Monatsarchive: Februar 2011

Guten-Morgen-Muffins

Unsere Tochter ist am Samstag 10 Jahre geworden. Es ist kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht :-) Am Geburtstagsmorgen wecken wir unsere Tochter immer mit Kuchen und brennenden Kerzen, aber 10 Kerzen auf einen kleinen Guglhupf ist eindeutig zuviel! Daher habe ich mich für Muffins entschieden und zwar für Nickys Guten-Morgen-Muffins. Der Vermerk “sind auch noch am nächsten Tag saftig” und die positiven, ja begeisterten Kommentare der Nachbäckerinnen hier und hier haben mich überzeugt.

Das Resultat ebenso, denn diese Muffins sind wirklich einmalig lecker und sie sind auch heute noch – 2 Tage später – saftig und schmackhaft!

Gute Morgen Muffins
12 Muffins

Zutaten
80 Gramm gemahlene Haselnüsse
2-3 Essl. Haselnüsse (gehobelte Haselnüsse verwendet)
175 Gramm Mehl (Dinkelmehl 630 verwendet)
2 Teel. Backpulver
1 Prise Salz
1 Prise Zimtpulver
200 Gramm Möhren
1 kleiner Apfel
2 Eier
150 Gramm brauner Rohrzucker
100 Gramm Sonnenblumenöl

Quelle: Nicole Stich – Delicious Days

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Gemahlene Haselnüsse bei mittlerer Hitze trocken in der Pfanne anrösten, bis sie leicht Farbe annehmen und duften, dann abkühlen lassen. Die Haselnusskerne grob hacken oder in einen Gefrierbeutel geben und ein paar Mal mit einer schweren Pfanne daraufschlagen. Mehl, Backpulver, Salz und Zimt in einer Schüssel vermischen. Die Möhren waschen (falls nötig schälen), putzen und fein reiben. Den Apfel vierteln, entkernen, schälen und fein stifteln.

Eier, Rohrzucker und Öl mit den Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen (2-3 Minuten), dann gemahlene Haselnüsse, geriebene Möhren (inklusive ausgetretenem Saft) und den Apfel unterrühren, zum Schluss das Mehl zugeben. Jetzt nur so lange weiterrühren, bis alle Zutaten eben vermengt sind.

Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Mit Hilfe von zwei Esslöffeln bis knapp unter den Rand mit Teig füllen, mit den groben Haselnussstückchen bestreuen. Im Ofen 30-35 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis die Muffins schön aufgegangen sind und ein wenig Farbe angenommen haben. Mit einem Holzstäbchen in der Mitte anstechen: Bleibt kein Teig mehr daran kleben, sind die Muffins fertig gebacken. Aus dem Ofen nehmen, einige Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen. Lauwarm oder kalt essen sie schmecken auch am nächsten Tag noch sehr saftig.

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Fenchel-Curry-Suppe mit Bratwürsteln

Diese Kombination hört sich wirklich schräg an, aber auf den Alfons Schubeck ist Verlass! Die Suppe schmeckt wirklich hervorragend, alles verbindet sich auf das Feinste miteinander und Ingwer darf natürlich auch nicht fehlen. Nur ein wenig schwierig zu essen war das Ganze. Nach dem Fotografieren habe ich die Würstel in Scheiben geschnitten und in der Suppe versenkt ;-)





Fenchel-Curry-Suppe mit Bratwürsteln
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
450 g Fenchelknollen
800 ml Gemüsebrühe
10 Fenchelsamen
2 EL + 30 g kalte Butter
200 g Schlagsahne
1 Knoblauchzehe
1 Ingwerscheibe
½ TL Curry
1 Msp. Abgeriebene Schale von einer unbehandelten Orange
Salz
Gemahlener Chili
8 Nürnberger Rostbratwürstchen
1 EL Öl

Quelle: Zeitschrift“ Lecker“ Ausgabe 01-02/2011

Zubereitung:
Fenchel putzen, halbieren, waschen und den Strunk entfernen. In dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Fenchel im Fond mit den Fenchelkörnern knapp unter dem Siedepunkt bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten garen, bis er weich ist.

Für die braune Butter 2 EL Butter solange schmelzen, bis sie goldbraun wird. Gut 1/3 Fenchel als Einlage aus der Suppe nehmen und beiseite legen. Sahne zur Suppe gießen. Braune Butter und kalte Butter zugeben und mit dem Stabmixer fein pürieren.

Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Knoblauch mit dem Ingwer und dem Curry einrühren und einige Minuten ziehen lassen. Mit etwas Orangenschale, Salz und Chili abschmecken. Dann durch ein nicht zu feines Sieb streichen.

Bratwürstel in einer Pfanne im Öl bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten goldbraun anbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Übrigen Fenchel in Suppenschüsseln verteilen. Suppe mit dem Stabmixer aufschäumen und jeweils mit 2 Bratwürsteln servieren.

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Schweinsbraten mit Rübenkraut

So, mein Blog-Layout ist umgestellt und ich hoffe, es gefällt Euch genau so gut wie mir ;-) Ich finde es jetzt einfach klarer und die Bilder kommen besser zur Geltung. Außerdem habe auch ich mich an die Fleissaufgabe gemacht und ein alphabetisches Verzeichniss meiner Rezepte erstellt. Ihr findet den Index oben über dem Headerbild.

Nachdem ich Euch schon das Hassgericht meiner Kindheit vorgestellt habe, möchte ich Euch heute das absolute Lieblingsgericht von damals zeigen, nämlich Rübenkraut, auf gut bayerisch “Ruamkraut”. Für viele ist Rübenkraut Zuckerrübensirup, aber nicht hier in Bayern :-)
Für Rübenkraut werden Herbstrüben klein geschnetzelt und wie Sauerkraut mit Salz eingestampft und milchsauer vergohren. Leider gibt es das Rübenkraut heute nur noch sehr selten und viele kennen es gar nicht mehr. Mein Dad kauft es immer bei einem Kraut-Dandler (Händler) auf dem Freisinger Samstagsmarkt. Auf dem Viktualienmarkt in München kann man es bestimmt auch noch bekommen.
Roh riecht das Rübenkraut ziemlich streng und wir verpacken es immer in zwei Plastikbeuteln und in einer Plastikschüssel, damit der Kühlschrank nicht unangenehm riecht. Den Geschmack kann man gar nicht richtig beschreiben, eher süsslich und auf keinen Fall mit Sauerkraut zu vergleichen. Für mich einfach die Beste Beilage zum Schweinsbraten!

Rübenkraut
Menge: Als Beilage zum Schweinsbraten für 4 Personen

Zutaten:
750 g Rübenkraut
30 g Butter
1-2 EL Zucker
½ Zwiebel, gewürfelt
¼ l Fleischbrühe
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
In einem Topf die Butter zerlassen und die Zwiebel würfel andünsten. Sie dürfen ruhig etwas Farbe bekommen. Den Zucker dazugeben und leicht bräunen. Das Rübenkraut zusammen mit der Brühe in den Topf geben und mit geschlossenem Deckel etwa eine dreiviertel Stunde dünsten. Evtl. noch etwas Brühe angießen, mit Salz und Pfeffer würzen.

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Müsli-Cookies

Meine Tochter und mein Mann sind richtige Kaffeetanten. Jeden Nachmittag nach der Schule und nach den Hausaufgaben wird eine Kaffeepause eingelegt. Mein Mann trinkt Latte Macchiato, meine Tochter Vanillemilch und ich darf dafür sorgen, daß die Kekse nicht ausgehen :-)
Auf meiner Nachbackliste ziemlich weit unten standen diese Müsli-Cookies. Das Rezept ist von Cynthia Barcomi und bestens dazu geeignet um verschmähte Müslipackungen zu verarbeiten. Ich hatte noch eine Packung Alnatura KnusperBär Müsli mit Hafervollkornflocken, getrockneten Himberen und Puffreis übrig, das meiner Tochter gar nicht geschmeckt hat, weil die Haferflocken im Mund immer mehr geworden sind…
Diese Kekse verhelfen dem Müsli allerdings zu neuen Ehren! Knusprig, manchmal ein wenig säuerlich wegen der Himbeerstückchen und durch die Haferflocken leicht nussig. Mal sehen, wie lange diese Kekse halten – warscheinlich wieder nur eine Woche!

Noch ein Hinweis: Ich werde in den nächsten Tagen mein Bloglayout ändern und da ich meinen Blog nicht selbst hoste, könnte es sein, daß einiges nicht von Anfang an klappt und ich etwas experimentieren muss. Also, falls in meinem Blog etwas fehlen sollte oder die Bilder nicht am rechten Fleck sind, bitte einfach ein wenig Geduld mit mir haben :-) Ich hoffe, daß ich die Umstellung in zwei Tagen geschafft habe.

Müsli-Cookies
Menge: ca. 55 Stück

Zutaten:
280 g Dinkelmehl
1 TL Natron
1 TL Salz (nur einen halben TL genommen)
250 g weiche Butter
260 g Zucker (nur 240 g genommen)
1 TL Zuckerrübensirup
2 Eier
250 g Zartbitterschokolade (200 g Schoko-Nikolaus genommen)
400 g Müsli (300 g Alnatura Knusperbär Müsli)

Quelle: Lecker, Heft Mai 2010

Zubereitung:
Mehl, Natron und Salz mischen. Den Ofen vorheizen (Ober- und Unterhitze 190 Grad, Umluft 165 Grad). Butter, Zucker und Sirup mit dem Handrührer ca. 3 Minuten rühren. Eier nach einander unterrühren und 3 Minuten weiterschlagen, bis die Mischung schaumig ist. Die Mehlmischung zufügen und mit einem Holzlöffel einrühren, bis gerade so ein Teig entsteht – nicht zu viel rühren! Das Müsli und die Schokostückchen unterheben.
Kleine Teighäufchen in der Größe von Walnüssen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und mit einem feuchten Löffel etwas flach drücken. Nicht zu nahe aneinander setzen, denn die Kekse laufen etwas auseinander.
Im heißen Ofen je nach Größe 10-13 Minuten backen. Auf dem Blech ca. 5 Minuten abkühlen lassen, bevor Sie sie auf ein Kuchengitter setzen.

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