Monatsarchive: Februar 2010

Käsestangen

Und noch ein Rezept habe ich aus dem Buch “Brot und Brötchen” nachgebacken, nämlich Käsestangen. Leider habe ich sie beim Formen zu lange ohne Abdecken liegengelassen und meine Stangen sind verhautet, sprich der Teig ist außen angetrocknet. Deshalb sind sie alle beim Backen eingerissen und sahen nicht wirklich schön aus. Geschmacklich gesehen wären sie mit kräftigem Allgäuer Emmentaler natürlich besser, aber sie sind auch mit Ziegengouda nicht schlecht!

Hier also mein Vorzeige-Exemplar, über den Rest bewahre ich Stillschweigen :-)




Käsestangen
Menge: 6 Stück

Zutaten:
1 Würfel frische Hefe (1/2 Würfel)
225 ml lauwarmes Wasser
1 1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
400 g Weizenmehl 405 (Dinkelmehl 630)
2 EL Öl
150 g fein geriebener Emmentaler (Ziegengouda)

Quelle: Brot und Brötchen von Mascha Kauka

Zubereitung:
Ich habe auch hier das Salz-Hefe-Verfahren angewendet. Das Salz, die Prise Zucker und das Wasser vermischen. Die Hefe hineinbrökeln, gut verrühren und 10 Minuten bis 1/2 Stunde gehen lassen. Dabei gärt die Hefe nicht.
Das Mehl mit dem Öl und dem Hefewasser mit den Spiralknetern der Küchenmaschine verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel geben und zugedeckt gehen lassen, bis der Teig gut aufgegangen ist. Das dauert ja nach Wärme ca. 30 Minuten bis zu 2 Stunden.
Den Teig nochmals kurz durchkneten und in 6 etwa 110 g schwere Stücke teilen. Diese zu einer Rolle formen und mit einer Teigrolle zu einem Dreieck ausrollen (Länge 35 cm, Breite 15 cm). Dazu an einem Ende mehr in die Breite rollen, am anderen Ende schmal in die Länge. Eventuell mit der Hand in die gewünschte Form ziehen. Jedes Dreieck dünn mit Käse bestreuen, vom breiten Ende her zur Spitze hin fest aufrollen. Mit der Naht nach unten mit reichlich Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Die Stangen mit einem feuchten Küchentuch abdecken, mit Folie bedecken und im 35 Grad warmen Ofen etwa 40 Minuten gehen lassen. Danach die Stangen der Länge nach tief einschneiden, so daß die Seiten aufklappen und die Schichten sichtbar werden. Die Stangen außerhalb des Ofens mit Tuch und Folie bedeckt nochmals 10 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Ofen auf 220 Grad vorheizen.

Die Stangen in den Ofen geben und dabei mit der Blumenspritze Wassser auf die Backofenseiten sprühen. Ca. 20 Minuten backen lassen.

Skifahren in Garmisch

Zur Zeit ist bei mir nicht viel mit kochen, bin dauernd unterwegs :-) Damit Ihr wenigstens ein bisschen was neues lesen könnt, hier ein paar Bilder (leider schlechte Handybilder) vom Skifahren!



Unsere Tochter hatte den letzten Skikurs samt Abschlussrennen, aber leider hat das Wetter gar nicht mitgespielt. Es war zeitweise so dicht vernebelt, daß man die Hände gar nicht mehr vor den Augen gesehen hat. Gleichzeitig hat es dicke Flocken geschneit.




Aber ganz zum Schluss hat doch mal kurz die Sonne gescheint und wir konnten unseren Nachmittags-Kaffee doch noch bei Sonnenschein trinken (und gleich darauf nach Hause fahren) :-)

Konstanz am Bodensee

Am Wochenende besuchten wir die Tante meines Mannes am Bodensee. Einen klitzekleinen Ausflug haben wir nach Konstanz gemacht, wo am Samstag morgen die Stadt nach einer turbulenten Faschingsnacht langsam erwachte. Die kleinen Geschäfte, die alten Häuser und die verwinkelten Gassen finde ich wunderschön!



Weiter gings an den See, wo das trübe Wetter leider keine schöne Fernsicht erlaubte, aber diese melancholische Stimmung gefiel mir sehr gut. Am Ufer hatte irgend jemand eine Menge Steinmännchen gebaut, die teilweise ziemlich hoch und schief gebaut waren. Ein Wunder, daß die noch nicht umgefallen sind!







Die Zeit war viel zu kurz und ich hoffe, wir besuchen diese schöne Stadt mal länger als für einen halben Tag!

Herzige Parmesankekse

Den Valentienstag feiern wir gar nicht, Blumen gibts auch keine, aber eine Kleinig- keit wollte ich doch für meinen Liebsten machen. Auf süsse Sachen steht er eh nicht so, also habe ich ihm Parmesan-Herzen gebacken.
Um die Weihnachtszeit habe ich die leckeren Kekse bei Christina von New Kitch on the Blog gefunden und für meinen Mann gebacken. Er hat alle süssen Plätzchen liegengelassen und nur noch diese gegessen. Zuerst waren wir ein wenig skeptisch, ob die rosa Beeren nicht doch zu scharf sind, aber sie geben wirklich den letzten Kick! Drei mal musste ich die Kekse backen und zum Valentienstag schmecken sie auch in Herzform!



Herzige Parmesankekse

Zutaten (für ca. 40 Stück)
Teig:
200g Mehl
1/2 TL Salz
Pfeffer
100 g frisch geriebener Parmesan
125g Butter
1 Ei
Außerdem:
2 EL getrocknete rosa Pfefferbeeren
2 EL gehackte Rosmarinnadeln
1 Eigelb
etwas Wasser

Quelle: New Kitch on the Blog

Die Zutaten für den Teig gut verkneten und abgedeckt für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Teig ca. 4 mm dick ausrollen und mit einer Form Tannenbäumchen ausstechen. Diese nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Das Eigelb mit etwas Wasser verrühren und auf die Bäumchen pinseln. Die rosa Pfefferbeeren etwas zerdrücken und mit den Rosmarinnadeln vermischen, die Mischung auf die Bäumchen streuen. Nun im vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten backen. In Dosen verpackt und gekühlt halten sich die Plätzchen ungefähr 2 Wochen.

Sonnenblumenkern-Schnecken

Da ich immer auf der Suche nach neuen Brötchen bin, die ich meiner Tochter als Pausenbrot mitgeben kann, habe ich ein Brotbackbuch aus der Bücherei mitge- nommen. Meistens werden die Brote in solchen Büchern mit Fertigsauer und für unseren Geschmack mit viel zuviel Hefe gebacken. Das ist auch in diesem Buch nicht anders, aber diese Schnecken haben mir von der Form her sehr gut gefallen und daß Dinkelschrot als Quellstück verwendet wird, ist ja schon mal nicht schlecht. Hefe kann man ja reduzieren :-)
Außerdem habe ich das Hefe-Salz-Verfahren angewendet, habe also die Hefe im Wasser aufgelöst und das Salz dazugegeben. Dadurch wird der Teil schön samtig weich und wunderbar formbar. Wer das nicht tun möchte, der kann das Salz auch mit dem Mehl vermischen und die Hefe alleine mit der Prise Zucker im Wasser gehen lassen.

Herausgekommen sind wirklich leckere Semmeln mit einer ungewöhnlichen Form, denn die Schnecken werden nicht wie Zimtschnecken liegend gebacken, sondern stehend. Durch das leichte Andrücken werden die Windungen leicht herausge- drückt und die Sonnenblumenkerne werden sichtbar. Ein wenig zu dicht waren sie, ich war wieder zu ungeduldig beim Zweiten gehen lassen…




Sonnenblumenkern-Schnecken
Menge 10 Stück

Zutaten:
100 g Dinkelschrot
1 Würfel frische Hefe, 42 g (ich habe die Hälfte genommen)
200 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker (kann beim Salz-Hefe-Verfahren weggelassen werden)
300 g Dinkelvollkornmehl
250 g Weizenmehl, Type 405 (ich habe Dinkelmehl 630 genommen)
1 Messerspitze Ascorbinsäure, Vitamin C
2 TL Salz
100 g Sonnenblumenkerne

Quelle: Nach einem Rezept von Masche Kauka, Brot & Brötchen aus der eigenen Backstube

Zubereitung:
Das Dinkelschrot über nacht (12 Stunden) in reichlich Wasser quellen lassen oder mit kochendem Wasser übergiessen und 3 bis 4 Stunden quellen lassen.
Die Hefe in das Wasser hineinbröckeln und zusammen mit dem Zucker und dem Salz verrühren. Etwa 10 Minuten stehen lassen. Wer das Salz nicht mit zur Hefe geben möchte, mischt es einfach mit dem Mehl.
Inzwischen das gequollene Schrot in einem Haarsieb gut abtropfen lassen. In einer Schüssel, die Mehle und die Ascorbinsäure mischen. Das Schrot und das Hefewasser dazugeben und alles ca. 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel setzen und mit wenig Wasser bestreichen. Mit einer Plastiktüte umhüllt im 35 Grad warmen Ofen etwa 30 Minuten (mit der Hälfte Hefe dauert es ca. 60 Minuten) gehen lassen.

Den Teig nochmals kurz durchkneten und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem 45 cm großem Quadrat ausrollen. Die Sonnenblumenkerne gleichmäßig darauf verteilen, dabei auf einer Seite einen ca. 2 cm breiten Rand frei lassen. Von der gegenüberliegenden Seite her fest aufrollen. Das Teigende etwas andrücken und die Rolle mit dem Ende nach unten auf die Arbeitsfläche legen.
Die Rolle mit einem scharfen Messer in etwa 4,5 cm breite Scheiben schneiden. Die Scheiben mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und leicht drücken.

Mit einem feuchtem Geschirrtuch abgecken, Folie locker arüber legen und im 35 Grad warmen Ofen 30-60 Minuten gehen lassen. Die Schnecken außerhalb des Ofens zugedeckt stehenlassen, bis der Ofen auf 220 Grad aufgeheizt ist.
Die Schnecken einschießen und mit einer Blumenspritze Wasser auf die Backofenwände sprühen und etwa 20 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

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