Monatsarchive: Dezember 2010

Schöne Weihnachten!

Leider ist ja der ganze schöne Schnee weggeschmolzen, aber für Weihnachten ist ja noch ein klein wenig Schneefall angesagt! Man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben :-)

Ich wünsche Euch allen wunderbare Weihnachten, ein leckeres Festmahl und alles Gute für das Jahr 2011!

Zimtsterne

Ich weiß, Ihr könnt keine Plätzchenrezepte mehr sehen und bestimmt auch keine mehr essen :-) aber ein Rezept habe ich noch: ZIMTSTERNE! Über diese Plätzchensorte hat mich schon sehr geärgert. Ich liebe Zimtsterne, aber ich habe bereits mehrmals kapitulieren müssen, deshalb habe ich es dann auch irgendwann aufgegeben. Mal war der Teig war klebrig, ausrollen war nicht möglich, die nächsten sind steinhart geworden. Jetzt aber habe ich das richtige Rezept gefunden. Jetzt sind sie genau so geworden wie ich sie mag, weich, haselnussig und die Eiweissglasur einfach perfekt!





Zimtsterne
Menge: 50 bis 60 Stück

Zutaten:
250 g Puderzucker + etwas mehr zum Ausrollen
3 Eiweiß (Größe M)
1 Prise Salz
2 gestrichene TL Zimt
350 g bis 400 g gemahlene Mandeln (mit Haut) und gemahlene Haselnüsse gemischt
(je nach Vorrat, bei mir waren es etwa 200 g Mandeln und 200 g Haselnüsse)

Quelle: Nach einem Rezept aus “Lecker – Christmas-Special”

Zubereitung:
Den Puderzucker sieben, Eiweiß und 1 Prise Salz steif schlagen, Puderzucker dabei langsam nach und nach einrieseln lassen. Zum Bestreichen der Sterne 6-8 EL Eischnee in einen Gefrierbeutel füllen. Zimt und Mandeln mischen, unter den übrigen Eischnee heben.

Den Teig auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ca. 1/2 cm ausrollen und Sterne ausstechen. Den Ausstecher zwischendurch öfters in Puderzucker tauchen. Den restlichen Teig wieder verkneten und erneut ausrollen.

Den Ofen vorheizen (Umluft 125 Grad, Ober- und Unterhitze 150 Grad). Vom Gefrierbeutel mit dem Guss eine kleine Ecke abschneiden. Eischnee auf die Sterne spritzen und etwas verstreichen.

In den Ofen geben und ca. 15 Minuten backen. Die Sterne sollen innen noch weich sein, auf keinen Fall zu lange backen, dann werden sie hart!

Ofengebackene Apfelspalten mit Gingersnaps

Fremdkochen Mukoviszidose

Fremdkochen und spenden, das ist der neue Event der Hüttenhilfe. Für jedes Rezept, das bis zum 31.12.2010 bei der Hüttenhilfe eingereicht wird, werden 5 Euro an die Mukoviszidose e.V. gespendet. Das finde ich wirklich eine tolle Idee – zumal sich noch ein Foto von einem nachgemachten Rezept auf meiner Festplatte tummelt. An dem Foto könnt ihr sehen, wie lange es schon auf Veröffentlichung wartet, denn da lag noch kein Schnee auf unserer Terrasse :-)

Als ich das Rezept bei Petra von Chili und Ciabatta gesehen habe, haben es mir erst einmal die Ingwerkekse angetan. Der Geschmack ist unwiderstehlich, aber das Zuschneiden des gefrorenen Teigblocks finde ich sehr mühsam. Wenn man das Ganze antauen lässt, ist der Teig wieder zu weich, da habe ich noch kein Patentrezept gefunden. Aber die Mühe ist es auf alle Fälle wert!
Auch die gebackenen Apfelspalten sind einfach köstlich, wir hatten Vanillesahne und auch mal Vanilleeis dazu, die Karamellsauce haben wir noch nicht ausprobiert.





Ofengebackene Apfelspalten mit Karamellsauce
Menge: 6 Personen

Zutaten Äpfel:
1 kg Äpfel; möglichst verschiedene Sorten
2 Essl. Vanillezucker
30-40 Gramm Butter; geschmolzen

Zutaten Karamellsauce:
75 Gramm Zucker
25 Gramm Butter
1 kräftige Prise Salz
100 ml Flüssige Schlagsahne
Einige Kekse (Spekulatius, Gingersnaps o.ä)

Quelle: Chili und Ciabatta

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine tiefe Backform leicht buttern.

Die Äpfel vierteln, schälen und entkernen. Jedes Viertel in 4 Spalten schneiden. Diese Spalten in die Form einschichten, dabei jede Schicht mit etwas zerklassener Butter bepinseln und mit Vanillezucker bestreuen. Die Form mit Backpapier bedeckt für 30 Minuten in den Backofen stellen, dann das Papier entfernen und weiterbacken, bis die Oberfläche bräunt (waren bei mir weitere 30 Minuten). Abkühlen lassen.

Für die Sauce den Zucker in einen kleinen Topf mit dickem Boden häufen und ohne Rühren schmelzen lassen (sobald der Großteil geschmolzen ist, kann man rühren). Den Topf vom Herd nehmen und die Butter und eine großzügige Prise Salz zugeben, alles verrühren. Nun die Sahne zugießen und wieder auf den Herd stellen, rühren, bis sich der Karamell gelöst hat und die Sauce dicklich wird. Sauce erkalten lassen.

Die Äpfel können kalt oder warm mit der Sauce serviert werden, darüber krümelt man einige Kekse. Sehr gut passt auch Joghurt dazu, zu warmen Äpfeln Vanilleeis.

Ingwerkekse (Gingersnaps)

Menge: 70 Stück
220 Gramm gesalzene Butter*
280 Gramm Zucker
1/2 Teel. Vanilleextrakt
2 Eier (M)
115 Gramm Zuckerrübenssirup (Original Melasse)
360 Gramm Weizenmehl Type 405
2 1/2 Teel. Backpulver
2 1/2 Teel. Zimt
2 1/2 Teel. Ingwerpulver
1/8 Teel. gemahlener schwarzer Pfeffer

Quelle: Chili und Ciabatta

Die Butter weich rühren. Den Zucker zugeben und schlagen, bis dieMasse leicht und schaumig ist. Vanilleextrakt und Eier zugeben underneut schlagen. Den Zuckerrübensirup zufügen und gut einarbeiten.Die trockenen Zutaten zusammen sieben und zur Buttermasse geben.Alles zu einem Teig verrühren. Eine Kastenform (25 cm Länge) mit Klarsichtfolie auslegen (ich lege ein Stück über die Breite der Form hinein und eines über die Länge der Form, die Folie soll an den Seiten über den Formrand lappen). Den Teig in die Form geben und dabei gut zusammenpressen, so dass ein kompakter Block entsteht(dazu am besten den Teig in die Form geben, die Klarsichtfoliedarüberlegen und erst mit den Händen, dann evt. mit einer zweiten Kastenform gut andrücken.) Die Form am besten über Nacht einfrieren,bis der Teig richtig fest ist.Den Backofen auf 180°C vorheizen, Backbleche mit Backpapier belegen.De Teig mit Hilfe der Klarsichtfolie aus der Form stürzen und ein Ende von Folie befreien. Den Block mit einem scharfen Messer quer insehr dünne Scheiben (etwa 2 mm dick) schneiden. Die Scheiben mitausreichend Abstand auf die Bleche legen und 12-15 Minuten backen,bis die Kanten braun bis dunkelbraun werden. Auf einem Rostauskühlen lassen.Die Kekse in einer gut schließenden Blechdose aufbewahren. Man kann die Kekse auch gut in Gefriertüten verpackt einfrieren, dann einfach etwa 1 Stunde vor dem Servieren auftauen lassen.

Anmerkung Petra: Ausgezeichnet! Sehr knusprige, knackige Kekse mit leicht pfeffriger Note, die vom Geschmack etwas an Spekulatius erinnern.*ich habe die Kekse mit französischer Butter mit Salzkristallen (President La Motte aux grains de sel de mer) gebacken. Ich finde esganz köstlich, in den Keksen auf kleine “Salzinselchen” zu beißen.

Zweiter Blog-Geburtstag im Winterwunderland

Eigentlich wäre mein Blog ja schon am 7. Dezember 2 Jahre alt geworden, aber mein Adventskalendertürchen fiel dann genau auf diesen Tag. Das macht aber gar nix, denn Geburtstag kann man auch nachfeiern :-)

Zwei Jahre – ich kanns kaum glauben! Ein Dankeschön an Euch alle, dass Ihr so oft bei mir vorbeischaut und mir so viele nette Kommentare und E-Mails schickt!

Ein Rezept habe ich heute zwar nicht für Euch, aber ein paar Bilder aus unserem Winterwunderland.
Schnee gibt es im Moment ziemlich viel bei uns und wir kommen aus dem Schneeschippen gar nicht mehr raus. Aber einer freut sich tierisch auf so viel Schnee – unser Katerchen! Wie eine Furie jagt er durch den verschneiten Garten, den Schwanz gesträubt, und fängt imaginäre Schneebälle. Wir haben viel Spaß dabei, ihm zuzuschauen!

Englischer Schokoladen-Weihnachts-Pudding

Herzlich willkommen zum 7. Türchen des kulinarischen Adventskalenders!

Kennt Ihr Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt? Dieses Buch lese ich im Moment meiner Tochter abends vor dem schlafengehen vor. Der junge Erfinder Tobbi Findeisen hat das Fliewatüüt erfunden, ein Flugzeug, mit dem man auch zu Wasser und an Land fahren kann. Eines Nachts steht ein kleiner Roboter vor seinem Fenster. Er bittet Tobbi um Hilfe, denn er muss für die 3. Roboterklasse drei Prüfungsaufgaben lösen. Tobbi ist begeistert, denn Robbi hat auch noch gleich das Fliewatüüt im Schlepptau. Und so machen sich die Beiden auf eine abenteuerliche Reise. Sie suchen nach einem gelb-schwarz geringelten Leuchturm und landen nach einer langen Reise am Nordpol bei den Eskimos. Sie lernen Nessi kennen, das Ungeheuer im Loch Ness, das ihnen den Weg zur nächsten Roboterfrage nach Plumpudding-Castle zeigt.

Was ist denn ein Plumpudding – fragte mich meine Tochter da – kann man das essen, ist das ein Pudding so wie bei uns? Hm, essen schon, aber kein Pudding, das ist eine besondere Spezialität, eher sowas wie ein Kuchen, der aus vielen getrockneten Früchten besteht und im Wasserbad gegart wird, krame ich aus meinem Gedächtnis etwas Halbwissen hervor.
Kurz spiele ich mit dem Gedanken, sowas auch mal zu machen, aber beim Blick ins Internet und der Zutat Rindernierenfett wird mir dann doch etwas anders. Außerdem ist die Zubereitung etwas aufwendig wie Ihr dem Rezept hier entnehmen könnt.

Zufällig bin ich dann über das Rezept für „Englischen Chocoladen-Weihnachtspudding“ von Johann Lafer gestolpert und war gleich Feuer und Flamme. Ein Problem hatte ich allerdings noch, denn ich habe keine Guglhupfform mit Deckel, in der der Pudding im Wasserbad garen kann. Ich habe mir dann mit einer Kinder-Guglhupfform beholfen (Inhalt 1/2 Liter), die ich mit Alufolie fest verschlossen habe. Das klappte wunderbar! Heraus kam ein köstlicher kleiner Weihnachtspudding, der noch mit einer Orangen-Schokoladen-Sauce begossen wurde. Dazu gab es Kardamom-Spekulatius-Mousse und karamellisierte Orangen. Ein weihnachtlicher Nachtisch, der uns allen richtig gut geschmeckt hat.

Und wie geht’s weiter mit Robbi,Tobbi und dem Fliewatüüt? Sie haben Plumpudding-Castle natürlich gefunden, aber sehr viel unerfreulichere Dinge entdeckt als leckeren Weihnachtspudding. Aber mehr wird natürlich nicht verraten!

Ich wünsche Euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit und viel Glück, denn auch dieses Jahr gibt es wieder einen Wettbewerb, bei dem es tolle Preise von Betty Bossy, Braun, Cupcakes-cupcakes.de, Deutsche See, Kuhn Rikon, MySwisschocolate.ch, Senseo und Trisa Electronics zu gewinnen gibt. Um die Wettbewerbsfragen – die sich übrigens hinter dem Türchen 24 verstecken – beantworten zu können, sollte man unbedingt alle Türchen aufmerksam verfolgen!

Englischer Schokoladen-Weihnachtspudding
Menge: 1 kleine Guglhupfform, 1/2 Liter Inhalt, gibt etwa 8 kleine Stücke

Für den Pudding:
75 g Dörr-Obst (Pflaumen, Datteln, Aprikosen)
1 TL Backpulver
50 g Lindt Zartbitter-Schokolade 70 %
25 g weiche Butter
Mark von einer Vanilleschote
75 g brauner Zucker
2 Eier
36 g Mehl
1 EL Kakaopulver

Für die Sauce:
100 ml Sahne
25 g Zucker
Saft von 1/2 Orange
50 g Lindt Zartbitter-Schokolade 70 %
25 g Lindt Vollmilch Schokolade
1 EL Grand Marnier nach Belieben

Quelle: Chocoladen Seiten, Lindt Magazin, Rezept von Johann Lafer

Zubereitung:
Dörr-Obst klein würfeln und mit 75 g kochendem Wasser mischen. 15 Minuten ziehen lassen und anschließend die Mischung mit einem Mixstab fein pürieren.

Schokolade klein hacken und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Butter, Vanillemark und Zucker mit dem Hand-Mixer einige Minuten verrühren. Nach und nach die Eier zufügen und untermixen. Danach Mehl, Backpulver, Kakao, Früchtepüree und die geschmolzene Schokolade unterrühren.

Teig in eine gefettete Pudding- oder Guglhupfform geben und diese mit dem passenden Deckel oder mit Alufolie dicht abdecken. Die Form bis fast zum Rand in leicht köchelndes Wasser in einen Topf stellen. Topf zudecken, den Pudding etwa 1 Stunde darin garen.

Inzwischen Sahne, Zucker und Orangensaft aufkochen, Topf von der Herdplatte nehmen. Schokolade klein hacken und nach und nach unter die Flüssigkeit rühren. Sauce nach Belieben mit Grand Marnier aromatisieren.

Pudding noch 10 Minuten stehen lassen, dann stürzen und mit der Schokoladensauce übergiessen.

Spekulatius-Kardamom-Mousse mit karamellisierten Orangen
Menge: 4 kleine Portionen

Zutaten Mousse:
3 Blatt Gelatine
25 g Spekulatius
2 Eier (Größe M)
36 g Zucker
6 EL Orangensaft
1/4 -TL gemahlener Kardamom
75 g Schlagsahne

Zutaten Orangen:
2 EL Zucker
Orangensaft
Filets einer Orange

Quelle: Nach einem Rezept auf www.lecker.de
Zubereitung:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Kekse fein mahlen. Eier trennen. Eigelbe und Zucker ca. 5 Minuten cremig rühren. Mit Orangensaft und Kardamom würzen. Sahne steif schlagen, unterheben. Gelatine ausdrücken, lauwarm auflösen. 2 Esslöffel Creme in die Gelatine rühren. Angerührte Gelatine unter Rest der Creme rühren. Kalt stellen, bis die Creme fest zu werden beginnt. Eiweiß steif schlagen. Unter die Creme heben. Creme und Kekse abwechselnd in eine Schüssel füllen, ca. 1 Stunde kalt stellen.

2 Esslöffel Zucker goldbraun schmelzen, vorsichtig mit dem Orangesaft aufgiessen und dickflüssig einkochen lassen. Die Orangenfilets kurz mit in die Pfanne geben und mit dem Karamell beträufeln. Creme mit einem großen Eiskugelformer oder mit Hilfe von 2 großen Löffeln portionsweise abstechen. Creme mit den Orangen und dem Weihnachtskuchen anrichten.

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