Monatsarchive: September 2009

Zwetschgen im Überfluss oder Zwetschenmarmelade in 9 Akten


Unsere beiden Zwetschgenbäume tragen dieses Jahr eine Unmenge an leckeren Früchten. Schon vor zwei Jahren hatten wir zusammen mit Freunden einen Marmeladen-Einkoch-Nachmittag gemacht. Da diese Marmeladen im Kreise der Freunde und Familien sehr gut angekommen sind, mussten wir das dieses Jahr wiederholen. Letztes Wochenende war es nun soweit und Gott sei dank haben unsere Freunde wieder ihren Kochknecht mitgebracht :-)


Der Thermomix ist wirklich eine sensationelle Hilfe beim Marmelade kochen. Er wiegt ab, häckselt alles klein, kocht und rührt, und wenn die Marmelade dann fertig ist, kann man sie einfach in die vorbereiteten Gläser gießen. Nicht auszudenken, wie lange wir gebräucht hätten, wenn wir die Marmelade im Kochtopf hätten kochen müssen. Wir hatten das letzte Mal auch schon allerhand verschiedene Varianten von Zwetschennmarmalde gemacht z. B. mit Zimt, mit Amaretto oder mit Lebkuchengewürz. Auch dieses Mal kannte der Einfallsreichtum von Christian keine Grenzen. Insgesamt haben wir 40 Gläser verschiedenster Marmeladen gemacht, die dann redlich geteilt wurden.

Folgende Varianten haben wir ausprobiert:

1. Zwetschgenmarmelade pur

Mann muss ja mal klein anfangen…
800 g Zwetschen, 1 Pack Gelierzucker 2:1

2. Zwetschenmarmelade mit Holunder
600 g Zwetschgen, 200 g Holundersaft, 1 Pack Gelierzucker 2:1

3. Zwetschgenmarmelade mit Ingwer
800 g Zwetschgen, Ingwer 2 Stücke je Daumengroß, in kleine Streifen geschnitten und in Butter angedünstet, 1 Pack Gelierzucker 2:1

4. Zwetschgenmarmelade mit Zartbitterschokolade und Chili
1400 g Zwetschgen, 1 halbe Tafel Lindt Zartbitter 70%, 1 kleine frische Chilischote, gewürfelt, 1 Pack Gelierzucker 3:1

5. Zwetschgenmarmalde mit Anis
1400 g Zwetschen, 1 Tel oder mehr Anis gemahlen, 1 Pack Gelierzucker 3:1

6. Zwetschgenmarmelade mit getrockneten Orangenschalen
1400 g Zwetschen, 1 kleines Glas getrockneter Orangenschalen, die Hälfte davon im Mörser zu Pulver zerstossen, 1 Pack Gelierzucker 3:1

7. Zwetschgenmarmelade mit Piment (Pfeffer)

1400 g Zwetschgen, Pfeffer im Mörser zerstossen, Menge nach Wunsch, 1 Pack Gelierzucker 3:1

8. Zwetschgenmarmelade mit Balsamico-Essig
1400 g Zwetschgen, ein paar Spritzer Balsamico-Creme, 1 Pack Gelierzucker 3:1

9. Zwetschgen-Chutney
1 kg Zwetschgen, 300 g Zucker, 250 g Zwiebeln, 1 EL Orangenschale getrocknet, 1 Stück Ingwer, daumengroß, 1 TL Chiliflocken, 1 TL Salz, 1 TL Pfeffer, 250 ml Weißweinessig, alles zusammen dick einkochen lassen, dauert ca. 3 Std.

Kokos-Zwetschgen-Traum

Frau Hedonistin von der Low-Budget-Küche ist seit Juli auf der Suche nach kleinen Kuchen. Ich finde das ziemlich genial, denn wir sind nur zu dritt und wenn ich nicht alles an meine Arbeitskollegen verfüttern möchte, ist so ein kleiner Kuchen auch für uns gut zu schaffen.
Ich musste mir erst einmal eine Form anschaffen, was gar nicht so teuer ist, wie ich feststellen musste.
Als erstes habe ich den Altländer Apfelkuchen von Eva mit Zwetschgen ausprobiert.


Sehr lecker! Gibt es eigentlich auch eine Formel um 18 cm Kuchen auf ein Back- blech umzurechnen? :-)
Aber das ist noch nicht mein Beitrag zum September Event “Kleine Kuchen mit Zwetschen”
Seit langem ruht ein Rezept mit dem klingendem Namen “Kokos-Zwetschgen-Traum” (Kokos in der Füllung und in den Streuseln!!) in meinem Rezepteordner, aber das Nachbacken scheiterte an der fehlenden Form. Für eine Freundin habe ich jetzt den Kuchen zum Geburtstag gebacken. Leider konnte ich ihn selbst nicht probieren, aber was ich da so beim Vorbereiten mal gekostet habe…. hat er den Namen nicht umsonst :-)

Kokos-Zwetschen-Traum
Für eine 18 cm Springform

Für den Teig:
150 g Dinkelmehl
100 g Mascarpone
2 EL Sonnenblumenöl
2 EL Zucker

Für den Belag:
150 g Mascarpone
50 g Zucker
50 g Kokosraspel
375 g Zwetschgen

Für die Streusel:
50 g Kokosraspel
50 g Mehl
2 EL Zucker
50 g Butter

Quelle: Chefkoch, Verfasser: alina1st

Zubereitung:
Die Springform einfetten und kalt stellen. Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, falls er zu fest sein sollte, etwas Wasser dazugeben. Den Teig ausrollen und in die Form legen, dabei einen hohen Rand formen. Kalt stellen.

Für die Streusel Kokosraspel, Mehl und Zucker mischen, die Butter in Flöckchen zugeben und alles mit dem Rührer oder per Hand zu Streuseln verarbeiten. Kalt stellen.

Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.

Für den Belag Mascarpone, Zucker und Kokosraspel verrühren. Die Zwetschgen entsteinen und halbieren oder vierteln. Die Kokoscreme auf den Teig in die Form streichen, mit den Zwetschgen belegen und mit den Streuseln gleichmäßig bestreuen.

Im Ofen ca. 45 Minuten backen.

Ein Bayer in Hamburg, die Zweite

Ein paar schöne Fotos vom Hamburger Hafen möchte ich Euch noch gerne zeigen, denn der hat mich an Hamburg am meisten begeistert! Die Rundfahrt mit der Barkasse war echt toll, die sollte man auf alle Fälle mal gemacht haben!


Hier einige Fotos von der Speicherstadt. Schade, dass die schönen Gebäude fast nicht mehr genutzt werden!


Ich fand den ganzen Hafen einfach wunderschön, ein Schiff schöner als das Andere!


Zu guter Letzt sind wir noch am Container-Terminal “Tollerort” gewesen und konnten dabei zusehen, wie die die riesigen Containerschiffe beladen wurden. Auch die letzte in Hamburg ansässige Werft “Blohm und Voss” konnten wir im Vorbeifahren besichtigen!

Was mir noch sehr gefallen hat, war Hamburg bei Nacht – vom Turm der Sankt Michaeliskirche aus gesehen. Ganz Hamburg und auch der Hafen ist wunderschön beleuchtet und man geniesst eine sagenhafte Aussicht. Fotos habe ich keine gemacht, aber auf der Internetseite findet man einige Bilder.

Alles in Allem kann ich sagen – ES WAR WUNDERVOLL – und ich hoffe, daß ich nicht das letzte Mal in Hamburg war!

Ein Bayer in Hamburg – Foodbloggertreffen 2009

So – besser spät als nie :-) Hier nun auch von mir eine kleine Zusammenfassung. Es gibt schon viele tolle Berichte vom Treffen, zum Beispiel einen sehr ausführ- lichen bei Ulrike von Küchenlatein.
Das Desaster mit dem Fleetschlösschen hat Ulrike ganz schön hier beschrieben. Mich überkommt noch heute eine Gänsehaut, wenn ich an die Spinnenhölle denke, die sie Toilette genannt haben.
Der Bericht von unserer Hamburg-Führerin Sabine findet Ihr hier auf den Seiten von “Hamburg kocht”.
Da ich ja schon am Samstag angekommen bin und dank Steph in Genuss eines astreinen Touri-Programmes gekommen bin, möchte ich Euch einfach ein paar Bilder zeigen und ein bisschen davon erzählen!
Am Samstag hat Steph uns (Anikó und mir) einige Stadtviertel von Hamburg gezeigt. Zuerst waren wir im Schanzenviertel, wo das Schanzenfest gerade in vollem Gange war. Die Straßen waren ein einziger Flohmarkt und man konnte von Klamotten über Hirschgeweihe und selbstgebackenen Waffeln alles kaufen. Besonders gut hat uns “Kinder-Autoanmalen” gefallen. Anscheinend braucht man in Hamburg mit Kinderschminken erst gar nicht anfangen :-)


Danach durften wir die beste Currywurst Hamburgs bei Schorsch probieren. Sehr lecker, aber ein bisschen mehr Brot wäre schön gewesen – es war nämlich ein bisschen scharf, oder Anikó :-)


In welchem Stadtviertel wir dieses Geschäft besucht haben, weiss ich nicht mehr, aber der Inhaber hat meines Erachtens ein kleines Sammel-Problem ;-) Von der Gasmaske als Schutz gegen Schweinepest für 10 Euro über Gartenzwerge, Flaschen, Kannen und auch in Cellophan eingewickelte Zigarettenstummel konnte man hier alles finden, was das Herz begehrt. Der Inhaber hat manche Stücke zu skurilen Skulpturen zusammengebunden. Das sah manchmal schon fast beklemmend aus!



In Eppendorf angekommen, haben wir uns bei “sweet dreams”, eine ziemlich bekannte und berühmte Confiserie, mit Kuchen eingedeckt. Ich hatte ein Stück “Schwedische Kirschtorte” mit einem Mübeteigboden, darauf ein Haselnussboden, dann Zimtkirschen und obendrauf noch Mandelkaramell. Also so etwas leckeres habe ich selten gegessen!
Und zu guter Letzt waren wir noch bei der Kaffeerösterei Burg, wo wir im verschwie- genen Hinterhof des Geschäftes sensationellen mexikanischen Kaffee probieren durften und mit einer leckeren Praline verwöhnt wurden.


So ging der Tag zu Ende und nach einem leckeren Abendessen gekocht von Anikó fielen wir todmüde in unsere Betten.

Auf nach Hamburg!!

Jetzt ist es also soweit! Morgen gehts endlich auf nach Hamburg zum


Ich freu mich schon riesig drauf, Hamburg zu entdecken und Euch alle kennenzulernen!

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