Monatsarchive: August 2010

Aprikosen-Lavendel-Konfitüre mit Mandeln

Seit einiger Zeit hat unsere Tochter einen Lieblingsnachtisch – die Lavendel-Aprikosen von Alex (foto e fornelli). Das erste Mal, als sie die Aprikosen probiert hat, sagte sie: “Mama, das schmeckt so gut, da läuft es mir gleich kalt den Rücken runter!” Ein schöneres Kompliment gibt es kaum :-)
Warum diesen Geschmack nicht konservieren? Aprikosenkonfitüre mögen wir gerne und in Kombination mit Lavendel und Mandeln ist das fast schon die Nachspeise als Brotaufstrich! Für trübe Tage ohne Sonne als Stimmungsaufheller bestens geeignet!




Aprikosen-Lavendel-Konfitüre mit Mandeln
Menge: ca. 3 Gläser a 200 g

Zutaten:
500 g Aprikosen, entsteint gewogen
30 g Lavendel-Honig
1 TL getrockneten Lavendel, kleingehackt (Menge je nach Vorliebe)
50 g Mandeln, gehobelt oder auch gestiftelt
166 g Gelierzucker 3:1

Zubereitung:
Die Aprikosen klein schneiden und pürieren. Mit dem Gelierzucker mischen und einige Stunden stehen lassen. Dann den Honig, den Lavendel und die Mandeln dazugeben. In einem Topf aufkochen, 3-4 Min. sprudelnd kochen lassen und dann in saubere Twist-Off-Gläser füllen.
Zuerst war ich unsicher, ob der Teelöffel Lavendel nicht doch zu viel ist, aber für mich ist die Konfitüre genau richtig. Der Lavendel ist erst im “Abgang” ein wenig zu schmecken. Wer unsicher ist, kann auch nur die Hälfte nehmen.

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Blätterteig-Pflaumen-Schnecken

Hier ein weiteres Rezept aus dem hier schon vorgestellen Kochbuch “Backlust”. Diese niedlichen Schnecken, die fast wie Rosen aussehen, haben es mir gleich angetan. Mit fertigem Blätterteig sind die auch ganz schnell gemacht. Den in Streifen geschnittenen Blätterteig belegt man mit feinen Pflaumenscheiben.



Die Pflaumen schauen dann mit der oberen Rundung über den Blätterteigstreifen hinaus. Beim Zusammenrollen ergibt das wunderschöne Rosen – ich hätte am liebsten jede einzelne Schnecke fotografiert.




Nach dem Backen siehts dann so aus! Die kleinen handlichen Schnecken kann man zum Kaffee geniessen oder mit einer Kugel Vanilleeis als Nachspeise servieren.




Blätterteig-Pflaumen-Schnecken
Menge: 12-14 Schnecken

Zutaten:
8-10 Pflaumen (waren bei mir zuviel, 6 Stück haben gereicht)
Blätterteig aus dem Kühlregal, fertig ausgerollt, ca. 275 g
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
1 Eigelb
50 g Butter
1/2 TL Zimt
50 g Puderzucker

Quelle: Kochbuch “Backlust” Andreas Neubauer, Axel Müller und Barbara Sedlmayr, GU Verlag.

Zubereitung:
1. Die Pflaumen waschen und halbieren, die Kerne entfernen. Die Hälften mit einem sehr scharfen Messer in 2-3 mm dünne Scheiben schneiden. Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) oder 180 Grad (Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.

2. Den Blätterteig vorsichtig entrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Das werden ca. 12-14 Streifen. Die Streifen sollten ca. 20 cm lang sein. Mein fertiger Blätterteig war 23 cm breit, das passte also wunderbar. Die Pflaumenscheiben der Länge nach nebeneinander leicht überlappend auf die Blätterteigstreifen legen und dabei vorne und hinten ca. 2 cm frei lassen. Die Pflaumen mit dem Vanillezucker bestreuen.

3. Das Eigelb leicht verquirlen. Die Enden der belegten Blätterteigstreifen mit dem Eigelb einpinseln. Die Teigstreifen vorsichtig aufrollen, die Teigenden gut andrücken. Die fertigen Schnecken jeweils auf das Backblech setzen.

4. Die Butter bei kleiner Hitze in einem einem Topf schmelzen. Das Zimtpulver und den Puderzucker dazugeben und unterrühren.

5. Die Blätterteig-Schnecken mit der Zimt-Butter einpinseln und im heißen Ofen (Mitte) in 18-20 Min. goldbraun backen.

6. Die Schnecken aus dem Ofen nehmen und kurz auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Noch warm servieren oder mit einer Kugel Vanilleeis als Nachtisch anrichten.

Tip: Kann auch mit Aprikosen, Pfirsichen oder Mango zubereitet werden!

Red Passion Beerensmoothie

Diesen Smoothie hatte ich schon vor längerer Zeit ausprobiert, als die Sonne noch heiss vom Himmel brannte und sich alles nach einem kühlen Getränk sehnte. Jetzt regnet es und es ist richtig kühl draussen. In Erinnerung an die Sonne und in der Hoffnung, daß ich sie in meinem Urlaub nochmal wiedersehen darf :-) hier die Bilder und das Rezept:




Red Passion Smoothie
Menge: 4 Gläser

100 g Himbeeren
200 g Johannisbeeren
100 g Erdbeeren (ich habe mehr Himbeeren verwenden, Erdbeeren gabs nicht)
200 ml Kokosmilch
200 ml Joghurt (Ziegenjoghurt)
1-2 Kugeln Vanille-Eis

Quelle: Kochbuch Säfte und Smoothies von Thea Spierings

Zubereitung:
Die Beeren pürieren, wenn gewünscht, durch ein Sieb streichen. Das Fruchtpüree mit den anderen Zutaten aufmixen und servieren.

Ich nehm Euch mit an den Bodensee…

Ach ich kann nicht genug schwärmen… am Bodensee gefällt es mir richtig gut! Überall schöne Obstbäume und Weinreben, der See glitzert in der Sonne!




Leider waren wir nur 4 Tage am See, aber die haben wir gut genutzt. Wir waren mal wieder in Konstanz und haben diesmal das Weinfest unsicher gemacht. Davon gibt es keine Fotos, aber die Stimmung war gut und es gab viel kulinarisches und alkoholisches zu testen!
Am nächsten Tag haben wir die Insel Reichenau besucht. Über eine schöne Pappel-Allee gelangt man auf die Insel. Viele Felder gibt es dort zu sehen, Unmengen von Stangenbohnen, Zucchini, Artischocken und Kürbisse. Wir haben uns das Münster St. Georg und den vielgepriesenen Kräutergarten des Klosters angeschaut, der nach einem Lehrgedicht eines Abts aus 830-840 n. Christus angelegt wurde.



Wir waren ein wenig enttäuscht, der Garten war doch ziemlich klein, wir hatten uns etwas größeres erwartet.
Aber ich habe etwas entdeckt, was mich gleich an lamiacucina denken ließ. Im Kräutergarten war Heilziest oder “Stachys-officinalis” angebaut, Robert hat schon mit den Wurzeln von Knollenziest gekocht.



Da musste ich schon schmunzeln – also Ihr wisst dann, was zu tun ist, wenn Euer Kopf von feindlicher Wunde getroffen wird!
Als nächstes war die Stadt Radolfzell an der Reihe. Raldolfzell gefiel mir sehr gut – verwinkelte Gassen, wunderschöne alte renovierte Häuser und interessante Geschäfte laden zum bummeln und einkaufen ein.





Dieses Haus war besonders nett anzuschauen, es sind lauter Mäuse aus Ton rund um die Fenster befestigt, die eine Katze ärgern. Ich hoffe, das kann mann ein bisschen sehen!



Da an dem Tag gerade so ein Tag der offenen Tür in Radolfzell war, konnten wir auch auf den Kirchturm klettern. Da hatten wir eine sagenhafte Rundumsicht auf die Stadt und auf den Bodensee.



Die windschiefe Tür oben an der Plattform hat mir auch sehr gut gefallen!



Viel zu früh ging es wieder nach Hause. Leider hatten meine Tochter und ich uns irgendwo eine Magen-Darm-Infektion eingefangen und ich kann Euch sagen, daß der Rückweg ganz besonders für meinen Mann nicht angenehm war. Der Arme musste auf Zuruf schnellstes irgendwelche Haltemöglichkeiten ausmachen… Am nächsten Tag war gott sei dank alles schon wieder vorbei!
So ich hoffe, der kleine Ausflug an den Bodensee hat Euch gefallen! Ich denke, das wird nicht der letzte Bericht von dort sein!

Roberts gebackene Keulen nach Susannes Wunderrezept

Letztes Wochenende haben wir mal wieder am schönen Bodensee verbracht. Dieses Mal besuchten wir Konstanz und Radolfzell. Ein paar Bilder dazu gibts in einem der nächsten Posts.
Die Tante meines Mannes, wo wir gewohnt haben, hat uns zum Abschied reiche Ernte aus ihrem wunderbaren Garten mitgegeben, darunter auch drei “Zucchinikeulen”, allerdings etwas kleinere Exemplare als die von Robert.
Ich habe schon mal versucht, Kartoffel-Zucchini-Gratin zu machen, allerdings wurde das total wässrig wegen der Zucchini. Dagegen hörte sich das Rezept von Susanne sehr gut an und die passenden Zucchinis dazu waren auch gleich verfügbar :-)
Was soll ich sagen – wir haben geschlemmt! Alle drei Zucchinis (das gab bei mir zwei Bleche voll) haben wir zu dritt fast aufgegessen! Bei uns gab es dazu Tomatenbrot mit Zwiebeln – die ersten Tomaten aus dem Garten!!
Ein Sommeressen ganz nach unserem Geschmack!






Gebackene Riesenzucchini
Menge: 3-4 Portionen

3 größere Zucchini oder 1 Riesenkeule
Salz
Pfeffer
Kräutermischung, bestehend aus Oregano, Thymian, Zitronenthymian, Bohnenkraut und Rosmarin, alles frisch aus dem Garten
1 Knoblauchzehe fein gewürfelt
geriebener Parmesan
Sahne
Butterflöckchen

Zubereitung
Zucchini (je nach Grösse halbieren und Kerne entfernen) ganz in dünne Scheiben schneiden und ziegelartig in Bahnen, relativ dicht aufeinander, auf ein gebuttertes grosses, rechteckiges Blech legen. Pro Blech hat eine halbe Riesenkeule Platz.
Mit den Gewürzen bestreuen, salzen, pfeffern, den Käse und wenig Rahm und ein paar Butterflocken über das Gemüse verteilen.
Ofen auf ca. 250° (U-/O-hitze, Schiene 2) vorwärmen, die Zucchini ca. 40 Minuten backen, Ofentüre leicht angelehnt mit einer Holzkelle, so dass die Feuchtigkeit entweichen kann. Der Ofen soll permanent etwa 225°C heiss sein.
Die Zucchetti sind dann fertig, wenn Zucchetti, Rahm, die Butter und der Käse weitgehend miteinander verschmolzen und eingetrocknet sind und ein wenig braun-caramellisiert aussehen.

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