Nachgebacken: Buttermilch-Haferflockenbrötchen
Petra von Chili und Ciabatta hatte vor längerer Zeit Buttermilch-Haferflocken- brötchen vorgestellt und die unkomplizierte Zubereitung gelobt. Das Rezept lag seit der Veröffentlichung im Januar 2008 in meinem Ordner.
Selber schuld – denn diese Semmeln sind binnen kürzester Zeit auf der Beliebt- heitsskala meiner Tochter von 0 auf 100 geklettert und im Moment darf ich keine anderen Semmeln backen!
Allerdings verzichte ich wegen ihrer Kuhmilchallergie auf die Buttermilch und verwende Wasser für die Zubereitung. Und ich kann es nur unterschreiben – leckere, unkomplizierte Brötchen! Manchmal forme ich die Semmeln auch wie die Kürbisbrötchen von Steph, das ist auch der große Renner!

Buttermilch-Haferflocken-Brötchen
Menge: 9 Brötchen
Zutaten Brühstück:
75 Gramm kernige Haferflocken
120 Gramm kochendes Wasser
1/2 Essl. Zucker
Zutaten Teig:
1/2 Päckchen Trockenhefe oder 10 Gramm Frischhefe
300 Gramm Dinkelmehl Type 630 (oder Weizenmehl Type 550)
120 ml Wasser (oder 60 ml Buttermilch und 60 ml Wasser)
15 Gramm weiche Butter
7 Gramm Salz
Zutaten Garnierung:
1 EL Wasser
1 EL Haferflocken
Quelle: modifiziert nach einem Rezept von Petra Holzapfel
Zubereitung:
Haferflocken und Zucker mit dem kochenden Wasser übergießen und 5 Minuten stehen lassen.
Die Zutaten für den Teig mit dem abgekühlten Haferflocken gut verkneten und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig gut aufgegangen ist.
Den Teig in 9 Stücke a ca. 70 g teilen. Kurz ruhen lassen, dann zu runden Brötchen abdrehen. Auf das Backblech setzen und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 190°C vorheizen.
Die Brötchen mit dem Wasser bestreichen und mit Haferflocken bestreuen.
Das Blech in den Backofen schieben, Wasser einsprühen und die Brötchen etwa 30-35 Minuten backen, bis sie schön braun sind.
4 comments 8. November 2009
Südfranzösisches Schweinefilet mit Fenchel
Fenchel ist ja nicht jedermanns Sache, aber wir mögen ihn sehr gerne. Meistens wird er bei uns einfach im Ofen gegart. Dazu den Fenchel in Scheiben schneiden, mit Olivenöl beträufeln und rein in den Ofen bei ca. 180 Grad, bis er al dente ist, Schafskäse und grobes Meersalz dazubröckeln, nochmal kurz übergrillen – fertig. Ein Genuss mit knusprigem Weißbrot.

Aber dieses Mal gabs was besonderes, nämlich Schweinefilet mit Fenchelsamen gewürzt und mit Fenchel als Beilage mit Knoblauch und Rosmarin. Sehr lecker und absolut sonntagstauglich, macht nicht viel Arbeit und schmeckt einfach lecker – natürlich nur wenn man Fenchel mag :-)

Südfranzösisches Schweinefilet mit Fenchel
4 Portionen
Zutaten:
1 kg Schweinefilet
Salz, Pfeffer
1 EL Fenchelsamen
1-3 Fenchelknolle(n) je nach Größe
3-4 Stängel Rosmarin
30 g Butter
6 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
500-800 ml Chardonnay (ich habe halb Brühe, halb Wein genommen)
100 ml Sahne (nach Belieben)
Quelle: Kochbuch „Fazination Alpenküche“
Zubereitung:
Das Schweinefilet waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Fenchelsamen auf eine Arbeitsfläche streuen und das Schweinefilet rundherum darin wälzen. Etwas ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Fenchel putzen. Die Blättchen abschneiden, waschen, trocknen und fein hacken. Den Fenchel waschen, trocknen und in Scheiben schneiden. Den Rosmarin waschen, trocknen und die Blätter abzupfen.
Die Hälfte der Butter mit dem Olivenöl in einem Bräter erhitzen und das Schweinefilet darin rundherum scharf anbraten. Fenchen, Rosmarin, den ungeschälten Knoblauch und Lorbeer dazufügen. Mit dem Chardonnay ablöschen und das Ganze im auf 170 Grad vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten garen. Zwischendurch noch etwas Wein oder Brühe zugeben. Anschließend das Schweinefilet herausnehmen und in Alufolie eingewickelt 10 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Bratensatz lösen, die restliche Butter zugeben und den Fond mit Salz und Pfeffer würzen. Wer es etwas feiner mag, kann die Sauce durch ein Sieb passieren und mit etwas Sahne aufgießen. Die Knoblauchzehen aus der Schale drücken und mit dem Schweinefilet und der Sauce servieren.
6 comments 5. November 2009
Mein liebstes Mamarezept – Pasta Schuta
Ein schönes Thema beim monatlichen Event gibt es dieses Mal bei der Hüttenhilfe: „Mein liebstes Mamarezept“ Für mein liebstes Mamarezept brauche ich nicht lange überlegen, denn Pasta Schuta konnte es früher gar nicht oft genug geben. Sehr zum Verdruss unseres Vaters, er ißt ja lieber Schweinebraten :-)
Alle Kinder saßen ungeduldig am Tisch, die Löffel und Gabeln gezückt um gleich loslegen zu können. Eine Portion hat nie gereicht und am Schluß saßen wir da, die Backen rot verschmiert, die Bäuche vollgeschlagen und wunschlos glücklich!
Bei mir zuhause habe ich dieses Rezept bis jetzt höchst selten gemacht, aber (fast) jeden Donnerstag, an dem wir uns alle bei unserem Dad zuhause versammeln, gibt es Pasta Schuta, inszwischen von mir gekocht, da unsere Mom leider nun schon seit über 3 Jahren tot ist.
Das schönste Kompliment, das ich dann von meinen Lieben bekommen kann, ist nicht, daß es gut schmeckt, sondern, daß es genau so schmeckt wie bei Mom!
Vom Rezept her ist es nicht sehr anspruchsvoll, es wird im Schnellkochtopf bereitet, wie viele Rezepte meiner Mutter. Einmal hat sie sogar Cordon-Bleu im Schnellkochtopf nachgegart, als sie in der Pfanne nicht ganz durch wurden – hat auch geklappt :-)
An die Sauce kommen keine Tomaten, nur Tomatenmark und keine weiteren Gewürze außer Salz und Maggi Gewürz Nummer 1. Dazu gibt es getrockneten Parmesan aus der Packung – aber den erspare ich mir :-)
Ganz lustig fand ich übrigens, daß es auch bei Kitchenroach früher „Pasta Schuta“ gab, wenn auch in anderer Zubereitung.
Pasta Schuta
Menge: 4 schöne große Portionen :-)
Zutaten:
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel
Öl zum Anbraten
1 Maggi-Brühwürfel Fette Brühe
Wasser zum Aufgiessen
1/2 Tube Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Gewürz Nr. 1
evtl. 1 Eßl Essig
500 g Spagetti
Zubereitung:
Die Zwiebel klein schneiden, in Öl anschwitzen, das Hackfleisch dazu und braun anbraten. Mit ein wenig Wasser aufgießen, den Brühwürfel dazu und im Schnellkochtopf ca. 20 Minuten kochen lassen.
Das Tomatenmark dazu und nach Geschmack würzen. Die Spagetti nach Packungsanweisung kochen und mit der Sauce servieren.
13 comments 31. Oktober 2009
Maronencreme mit marinierten Trauben
Während bei Lamiacucina mit Marronipüree und bei Cuoche dell’altro mondo mit Kastanienmehl gebacken wird, beschränkt sich meine Küchenerfahrung mit Maronen nur auf dieses Rezept.
Maronen in einem Dessert konnte ich mir nur schwer vorstellen, aber man wird ja mit der Zeit wagemutiger und so habe ich mich an das Rezept gewagt. Um es vorweg zu nehmen, es schmeckt nicht schlecht, ist aber nicht ganz mein Geschmack. Irgendwie kann ich mit den Maronen nicht so ganz anfreunden, doch die in Orangensaft marinierten Trauben haben einiges wieder gerettet ;-)
Leider habe ich auch das Problem mit den dunklen Fotos bei diesem trüben Herbstwetter, ich muss noch austüfteln, wie ich das mit dem Fotografieren in Zukunft bewerkstelligen werde.
Ich hoffe, mein Beitrag zum Gartenkoch-Event „Trauben und Wein“ vom Gärtnerblog wird trotz des dunklen Fotos angenommen ;-)

Maronencreme mit marinierten Trauben
Menge: 4 Portionen
Zutaten:
200 g gegarte und geschälte Maronen
200 ml Milch
1 Päckchen Vanillezucker
150 g kernlose blaue Trauben
1 Bio-Orange
2-3 TL Honig
100 g Schlagsahne
Quelle: Essen und Trinken, Für jeden Tag 11/2007
Zubereitung:
Die Maronen mit der Milch und dem Vanillezucker in einem Topf aufkochen lassen und bei kleiner Hitze 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Mit einem Pürierstab fein pürieren und vollständig abkühlen lassen.
Inzwischen die Trauben waschen und längs halbieren. Die Schale der Orange dünn mit dem Zestenreisser abschälen, dann die Orange auspressen. Den Saft mit dem Honig und den Trauben mischen und kurz ziehen lassen. Die Sahne steif schlagen und in mehreren Portionen unter das abgekühlte Maronenpüree heben.
In 4 Dessertgläsern anrichten und mit den Trauben servieren.
8 comments 29. Oktober 2009
Kleine Mandelkuchen mit Vanille-Birnen
Leider hatte ich in den letzten Tagen wenig Zeit, um zu bloggen, aber ich werde mich bessern – versprochen ;-) Hier noch auf den letzten Drücker mein Beitrag für den Event der Low Budget Küche „Kleine Kuchen mit Birnen“ Das Rezept habe ich in einem englischen Blog gefunden, mir aber leider nicht den Namen mit ausgedruckt. Geschmacklich waren die kleinen Kuchen sehr lecker, aber leider noch nicht ganz durch, besonders unter den Birnen. Da sie aber oben schon recht braun waren, sollte man besser mit einer niedrigeren Temperatur backen und die Kuchen länger im Ofen lassen.


Kleine Mandelkuchen mit Vanille-Birnen
Menge: 4 Stück, für Formen mit ca. 10 cm Durchmesser
Zutaten Vanille-Birnen:
1-2 Birnen, geschält und halbiert, Kerngehäuse entfernt
250 ml Wasser
100 g Zucker
1 Vanilleschote
Zutaten Mandelkuchen:
100 g weiche Butter
55 g brauner Zucker
1 Eigelb
190 g gemahlene Mandeln
1 Spritzer Zitronensaft
1 Prise Salz
Vanillemark
Zubereitung:
Die Vanille aufschneiden und das Mark mit dem Messer entfernen und beiseite stellen. Das Wasser mit dem Zucker und der Vanilleschote aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und die Birnenhälften reinlegen. Mit einem Deckel verschließen und stehen lassen, mindestens 1 Stunde oder aber über Nacht.
Für den Kuchenteig die Butter schaumig rühren und das Eigelb unterrühren. Dann den Spritzer Zitronensaft , die Prise Salz, die Vanille und zum Schluss die Mandeln unterrühren.
Die Formen mit Butter auspinseln und den Teig darin verteilen. Die Birnenhälften in dünne Scheiben schneiden und dekorativ auf den Kuchen verteilen.
Auf 180 Grad Umluft ca. 16 Minuten backen
Anmerkung: Die Kuchen wurden zu schnell braun und waren unten noch nicht durch, evtl. bei 160 Grad 20 Minuten backen.
5 comments 28. Oktober 2009









