Nuss-Cranberry-Brot

5. Juli 2009

Normalerweise setze ich am Freitag abend den Sauerteig an, um am Samstag dann für das Sonntagsfrühstück ein Brot zu backen. Diesen Freitag hatte ich dazu keine Zeit, weshalb ich mich entschlossen habe, mal wieder ein Hefebrot zu backen.
Das Buch „Brot für Geniesser“ von Richard Bertinet habe ich mir gekauft, zwei oder drei Brote nachgebacken und dann ist es im Regal verschwunden. Was aber nicht am Buch selbst liegt, die Rezepte finde ich wirklich klasse – aber einmal im Sauer- teigfieber, macht man nicht mehr so oft reine Hefeteigbrote :-)
Aber heute kam das Buch wieder zu seinen Ehren. Da ich Nüsse im Brot sehr gerne mag, habe ich mir das Pekannuss-Cranberry-Brot rausgesucht. Das Rezept sieht nur Pekannüsse vor, ich habe eine Nussmischung mit Walnüssen, Cashew- kernen, Haselnüssen und Mandeln verwendet. Am Anfang war es gar nicht so leicht, 100 g Nüsse und 100 g Cranberries unterzukneten, die Nüsse flogen nur so nach allen Seiten und wollten einfach nicht im Teig bleiben :-)


Letztenendes habe ich doch alles untergebracht und ins Gärkörbchen verfrachtet. Herausgekommen ist ein schmackhaftes, leicht süsses Brot, ideal fürs Sonntagsfrühstück, auch die Kombination mit Ziegenkäse schmeckt ausgezeichnet.

Nuss-Cranberry-Brot
Menge: 1 großer oder 2 kleine Laibe

Zutaten:
300 g Dinkelvollkornmehl
200 g Dinkelmehl 630
10 g frische Hefe
10 g Salz
350 g Wasser
100 g Nüsse
100 g getrocknete Cranberries

Quelle: Richard Bertinet, Brot für Genießer

Zubereitung:
Die Nüsse im Mörser zerstoßen. Die beiden Mehle mischen und mit den Fingern die Hefe hineinreiben. Das Salz und das Wasser zugeben und sämtliche Zutaten zu einem Teig verarbeiten und gut kneten. Am Ende die Cranberries und die Nüsse zugeben und gleichmäßig in den Teig einarbeiten. Den Teig zu einem Ball formen und in eine leicht bemehlte Schüssel legen und zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche legen und – wenn Sie 2 kleinere Brote backen wollen – in 2 Hälften teieln. Zu einem Ball (oder 2 Bällen formen) und noch 5 Minuten entspannen lassen.

Erneut zu einem Ball (oder 2 Bällen) formen und mit der glatten Seite nach unten in ein gut mit Roggenmehl bemehltes Gärkörbchen legen. Mit einem Küchentuch bedecken und nochmals 1 Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 250 Grad (mit dem Brotbackstein oder einem Backblech) vorheizen.

Den Teig auf einen Brotschieber (oder ein umgedrehtes Backblech) stürzen und nach Belieben einschneiden.
Den vorgeheizten Ofen öffnen und die Wände mit Wasser besprühen. Den Laib oder die Laibe auf den Brotbackstein oder auf das Backblech schieben und die Ofentür schließen.
Kleine Laibe 5 Minuten bei 220 Grad, dann 15 Minuten bei 200 Grad backen. Einen großen Laib 5 Minuten bei 220 Grad, dann weitere 30-35 Minuten bei 200 Grad backen.

Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

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8 Comments Add your own

  • 1. lamiacucina  |  6. Juli 2009 at 5:41

    Hohe Brotkunst. Nichts für mich.

  • 2. lavaterra  |  6. Juli 2009 at 6:55

    Toll sieht Dein Brot aus. Ich besitze das Buch schon über 2 Jahre und habe fast alle Rezepte nachgebacken. Für schnelles, unkompliziertes Brotbacken meiner Meinung nach hervorragend geeignet. Ich benutze aber die Küchenmaschine und batzel nicht rum. Du auch?

  • 3. einfachguad  |  6. Juli 2009 at 7:00

    @ Gabi
    Ich habe leider keine Küchenmaschine. Deshalb muss ich gestehen, dass ich den Teig einfach ein wenig fester mache und ganz normal knete. Das rumgebatzel hab ich mir wirklich nur einmal angetan :-)
    Hast Du eigentlich das Meeresalgenbrot schon mal gemacht?
    Viele Grüsse Andrea

  • 4. Christina  |  7. Juli 2009 at 12:55

    Das Buch habe ich erst vor kurzem geschenkt bekommen, jedoch noch nichts nachgebacken. Aber wenn ich das hier sehe wird das ja nun mal allerhöchste Zeit.
    Viele Grüße,
    Christina

  • 5. lavaterra  |  7. Juli 2009 at 3:11

    Hallo Andrea,
    das Algenbrot fehlt auf der Liste, weil ich keine Algen gefunden habe bzw. die Packung zu groß war und ich mit dem Rest dann nichts anzufangen weiss. Ob das schmeckt?
    Viele Grüße Gabi

  • 6. Petra aka Cascabel  |  7. Juli 2009 at 5:10

    Das sieht ja hübsch aus! Käse stelle ich mir in der Tat sehr lecker dazu vor.

  • 7. einfachguad  |  7. Juli 2009 at 6:41

    @ Christina
    Ja, ich würde mir das Buch jederzeit wieder kaufen. Unbedingt ausprobieren! Roggenteige habe ich bis jetzt auch noch nicht nachgebacken. Der Walnusskranz ist das nächste was ich mir vornehme!

    @ Gabi
    Das Lavendel-Honig-Brot ist mein Favourit. Aber ich konnte mir Lavendel auch nicht im Brot vorstellen, schmeckt aber wirklich lecker! Alleine der Duft, wenn man das Brot anschneidet! Aber Algen, die schmecken doch eh nach fast nix oder? Na ja, vielleicht probiere ich das ja noch irgendwann :-)

  • 8. Buntköchin  |  8. Juli 2009 at 11:57

    Sieht total schön aus auf den Fotos. Ist wohl richtig viel Arbeit. Ich glaube, ich bleib erstmal bei meinen Anfänger-Weißbroten.

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