Monatsarchive: März 2011

Zitronenkuchen aus der Rose Bakery

Wenn das Leben Dir Zitronen schenkt… mach Zitronenkuchen draus – so betitelte Chef Hansen unlängst seinen Zitronenkuchen, den er bei Fool for Food gefunden hatte.

Das passt ganz gut, denn im Moment läuft einiges nicht ganz so rund bei uns. Deshalb musste ich die letzten Wochen meinen Blog etwas vernachlässigen, da ich weder die Zeit noch die Kraft hatte zu bloggen. Inzwischen hat es sich etwas gebessert und am Sonntag hatten wir lieben Besuch. Was lag also näher, als Zitronenkuchen zu backen ;-)

Uns allen hat der Zitronenkuchen sowas von gut geschmeckt und es ist erstaunlich, wie sich der Geschmack von flaumig weich gleich nach dem Abkühlen zu lecker saftig nach einem Tag Lagerung verändert.

Das ist definitiv ein Lieblingsrezept von mir und der Zitronenkuchen wird bestimmt noch oft gebacken. Mit dem Guss und den Zitronenzesten habe ich es nicht so genau genommen. Mir gefällt es, wenn der Guss dekorativ an den Seiten runterläuft ;-)

Zitronenkuchen aus der Rose Bakery
Menge: Reicht für eine Kastenform, 25 cm

Zutaten Kuchen:
250 g Butter
200 g Zucker
4 Eier
Saft einer Zitrone
abgeriebene Schale von 2 Zitronen
280 g Mehl (Dinkelmehl 630)
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
50 g gemahlene Mandeln

Zutaten Glasur:
Saft einer weiteren Zitrone
Schale einer Zitrone, zu Zesten geschnitten, für das Topping
ca. 80 g Puderzucker für die Glasur

Quelle: Chef Hansen und Fool for Food

Eine Kastenform mit Butter fetten und den Boden mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Die weiche Butter, mit dem Zucker schaumig schlagen. Anmerkung Chef Hansen: “Am Besten finde ich hier weiche Butter, kurz bevor sie flüssig wird. Mit flüssiger Butter habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Beim Aufschlagen kann man sich schonmal ein bisschen Zeit lassen, bis es wirklich merklich schaumig und die Mischung heller wird”.

Dann nach und nach die Eier einzeln dazugegeben und jeweils gut verrühren. Den Zitronensaft und abgeriebene Schale dazugeben, kurz unterrühren und dann Mehl und Backpulver auf die Masse sieben und zusammen mit den Mandeln drunter rühren. Wenn sich die Zutaten verbunden haben ist genug gerührt, das geht recht fix.

In die Kastenform einfüllen und backen, ca. 45 – 55 Minuten, Stäbchenprobe machen

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Joghurt-Brötchen mit 38 % Dinkelvollkornmehl

Brot mit Sauerteig zu backen ist inzwischen kein Problem mehr für mich, aber bei Semmeln versage ich regelmäßig, besonders wenn sie mit Sauerteig zubereitet werden. Ich habe schon so oft Wetzsteine produziert, die wir dann zwar trotzdem verspeisen, wenn auch sehr widerwillig ;-)
Auch die Joghurt-Sesam-Brötchen, die ich schon bei Stefanie von Hefe und mehr entdeckt habe und dann auf dem Plötzblog bei Lutz wiedergefunden habe, sind bei mir viel zu dicht geworden.
Dann habe ich ehrlich gesagt die Lust verloren und das Semmeln backen erst einmal hinten angestellt. Als ich dann bei Lutz sein überarbeitetes Rezept für die Joghurt-Brötchen mit 38 % Weizenvollkornmehl entdeckt habe, hats mich wieder gepackt! Und dieses Mal hatte ich endlich ein Erfolgserlebis – die Brötchen wurden super leicht und locker! Das Einzige was ich geändert habe war, daß ich Dinkelvollkornmehl verwendet habe anstatt Weizenvollkornmehl und Schafsmilchjoghurt anstatt Kuhmilchjoghurt.

Für das Abendessen am Samstag habe ich dann auf Wunsch meines Mannes aus dem Fleisch eines halben Suppenhuhns Hähnchen-Curry-Aufstrich mit Rucola gemacht. Mmmh – dafür waren die Semmeln perfekt!

Joghurt-Brötchen mit 38 % Dinkelvollkornmehl

Zutaten für den Vorteig:
38 g Weizenvollkornmehl (Dinkelvollkornmehl genommen)
100 g Naturjoghurt (Schafsmilchjohurt)
0,5 g Frischhefe

Zutaten für den Hauptteig:
240 g Weizenmehl 550
112 g Weizenvollkornmehl (Dinkelvollkornmehl genommen)
300 g Naturjoghurt (Schafsmilchjohurt)
2 g Frischhefe
10 g Salz
Sesam und Sonnenblumenkerne zum Wälzen

Quelle: Nach einem Rezept von Lutz (Plötzblog)

Zubereitung:
Die Vorteigzutaten mischen und 16-18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Alle Zutaten auf niedrigster Stufe 3 Minuten vermengen und weitere 15-20 Minuten auf zweiter Stufe zu einem feuchten, aber straffen Teig kneten, der sich vollständig vom Schüsselboden löst.

Den Teig 8-10 Stunden abgedeckt und kühl (ca. 15-18°C) über Nacht reifen lassen.

Am nächsten Morgen den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dehnen und zu einem etwa 30×20 cm großen Rechteck falten. 8 quaderförmige Teiglinge abstechen, mit Wasser abstreichen und in Sesam oder Mohn wälzen.

45 Minuten zur Gare (warm) stellen und bei 250°C 15-20 Minuten goldbraun backen.

Hähnchen-Curry-Aufstrich

Zutaten für die Mayonaise:
1 Ei
1 TL Senf
1 TL Essig
Salz, Pfeffer
80 ml Sonnenblumenöl

Zutaten für den Aufstrich:
500 g gekochtes Hühnchenfleisch
1 TL Curry
Zitronensaft oder Limettensaft
Salz, Pfeffer, evtl. etwas Zucker

Zubereitung:
Die Zutaten für die Mayonaise in einen hohen Rührbecher geben und mit dem Pürierstab so lange vermixen, bis eine cremige Mayonaise entsteht. Das gekochte Hühnchenfleisch klein schneiden und mit den restlichen Zutaten vermischen und nach Geschmack würzen.
Zusammen mit Rucola oder einem anderen Salat in einem Brötchen anrichten.

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