Monatsarchive: Dezember 2009

Weihnachts-Eierfrösche

Weihnachten gibt es bei uns keine großen Menüs, mein Dad und meine Geschwister kommen zu uns und es gibt ganz profan Baguettescheiben mit Wurst, Käse und Obatzen. Dazu gab es dieses mal eine kleine Überraschung, nämlich Roberts Eierfrösche. Seinen Vorschlag, die Fröschlein mit Mayonese zu kleinen Weihnachtsmännern mit Bart zu stylen, scheiterte leider an der abgelaufenen Mayonese :-(
Doch auch so sind diese Gesellen sehr gut bei allen angekommen und die Fröschlein mit den Basilikumhüten sehen doch eindeutig französisch aus oder :-)


Schöne Weihnachten!

Auf der Suche nach einem schönen Weihnachtsgedicht, welches ich mit meinen Weihnachtsgrüssen bloggen könnte, bin ich auf ein Gedicht gestoßen, das mir sehr bekannt vorgekommen ist :-) Das Gedicht musste ich damals in der Schule vor Weihnachten auswendig lernen und oh Wunder, einige Zeilen sind sogar noch in meinem Gedächtniss hängen geblieben!

Ich wünsche Euch wunderschöne Weihnachten und alles Gute für 2010!

Weihnachten

Markt und Straßen steh’n verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein steh’n und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!

Joseph Freiherr von Eichendorff

Omas Zimtkarten

Die Oma meines Mannes wird bald 90 Jahre und hat wie jedes Jahr 15 verschie- dene Sorten Plätzchen und 10 Stollen gebacken. Jeder in der großen Familie wird großzügig mit Plätzchen und Stollen beschenkt. Und jeder bekommt auch seinen Anteil seiner Lieblingsplätzchen. Für mich sind die wunderbar mürben Zimtkarten die besten Plätzchen. Dieses Jahr habe ich mir endlich mal das Rezept aus ihrem alten Kochbuch abgeschrieben und werde es Euch natürlich nicht vorenthalten!



Zimtkarten
Menge: 60 Stück

150 g Butter
250 g Dinkelmehl 630
110 g Zucker
1 TL Zimt
2 Eigelb
1 Eiweiß zum Bestreichen
Mandelblättchen zum Bestreuen

Zubereitung:
Einen Mürbeteig erstellen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig ca. 1/2 cm dick ausrollen. Rechtecke ausschneiden, mit Eiweiß bestreichen und mit Mandeln bestreuen. Bei 150 – 160 Grad ca. 10 Minuten backen. Die Plätzchen dürfen nur leicht Farbe bekommen und müssen noch weich sein, wenn sie aus dem Ofen kommen.

Steckrübeneintopf

Mein Mann will zur Zeit unbedingt Eintöpfe, am liebsten jeden zweiten Tag. Er hat mir ein Rezept für Steckrübeneintopf eingemerkt und ich hab erst mal die Nase gerümpft.
Ja, ich gestehe, ich habe noch nie Steckrüben gegessen! Der nette Herr am Marktstand musste schon ein wenig schmunzeln, als ich ihn gefragt habe, wie die denn schmecken. “So in etwa wie Kohlrabi” hat er mir gesagt. Das hört sich ja schon mal nicht so schlecht an. Und wirklich – der Eintopf war sehr lecker, mit Kartoffeln, zwei dicken Scheiben geräuchertem Speck und Polnischen Würsten.
Leider war er nicht so dankbar beim Fotografieren :-)

Steckrübeneintopf
Menge: 6 Portionen

Zutaten:
700 g Steckrübe
600 g festkochende Kartoffeln
4 Zwiebeln
2 EL Butter
2 Scheiben durchwachsenen Speck
1,25 l Gemüsebrühe
2 TL getrockneten Majoran
6 Würste (Polnische, Pfefferbeisser, Mettenden)

Quelle: Nach einem Rezept in der Zeitschrift Essen und Trinken FJT 11/2009

Zubereitung:
Die Steckrüben und die Kartoffeln schälen und in 2 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden. Butter in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln darin bei milder Hitze andünsten. Steckrüben und Kartoffen zugeben und mitdünsten.
Die Gemüsebrühe und die Speckscheiben zugeben und mit dem Majoran würzen. Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 45 Minuten garen. Nach 20 Minuten die Würste dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Keksgeiseln sind angekommen!

Aber leider sind die Überbringer der Geiseln (die Herren von der Post) nicht gerade zimperlich mit ihnen umgegangen. Ich habe die Geiseln mehr als Stücke als an einem Stück bekommen :-(
Wie schade, denn Astrid und Barbara hatten sich sogar die Mühe gemacht, Plätzchen mit Dinkelmehl zu backen, weil meine Tochter und mein Mann auf Weizenmehl allergisch sind. (Dabei hab ich extra nichts bei Allergien angegeben, ich wollte alle Plätzchen für mich ;-)
Einige noch heil gebliebene Plätzchen konnte ich für den Teller retten und fotographieren. Aber auch die Stückchen wurden gekostet und für gut befunden! Vielen Dank für die Mühe, die Ihr Euch gemacht habt und die nette Karte!

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