auf das gefettete Backblech gießen und gleichmäßig glattstreichen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten backen. Derweil die Butter bei mittlerer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. 75g Zucker mit den Mandelblättchen vermischen.

Das Backblech aus dem Ofen holen, die Früchte gleichmäßig auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Dann die geschmolzene Butter und den Zucker mit dem Mandelblättchen über die Früchte geben. Backblech zurück in den Ofen schieben und den Kuchen in ca. 30 Minuten fertigbacken.


Johannisbeertarte
(für eine Springform mit 26cm Durchmesser)

Zutaten:

Für den Teig:
300g Mehl
70g Zucker
1 Prise Salz
100g kalte Butter
1 Ei (evtl. 2 Eier)

Für den Belag:
500g rote Johannisbeeren
80g Butter
200g gemahlene Mandeln
200g Zucker
40g Speisestärke
2 Obstkuchenoblaten (groß, rechteckig) (weggelassen)
3 Eiweiß
1 Prise Salz
Zum Bestäuben: Puderzucker

Quelle: Schöner Tag noch

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Salz, Ei und in kleine Stückchen geschnittene Butter erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann von Hand zu einem Teig verkneten. Im Originalrezept wird ein Ei verwendet, damit blieb der Teig bei mir aber extrem krümelig und ich konnte ihn nicht ausrollen. Beim nächsten Mal verwende ich auf die Mehlmenge 2 Eier! Teig in Klarsichtfolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

Johannisbeeren waschen, abtropfen lassen. Beeren mit einer Gabel von den Rispen streifen. Die Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen, dann 100g Mandeln und 100g Zucker zur geschmolzenen Butter in den Topf geben und alles unter Rühren bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Mit den Beeren und der Speisestärke vermengen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie möglichst rund ausrollen, dann in die ungefettete Springform legen. Festdrücken und einen möglichst hohen Rand hochziehen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Backoblaten auf die passende Größe zurechtbrechen und auf den Teig legen.

Jetzt die Eiweiße mit einer Prise Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen. Dann die restlichen 100g Zucker nach und nach zugeben, bis der Eischnee glänzt. Eischnee und restliche Mandeln zur Beerenmasse geben. Alles vorsichtig miteinander vermengen. Auf den Teig mit den Oblaten gießen und glattstreichen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 50-60 Minuten backen. Eventuell nach 30 Minuten die Hitze auf 180 Grad reduzieren.

Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit Puderzucker bestäuben und in der Form 20 Minuten abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen und vollends auskühlen lassen.

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