Monatsarchive: Juli 2009

Aprikosen-Sorbet auf Pinienkernkaramell

Schon seit längerer Zeit liebäugle ich mit diesen niedlichen kleinen Weckgläsern, die man auch gut zum Servieren für Nachspeisen verwenden kann. Als ich die Gläser neulich bei unserem Edeka gesehen habe, konnte ich einfach nicht daran vorbeigehen!


Auch als Blumenvasen machen sie sich bestens :-) Ein Rezept war auch gleich gefunden – Pinienkernkaramell hörte sich einfach zu verlockend an!

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Und wirklich, der (oder heisst es das?) Karamell zergeht sahnig-rahmig-süss auf der Zunge und das Zusammenspiel von dem etwas säuerlichen Aprikosen-Sorbet mit dem supersüssen Karamell schmeckte ziemlich spannend! Eine würdige Einweihung meiner neuen Gläser :-)

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Aprikosen-Sorbet auf Pinienkernkaramell
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
400 g reife Aprikosen
1-2 Aprikosen zum schichten
100 g Marzipanrohmasse
4 EL Pinienkerne
6-8 EL Zucker (je nach Süsse der Aprikosen)
200 ml Schlagsahne
2 EL Zitronensaft
2 EL Sahnejohurt (Ziegenmilchjohurt verwendet)

Quelle: Zeitschrift “Essen und Trinken für jeden Tag” 08/2009

1. Die 400 g Aprikosen waschen, entsteinen und würfeln. In einen Gefrierbeutel geben und flach nebeneinander drücken. Den Beute verschliessen und mindesten 2 Stunden einfrieren. Das Marzipan ebenfalls in Folie packen und einfrieren.

2. 4 EL Zucker in einer Pfanne goldbraun karamellisieren. Pinienkerne untermischen und mit der Sahne ablöschen. 3-5 Minuten bei starker Hitze einkochen lassen und den Karamell abkühlen lassen.

3. Gefrorene Aprikosen mit 2-4 EL Zucker und Zitronensaft in der Küchenmaschine mit dem Schneidmesser fein zerhacken. Den Joghurt dazugeben und so lange weiterhacken, bis ein cremiges Sorbet entstanden ist. Wer keine Küchenmaschine hat, kann die Aprikosen ca. 5 Minuten antauen lassen und alles zusammen mit dem Schneidstab pürieren.

4. Das Karamell in (vorgekühlte) Gläser füllen, übrige Aprikosen in 4 Scheiben schneiden und auf den Karamell geben. Sorbet darauf verteilen. Das Marzipan mit einem Parmesanhobel in Spänen darüberhobeln. (Das Marzipan habe ich weggelassen, weil ich keines zuhause hatte. Ich habe ein Wenig von dem Pinienkernkaramell mit einem Löffel abgenommen, auf Backpapier erkalten lassen und als Verzierung verwendet)

Nachgemacht und Nachgebacken

Die Marzipan-Mandel-Hörnchen haben großes Interesse hervorgerufen und Heidi, eine liebe Leserin, hat sich gleich ans Werk gemacht und die Hörnchen mit den Verbesserungvorschlägen umgesetzt!
Die Aprikosenmarmelade hat sich bewährt – die Hörnchen glänzen lecker und mit den Schoko-Enden siehts gleich aus wie vom Bäcker! Heidi verwendet noch ein paar Tropfen Bittermandelaroma, damit es noch marzipaniger schmeckt. Damit Ihr Euch auch davon überzeugen könnt, hier die Fotos von Heidi!
Ich sag nur – am Samstag wird nochmal Marzipan gekauft :-)

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Aber auch ich habe ein Rezept gefunden, welches ich gleich nachmachen musste. Alex hat auf Ihrer wunderschönen Seite Tomaten und Mozzarella mit Himbeervinaigrette vorgestellt. Himbeeren liebe ich ja in allen Variationen und dieses Rezept versprach ein besonderes Geschmackserlebnis. Ich habe Olivenöl, Balsamicoessig, Salz und Pfeffer verwendet. Man kann den Geschmack kaum beschreiben. Die säuerlichen Himbeeren zusammen mit dem süsslichen Balsamico auf Tomate-Mozarella. Ein Traum. Kaum Auszuhalten.
Meine Beiden fanden das Ganze nicht mal halb so schmackhaft wie ich. Kein Problem für mich, ich durfte alles alleine essen :-)

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Zucchinipesto mit Kürbiskernen

Wie Ihr bestimmt schon gemerkt habt, kann ich an Kochzeitschriften schwer vor- übergehen :-) Da ich die Zeitschriften überall lese, im Bett, beim Kochen in der Küche, beim Fernsehschauen usw. liegen sie verstreut in der Wohnung rum. Die letzte Zeitschrift habe ich mir vor allem wegen dem Rezept für Zucchinipesto mit Kürbiskernen gekauft und als ich mich ans Zubereiten machen wollte, war sie nirgends zu finden. Meine “Stammplätze” habe ich abgesucht, nix. Warscheinlich habe ich sie mit den alten Fernsehzeitungen weggeschmissen.
Aber da ich nicht die Einzige bin, die gerne solche Zeitschriften kauft :-) konnte mir Eva Gott sei Dank aushelfen und hat mir liebenswürdigerweise das Rezept per Mail geschickt – Dankeschön nochmal Eva!!!
Was mir am Rezept gefallen hat war die Verwendung von Kürbiskernen, die man aber leider nicht wirklich rausgeschmeckt hat, aber alles in allem ist das ein leckeres Pesto.
Nachdem ich fertig war mit dem Zubereiten und grade Nudeln dazu kochen wollte, meinte meine Tochter – ach nee Mama nicht schon wieder Nudeln, die hatte ich erst in der Schule..
So habe ich Gemüse (Karotten, Bohnen und Kartoffeln) angebraten, gedünstet und am Ende einige Esslöffel von dem Pesto untergerührt. Das war sehr lecker und auch meine Tochter war zufrieden :-)
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Zucchinipesto mit Kürbiskernen
Menge: 4 Gläser à 250 ml Inhalt:

Zutaten:
100 g Mandeln (ohne Haut)
75 g Kürbiskerne
150 g Parmesan (Stück)
3-4 Knoblauchzehen
2 kleine Zucchini (ca 300 g)
1 Töpfchen/Bund Basilikum
1/4 l + 8-12 El gutes Olivenöl
Salz
Pfeffer

Quelle: Zeitschrift Lecker, 07/2009

Zubereitung:
Mandeln und Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und herausnehmen. Parmesan reiben. Knoblauch schälen und hacken. Zucchini putzen, waschen und würfeln.
Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen.

Alle vorbereiteten Zutaten und 1/4 l Öl mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pesto in saubere Twist-off-Gläser füllen. Je 2-3 El Öl daraufgeben, so dass das Pesto bedeckt ist. Verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

Marzipan-Mandel-Hörnchen

Am Samstag waren wir auf einer Hochzeit. Das Kuchenbüffet war gigantisch, doch für meinen Mann gab es nur eine Versuchung – Marzipan-Mandel-Hörnchen! Er hat gleich drei Stück davon verschlungen genossen und hat mich dazu verleitet, am Sonntag gleich mal eine Versuchsreihe zu starten, da ich leider denjenigen noch nicht ausfindig machen konnte, der diese leckeren Hörnchen gebacken hat.
Das erste Rezept hat sich gleich als ziemlich tauglich herausgestellt, kommt aber dem “Original” noch nicht nahe genug :-)
Vielleicht hat jemand von Euch noch ein bereits erprobtes Rezept für mich!




Die Hörnchen sehen schon ganz OK aus, aber die, die wir gesehen hatten, waren lockerer, mehr aufgegangen und die Mandeln waren schön ordendlich aneinander und nicht so kreuz und quer wie bei mir. Die Enden werde ich das nächste Mal auch in Schokolade tauchen – Versprochen!

Mandelhörnchen
Menge: 8 Stück

Zutaten:
200 g Marzipan-Rohmasse
100 g geschälte, gemahlene Mandeln
100 g Puderzucker
2 Eiweiß
100 g gehobelte Mandeln
100 g Zartbitter-Schokolade

Zubereitung:
Das Marzipan in den Kühlschrank geben, am besten schon einen Tag vorher. Um das Marzipan besser mit den Zutaten verrühren zu können, wird es nämlich auf der groben Gemüsereibe geraspelt. Dann die Mandeln, den Puderzucker und ein Eiweiß dazugeben und zu einem Teig verkneten. In 8 Teile teilen und Hörnchen formen. Mit dem zweiten Eiweiß bepinseln und in den Mandeln wälzen. Im Backofen bei 175 Grad Umluft ca. 10-15 Minuten goldbraun backen. Nach dem Auskühlen die Enden mit der Zartbitter-Schokolade bestreichen.

Die ultimativen Rosmarinkartoffeln vom Blech

Bis jetzt habe ich Kartoffeln vom Blech so zubereitet: Gewaschen, in Viertel geschnitten, in eine Schüssel gegeben, Kräuter, Salz und jede Menge Öl dazu, den Deckel drauf und kräftig geschüttelt. Das Ganze dann aufs Blech und gebacken. So zubereitet sind die Kartoffeln zwar lecker, aber viel zu ölig. Wenn ich weniger Öl genommen habe, hafteten die Kräuter nicht richtig auf den Kartoffeln. Auch dieses Rezept hat mich nicht überzeugt.
Beim Stöbern in älteren Kochheften habe ich jetzt das für uns ultimative Rezept gefunden! Man benötigt kaum Öl und die Kartoffeln werden trotzdem genau so knusprig. Das besondere daran ist, dass man nur das Backblech mit ein wenig Öl bestreicht, klein geschnittenen Rosmarin und grobes Salz draufstreut und die halbierten Kartoffeln mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech legt. Nach dem Backen sind die Kartoffeln so wie sie sein sollen, knusprig, leicht salzig und herrlich lecker!

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Rosmarinkartoffeln vom Blech
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
1,2 kg Kartoffeln (kleine oder mittlere)
einige Zweige Rosmarin
2-3 EL Olivenöl
1-2 EL grobes Salz

Quelle: Nach der Zeitschrift Lecker, 04/2005

Zubereitung:
Die Kartoffeln gründlich abbürsten und trocknen. Den Rosmarin waschen, abtrocknen und klein hacken.
Ein Backblech mit dem Öl bestreichen (ich lege noch Backpapier drunter) und mit dem Rosmarin und dem Salz betreuen. Die Kartoffeln halbieren und auf der runden Seite mehrmals einschneiden, aber nicht durchschneiden. Mit der Schnittfläche nach unten dicht nebeneinander aufs Blech legen. Im vorgeheizten Backofen 30-45 Min (je nach Grösse der Kartoffeln) backen, E-Herd 200 Grad, Umluft 175 Grad.

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